Irland startet neue Diaspora-Strategie 2026-2030 in New York
Bundeshaushalt 2026-27 hält Migrationsobergrenze bei 185.000 und legt Schwerpunkt auf qualifizierte Fachkräfte im Inland
Belgischer Nationalstreik legt Flüge lahm, erzwingt Umleitungen und reduziert Kapazitäten an den Flughäfen Brüssel und Charleroi
Neueste Nachrichten
Polnisches Außenministerium erhöht Reisehinweis für Bolivien wegen landesweiter Proteste
Am 12. Mai 2026 erhöhte das polnische Außenministerium die Reisewarnung für Bolivien auf Stufe 3 und riet Bürgern, nicht notwendige Reisen zu streichen, da landesweite Proteste zu Straßensperren und möglichen Flugausfällen führen. Dieser Schritt zwingt Unternehmen dazu, Evakuierungspläne für polnische Mitarbeiter in bolivianischen Bergbau- und Energieprojekten zu überprüfen und unterstreicht Polens proaktiven Einsatz konsularischer Warnungen zur Minimierung von Reisrisiken.
Arbeitsministerium schlägt Lohnerhöhung von 20–33 % für H-1B- und verwandte Visaprogramme vor
Das Arbeitsministerium hat einen Entwurf für eine neue Regelung veröffentlicht, die die Mindestlöhne für H-1B, H-1B1, E-3 und PERM um 20–33 % anheben würde. Einstiegsgehälter lägen künftig bei etwa 98.000 US-Dollar. Arbeitgeber müssen mit höheren Personalkosten und möglichen Anpassungen bei der Mitarbeiterzahl rechnen, während ein Rechtsstreit erwartet wird. Stellungnahmen können bis zum 26. Mai eingereicht werden.
Schweiz und Tunesien übernehmen 2026 den Vorsitz im Rabat-Prozess mit Schwerpunkt auf der Reintegration zurückkehrender Migranten
Die Schweiz, als Vorsitzende des Rabat-Prozesses 2026, richtete gemeinsam mit Tunesien eine Konferenz aus, die die nachhaltige Wiedereingliederung zurückkehrender Migranten in den Mittelpunkt stellt. Das Programm verbindet Rückkehrhilfe mit Entwicklungshilfe und zielt darauf ab, die Rückkehrquoten zu erhöhen und die politische Unterstützung für reguläre Arbeitsmigration zu sichern. Unternehmen könnten künftig von sogenannten „zirkulären Qualifikationsprogrammen“ und einem digitalen Wiedereingliederungspass profitieren, der die Beantragung wiederholter Arbeitsvisa beschleunigen soll.
Österreich hält Schengen-Grenzkontrollen an Land aufrecht, während EU-internes Kontrollnetz weiter wächst
Österreich hat die Grenzkontrollen zu vier benachbarten Schengen-Staaten offiziell bis zum 15. Juni 2026 verlängert, im Einklang mit ähnlichen Verlängerungen in Deutschland, Dänemark und weiteren Ländern. Geschäftsreisende müssen einen Ausweis mitführen und mehr Zeit für mögliche Kontrollen einplanen, während Unternehmen ihre Zeitpläne im Blick behalten und sicherstellen sollten, dass visumfreie Mitarbeiter die Schengen-Aufenthaltsgrenzen einhalten.
Brasilianische visumfreie Einreise für chinesische Staatsbürger tritt in Kraft
Brasilien hat das Kurzzeitvisum für Inhaber chinesischer Reisepässe abgeschafft und erlaubt ab dem 11. Mai 2026 30-tägige Aufenthalte. Diese gegenseitige Visumfreiheit soll den chinesischen Tourismus ankurbeln und Geschäftsreisen erleichtern, wobei Besucher weiterhin finanzielle Nachweise und Rück- oder Weiterflugtickets vorlegen müssen. Multinationale Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien anpassen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass berufliche Tätigkeiten ohne entsprechendes Visum weiterhin untersagt sind.
Peking beschleunigt Maßnahmen für die schnelle Einreise, da visafreie Ankünfte zum Tag der Arbeit Rekordwerte erreichen
Die Einwanderungsbehörde Pekings nutzte den Maifeiertag, um ein neues Schnellverfahren auf die Probe zu stellen. Visa-freie Reisende und Transitpassinhaber machten drei Viertel der ausländischen Ankünfte aus, was die Beamten dazu veranlasste, die Schalter früher zu öffnen, Personal flexibel umzudisponieren und die 24-Stunden-Registrierung auszubauen. Die Verbesserungen verkürzen Wartezeiten und erleichtern kurzfristige Geschäftsreisen nach China – ein deutliches Zeichen dafür, dass die umfassende Öffnung des Landes an Fahrt gewinnt.
24-stündiger nationaler Verkehrsstreik am 17. und 18. Mai legt Rom und Fernverkehr lahm
Die Gewerkschaft USB hat einen landesweiten Streik im öffentlichen Nahverkehr und bei der Bahn angekündigt, der vom Abend des 17. Mai bis zum 18. Mai andauern wird. Dies droht erhebliche Störungen in Rom und auf den Regionalstrecken von Trenitalia zu verursachen. Es werden zwar garantierte Stoßzeitenfenster angeboten, doch Pendler, Geschäftsreisende und Fußballfans des Derbys sollten mit Ausfällen und überfüllten Zügen rechnen.
Qatar Airways nimmt ab Juli den täglichen Flugverkehr zwischen Doha und Helsinki wieder auf
Qatar Airways nimmt am 15. Juli 2026 den Flugverkehr zwischen Doha und Helsinki wieder auf – zunächst viermal pro Woche, ab August täglich. Die wiederhergestellte Verbindung sichert eine wichtige Langstreckenroute für finnische Unternehmen, erweitert die Anschlussmöglichkeiten in die Asien-Pazifik-Region und nach Afrika und erhöht das Angebot an Premium-Sitzen am Flughafen Helsinki-Vantaa. Unternehmen mit reisenden Mitarbeitern sollten ihre Reiserichtlinien anpassen, um das erneuerte One-Stop-Netzwerk optimal zu nutzen.
Der Oberste Gerichtshof Spaniens verschiebt Anhörung zur Anfechtung der Massenregulierung von Migranten
Der Oberste Gerichtshof hat die wichtige Anhörung zu den Petitionen zur Aussetzung des außergewöhnlichen Einwanderungsregularisierungsdekrets Spaniens auf den 22. Mai verschoben, was die Unsicherheit für Unternehmen und Migranten gleichermaßen verlängert. Regierungsanwälte betonen, dass eine Aussetzung dem öffentlichen Interesse schaden und den bereits ansässigen Personen Rechte verwehren würde. Mobilitätsteams sollten die Unterlagen bereithalten, aber auch alternative Pläne vorbereiten.
Österreich verlängert Grenzkontrollen zu Tschechien bis Mitte Juni – Schengen-Kontrollen werden ausgeweitet
Wien verlängert Identitätskontrollen an der Landgrenze zu Tschechien bis zum 15. Juni 2026 – Teil einer Welle interner Schengen-Kontrollen, die am 12. Mai erneuert wurden. Für Autofahrer und Bahnreisende bedeutet das weiterhin Pflicht zum Mitführen von Reisepässen oder Personalausweisen. Logistikunternehmen berichten von zunehmenden Verzögerungen auf wichtigen Verkehrsachsen. Firmen mit grenzüberschreitendem Personal sollten längere Transitzeiten einplanen und die Gültigkeit der Dokumente sicherstellen, da die sicherheitsorientierte EU-Politik das einst passfreie Reisen grundlegend verändert.
Ausweitung der Schengen-Grenzkontrollen: Schweiz führt vor G7-Gipfel wieder Kontrollen an der französischen Grenze ein
Am 12. Mai 2026 haben mehrere Schengen-Staaten, darunter auch die Schweiz, ihre Kontrollen an den Binnengrenzen verlängert oder wieder eingeführt. Die Schweiz wird ihre Grenze zu Frankreich vom 10. bis 19. Juni im Vorfeld des G7-Gipfels in Évian verstärkt überwachen, während Deutschland, Dänemark und Norwegen ihre eigenen Kontrollen fortsetzen. Französische Reisende müssen einen Ausweis mitführen und mehr Zeit für mögliche Kontrollen einplanen, was Geschäftsreisen und Lieferketten zusätzlich erschwert.
UK–EU-Abkommen zur Jugendmobilität stockt wegen Obergrenzen und Studiengebühren
Die Gespräche zur Wiederbelebung eines Jugendmobilitätsprogramms zwischen Großbritannien und der EU sind ins Stocken geraten, da Großbritannien die Plätze auf etwa 50.000 begrenzen will, während Brüssel unbegrenzte Visa mit einer Notbremse fordert. Universitäten und Arbeitgeber warnen, dass eine feste Obergrenze und die Verweigerung des „Inlandsgebühren“-Status für EU-Studierende die wirtschaftlichen Vorteile des Programms schmälern könnten. Angesichts des bevorstehenden Gipfels im Juni sollten multinationale Unternehmen die Verhandlungen genau verfolgen und Notfallpläne für die Personalbeschaffung vorbereiten.