
Das Amt für nationale Statistik (ONS) hat die International Passenger Survey offiziell als Grundlage seiner langfristigen Schätzungen zur internationalen Migration (LTIM) abgeschafft. In einem Forschungsupdate vom 23. April erläutert das ONS den Umstieg auf Visa-Daten des Innenministeriums, Reiseaufzeichnungen und Daten des Ministeriums für Arbeit und Renten. Dadurch basieren die Migrationszahlen künftig auf tatsächlich beobachteten Ein- und Ausreisen statt auf den angegebenen Absichten der Reisenden.
Seit 2019 testet das ONS alternative Methoden, doch das Update im April 2026 verankert den neuen Ansatz für alle Migrantengruppen: Nicht-EU-Visuminhaber, EU+-Staatsangehörige und zurückkehrende britische Staatsbürger. Zukünftige Versionen werden zudem Personen mit unbefristeter Aufenthaltserlaubnis, Überziehern und solchen mit „3C-Status“ während laufender Anträge im Land berücksichtigen.
Für Mobility-Manager ist dieser Wandel entscheidend, da künftig die Visaerteilungen – und nicht mehr Hochrechnungen aus Umfragen – die maßgeblichen Migrationszahlen liefern, die Gehaltsschwellen, Listen für Mangelberufe und Prognosen zur Kapazität öffentlicher Dienste beeinflussen. Genauere Zählungen von gesponserten Arbeitskräften und deren Angehörigen erleichtern dem Innenministerium die Anpassung von jährlichen Kontingenten oder Gebühren ohne die Verzögerungen herkömmlicher Umfragemethoden.
Das ONS wird im Mai die erste vollständige LTIM-Reihe nach dem neuen Verfahren veröffentlichen und bittet Unternehmen um Rückmeldungen zur Nutzbarkeit der Daten. Multinationale Unternehmen könnten feststellen, dass HR-Analyse-Tools, die an den Integrated Data Service angebunden sind, mobile Belegschaften detaillierter nach Nationalität und Branche vergleichen können. Praktisch bedeutet das für Unternehmen, die Arbeitskräfte sponsern, dass strengere Abgleiche zwischen Visaerteilungen und PAYE-Daten zu erwarten sind, da die Datensätze zusammengeführt werden.
Gleichzeitig werden politische Interessengruppen die aktualisierten Statistiken voraussichtlich in Debatten über die Einkommensgrenze für Skilled Worker-Visa und den vorgeschlagenen „earned settlement“-Weg anführen.
Seit 2019 testet das ONS alternative Methoden, doch das Update im April 2026 verankert den neuen Ansatz für alle Migrantengruppen: Nicht-EU-Visuminhaber, EU+-Staatsangehörige und zurückkehrende britische Staatsbürger. Zukünftige Versionen werden zudem Personen mit unbefristeter Aufenthaltserlaubnis, Überziehern und solchen mit „3C-Status“ während laufender Anträge im Land berücksichtigen.
Für Mobility-Manager ist dieser Wandel entscheidend, da künftig die Visaerteilungen – und nicht mehr Hochrechnungen aus Umfragen – die maßgeblichen Migrationszahlen liefern, die Gehaltsschwellen, Listen für Mangelberufe und Prognosen zur Kapazität öffentlicher Dienste beeinflussen. Genauere Zählungen von gesponserten Arbeitskräften und deren Angehörigen erleichtern dem Innenministerium die Anpassung von jährlichen Kontingenten oder Gebühren ohne die Verzögerungen herkömmlicher Umfragemethoden.
Das ONS wird im Mai die erste vollständige LTIM-Reihe nach dem neuen Verfahren veröffentlichen und bittet Unternehmen um Rückmeldungen zur Nutzbarkeit der Daten. Multinationale Unternehmen könnten feststellen, dass HR-Analyse-Tools, die an den Integrated Data Service angebunden sind, mobile Belegschaften detaillierter nach Nationalität und Branche vergleichen können. Praktisch bedeutet das für Unternehmen, die Arbeitskräfte sponsern, dass strengere Abgleiche zwischen Visaerteilungen und PAYE-Daten zu erwarten sind, da die Datensätze zusammengeführt werden.
Gleichzeitig werden politische Interessengruppen die aktualisierten Statistiken voraussichtlich in Debatten über die Einkommensgrenze für Skilled Worker-Visa und den vorgeschlagenen „earned settlement“-Weg anführen.
Quelle: Office for National Statistics