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Arbeitsministerium schlägt Lohnerhöhung von 20–33 % für H-1B- und verwandte Visaprogramme vor

Mai 13, 2026
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Arbeitsministerium schlägt Lohnerhöhung von 20–33 % für H-1B- und verwandte Visaprogramme vor
Das US-Arbeitsministerium (DOL) hat am 12. Mai einen Regelungsvorschlag mit dem Titel „Verbesserung des Lohnschutzes für die vorübergehende und dauerhafte Beschäftigung bestimmter ausländischer Fachkräfte in den USA“ vorgestellt. Die Entwurfsregelung würde das seit zwei Jahrzehnten unveränderte System der Mindestlöhne in den Programmen H-1B, H-1B1, E-3 und PERM grundlegend überarbeiten und die geforderten Löhne je nach Qualifikationsstufe um etwa 20 % bis 33 % anheben. Dem Vorschlag zufolge würde das Mindestgehalt für Level I (Berufseinsteiger in Spezialberufen) auf 97.746 US-Dollar steigen, was einem Anstieg von 33 % gegenüber dem aktuellen Richtwert von etwa 73.279 US-Dollar entspricht. Die Löhne für Level II würden auf 123.212 US-Dollar (+24 %), für Level III auf 147.333 US-Dollar (+21 %) und für Level IV auf 175.464 US-Dollar (+22 %) steigen. Das Ministerium argumentiert, dass die derzeitigen Lohnniveaus ausländische Fachkräfte unterbewerten und US-Arbeitnehmer benachteiligen, während Kritiker befürchten, dass die Erhöhungen Start-ups, Forschungslabore und ländliche Krankenhäuser, die auf internationale Fachkräfte angewiesen sind, stark belasten werden. Sollte die Regelung in Kraft treten, würde sie Tausende US-Arbeitgeber betreffen, die jährlich durchschnittlich 600.000 Anträge auf Arbeitsbedingungen (LCAs) einreichen. Multinationale Unternehmen mit großen H-1B-Belegschaften – insbesondere in den Bereichen IT, Ingenieurwesen, Gesundheitswesen und Finanzen – müssten mit erheblichen Budgetanpassungen rechnen. Firmen, die das H-1B-Programm als Pipeline für frischgebackene STEM-Absolventen nutzen, sollten ihre Personalplanung, Offshoring-Strategien und Kostenbeteiligungen mit Kunden neu bewerten. Die öffentliche Kommentierungsfrist läuft bis zum 26. Mai. Nach Auswertung der Rückmeldungen könnte das DOL noch in diesem Jahr eine endgültige Regelung veröffentlichen, wobei Rechtsstreitigkeiten wahrscheinlich sind; eine ähnliche Lohnregelung aus dem Jahr 2020 wurde von Bundesgerichten blockiert. Arbeitgeber sollten Worst-Case-Szenarien durchspielen, ihre Lohnunterlagen auf Compliance prüfen und Personalverantwortliche über mögliche Auswirkungen auf Einstellungsangebote für die FY 2027-Kapazitätsrunde informieren. Für ausländische Fachkräfte in der Green-Card-Warteschlange erhöht der Vorschlag ebenfalls die Mindestlohnbasis für PERM-Anträge, was die Sponsoring-Prozesse verzögern könnte, falls die Budgets die höheren Gehaltsstufen nicht abdecken. Einwanderungsberater empfehlen, geplante PERM-Fälle vor Inkrafttreten der endgültigen Regelung zu beschleunigen und die betriebliche Notwendigkeit der geforderten Lohnniveaus sorgfältig zu dokumentieren, um Prüfungen zu bestehen.
Quelle: Indian Eagle Travel Diary

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