Deutschland führt 5-Jahres-Einbürgerungsweg und allgemeine doppelte Staatsbürgerschaft ein
Illegale Beschäftigung führt jetzt zu sechsmonatigen Einreiseverboten nach Deutschland, warnt Fragomen
Spanien stellt ab dem 12. Juni die Ausstellung humanitärer Aufenthaltserlaubnisse für Venezolaner ein
Neueste Nachrichten
Österreich errichtet eigenen Grenzterminal am Flughafen Wien für EU-Asylpakt
Österreich errichtet am Flughafen Wien ein sicheres Grenzkontrollterminal, um die beschleunigten Prüfverfahren des EU-Asyl- und Migrationspakts umzusetzen. Ab Anfang 2027 werden Asylsuchende und andere Reisende, die einer zusätzlichen Kontrolle unterzogen werden müssen, vor dem Eintritt in den Schengen-Raum abgefertigt, während reguläre Passagiere den normalen Ankunftsbereich nutzen. Dieser Schritt soll Geschäftsreisenden schnellere Abläufe ermöglichen, erfordert jedoch neue Abläufe für Fluggesellschaften und Bodenabfertigungsdienste.
Brasilien und China schließen 30-tägiges gegenseitiges Visafreiheitsabkommen ab
Die brasilianische Regierung bestätigte am 14. Mai 2026, dass Inhaber eines chinesischen Reisepasses nun visumfrei nach Brasilien einreisen können, und zwar für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen. Diese Regelung spiegelt die Visumfreiheit Chinas für Brasilianer wider. Die Erleichterung gilt bis zum 31. Dezember 2026 und soll den Tourismus fördern sowie kurzfristige Geschäftsreisen erleichtern. Bezahlt Arbeit oder Aufenthalte über 30 Tage hinaus sind jedoch nicht abgedeckt. Unternehmen sollten ihre Reiseprozesse entsprechend anpassen und weiterhin die Einhaltung der Vorschriften überwachen.
Peking kündigt Lockerung der Visabestimmungen für kanadische Besucher an, während der bilaterale Handel neu ausgerichtet wird
Kanadische Behörden teilten am 14. Mai 2026 mit, dass Peking grundsätzlich zugestimmt hat, die Visabestimmungen für kanadische Staatsbürger zu lockern – voraussichtlich durch die Aufnahme Kanadas in Chinas 30-tägiges visafreies Einreiseprogramm. Diese Änderung, Teil eines umfassenderen Handels-Neustarts, wird die Vorlaufzeiten für Geschäftsreisen erheblich verkürzen und den seit 2019 rückläufigen Tourismus wieder ankurbeln. Personal- und Mobilitätsteams sollten sich auf einen Anstieg kurzfristiger Reisen einstellen, dabei aber beachten, dass Aufenthalte von mehr als 30 Tagen weiterhin ein herkömmliches Visum erfordern.
Flughafen Helsinki nach Drohnenvorfall wieder geöffnet; Finnland bittet Reisende, Flugstatus zu überprüfen
Finnland hob am späten 14. Mai die Notfallwarnung auf, nachdem mutmaßliche Drohnen in den Luftraum der Hauptstadt eingedrungen waren. Dadurch konnte der Flughafen Helsinki nach einer dreistündigen Schließung wieder öffnen. Die Störung führte zu Flugausfällen und Umleitungen und verdeutlicht die zunehmenden Sicherheitsbedenken im Umgang mit Drohnen in der Region sowie die Notwendigkeit für Reisende und Arbeitgeber, flexible Notfallpläne bereitzuhalten.
Französischer Fluglotsenstreik (14.–16. Mai 2026) legt Tausende Flüge lahm
Der SNCTA hat für den 14. bis 16. Mai 2026 zu einem landesweiten Streik aufgerufen, der alle französischen Flugsicherungsstellen betrifft. Da der Ausstand mit dem langen Wochenende zu Christi Himmelfahrt zusammenfällt, könnten bis zu 70 % der Flüge ausfallen und sich die Einreisewarteschlangen erheblich verlängern. Multinationale Unternehmen sollten Notfallpläne entwickeln – etwa Umleitungen über die Schiene oder alternative Drehkreuze – und die Risiken von Visumsüberschreitungen im Rahmen des neuen EES überprüfen.
Der internationale Flughafen Hongkong schließt umfassenden Test des neuen Abflugkomplexes im Terminal 2 ab
Der Flughafen Hongkong (HKIA) führte am 14. Mai eine Einsatzübung mit 1.100 Teilnehmern in den Abflugbereichen des Terminals 2 durch. Dabei wurden Selbstgepäckaufgabe, elektronische Sicherheitskontrollen und automatisierte Einwanderungsprozesse erfolgreich getestet – als Vorbereitung auf die Eröffnung des Terminals am 27. Mai. Das neue Terminal wird 15 Fluggesellschaften aufnehmen und im ersten Jahr Kapazitäten für acht Millionen zusätzliche Passagiere schaffen. Damit soll die Überlastung für Geschäftsreisende reduziert und Hongkongs Anspruch als internationales Drehkreuz gestärkt werden.
Polnischer Sejm verlängert 60-tägige Aussetzung der Asylrechte an der weißrussischen Grenze
Am 14. Mai 2026 hat das polnische Parlament zum siebten Mal das befristete Gesetz verlängert, das die meisten Asylanträge an der weißrussischen Grenze blockiert. Die 60-tägige Verlängerung spiegelt anhaltende Sicherheitsbedenken hinsichtlich „instrumentalisierter Migration“ wider, wurde jedoch von NGOs als Verstoß gegen das Flüchtlingsrecht kritisiert. Dieser Schritt deutet auf anhaltende Spannungen an der östlichen EU-Grenze hin und birgt praktische sowie rechtliche Risiken für Arbeitgeber, die Personal über Polen entsenden.
Zypern setzt hochmoderne Überwachung entlang der Grünen Linie ein, um illegale Grenzübertritte zu verhindern
Zypern hat ein hochmodernes Netzwerk aus Kameras, Radarsystemen und Wärmesensoren entlang der Grünen Linie in Betrieb genommen. Damit wird ein Großteil des umstrittenen Stacheldrahts ersetzt und eine rund um die Uhr Echtzeitüberwachung der Pufferzone ermöglicht. Das Upgrade soll Menschenschmuggel verhindern und beweisen, dass die Insel die künftige Außengrenze der EU sichern kann, wenn Zypern 2026 dem Schengen-Raum beitritt – eine wichtige Zusicherung für Brüssel und multinationale Unternehmen mit Mitarbeitern in Grenznähe.
Tschechisches Innenministerium geht gegen „Sozialtourismus“ vor: Änderung verschärft Kontrollen bei Inhabern vorübergehenden Schutzes
Am 14. Mai 2026 gab das Innenministerium bekannt, dass die Polizei weit verbreiteten Missbrauch von Sozialleistungen durch Ausländer festgestellt hat, die sich überwiegend außerhalb Tschechiens aufhalten. Ein Gesetzentwurf sieht vor, Zahlungen bei längerer Abwesenheit auszusetzen, die Überprüfung von Mietverträgen zu digitalisieren und die Pflichten von Arbeitgebern als Bürgschaften zu verschärfen. Arbeitgeber von Inhabern eines vorübergehenden Schutzstatus müssen mit neuen Compliance-Vorgaben rechnen, die voraussichtlich ab dem 1. Oktober 2026 in Kraft treten.
Aktualisierte Mangelberufsliste senkt Gehaltsuntergrenze für die Blaue Karte auf 45.934 €
Die Mangelberufsliste Deutschlands für 2026, veröffentlicht am 14. Mai 2026, senkt die Gehaltsanforderung für die EU Blue Card auf 45.934 € für gefragte Berufe und erweitert die Berechtigung auf den gesamten Bildungs- und Gesundheitssektor. Arbeitgeber erhalten einen schnelleren, prioritätsfreien Zugang zur Einstellung ausländischer Fachkräfte, während Bewerber günstigere und schnellere Wege zur dauerhaften Niederlassung sichern.
Italien verbietet Visa-Anträge über Dritte in Russland nach Bestechungsskandal
Ab dem 12. Mai 2026 nehmen die italienischen Visazentren in Russland (VMS und AlmavivA) keine Anträge mehr von Agenten oder Kurieren entgegen; jeder Antragsteller muss persönlich erscheinen. Die Verschärfung folgt auf die Festnahme eines ehemaligen italienischen Botschafters, der des Verkaufs von langfristigen Schengen-Visa beschuldigt wird, und führt bereits zu Wartezeiten von bis zu vier Monaten für Termine. Unternehmen sollten mit längeren Vorlaufzeiten und höheren Kosten für die Reiseplanung rechnen.
Christi Himmelfahrt: Zehn Kilometer Stau am Gotthard – Nord-Süd-Geschäftsverkehr stark beeinträchtigt
Der Ferienverkehr am 14. Mai 2026 brachte die A2 an ihre Belastungsgrenze: Staus von bis zu 10 km und Wartezeiten von 100 Minuten am Gotthard-Tunnel waren die Folge. Die Umleitung über den San-Bernardino führte zu weiteren Engpässen, sodass zeitkritische Reisende und Güterverkehr kaum Alternativen hatten. Unternehmen sahen sich gezwungen, Fracht auf die Schiene umzuleiten und Termine neu zu planen – ein deutliches Signal für die Notwendigkeit einer besseren Verkehrsplanung in der Ferienzeit.
Premier Li sagt den US-CEOs bei ihrem Besuch, China werde die „Politikeffizienz“ für ausländische Unternehmen verbessern
Bei einem Treffen mit US-Geschäftsführern in Peking am 14. Mai versprach Premier Li Qiang, die „Politik und Effizienz“ für ausländische Unternehmen zu verbessern, unter anderem durch schnellere Visa-Bearbeitung und erweiterte Transitvisaprogramme. Diese Zusagen zeigen, dass China die Mobilitätshürden, die multinationale Unternehmen weiterhin behindern, abbauen möchte. Unternehmen sollten jedoch auf offizielle Regelungen warten, bevor sie ihre internen Vorlaufzeiten anpassen.
Streiks legen Flüge auf wichtigen Geschäftsverbindungen in Madrid und Barcelona lahm
Arbeitskampf von Fluglotsen und Bodenpersonal am 14. Mai führte zu über hundert Flugausfällen in Madrid und Barcelona, beeinträchtigte wichtige Strecken und zwang Fluggesellschaften, Flüge zusammenzulegen. Da die Streiks voraussichtlich den gesamten Mai andauern, wird Unternehmen empfohlen, Pufferzeiten einzuplanen, Codeshare-Verbindungen genau zu überwachen und ihre Versicherungen zu überprüfen.
Finnair stellt 12 neue europäische Strecken ab Helsinki für Sommer-Herbst 2026 vor
Am 14. Mai 2026 kündigte Finnair 12 neue Kurzstreckenziele an – darunter Florenz, Valencia und Luxemburg – und stärkt damit Helsinkis Anbindung für Freizeit- und Geschäftsreisende. Die erhöhte Kapazität verkürzt die Transitzeiten, erweitert die Auswahl an Fluggesellschaften für Arbeitgeber und signalisiert den strategischen Wandel der Fluggesellschaft hin zu einem verstärkten Wachstum innerhalb Europas, während Überflüge über Asien weiterhin eingeschränkt bleiben.
Aktualisierung der Luftfahrzinformationspublikation klärt passfreies Reisen innerhalb des Gemeinsamen Reisegebiets
Die Änderung der AIP der Irish Aviation Authority vom 14. Mai 2026 bestätigt ausdrücklich, dass irische und britische Staatsbürger innerhalb des Gemeinsamen Reisegebiets keinen Reisepass benötigen. Das Update aktualisiert zudem die Listen der visumfreien Einreisen und integriert Vorschriften zum Gesundheitsschutz, was Fluggesellschaften und Unternehmen dazu veranlasst, ihre Ausweispflichten anzupassen.
Warschau verzeichnet Polens erste gleichgeschlechtliche Ehe und ermöglicht Aufenthaltsrechte für mobile Paare
Unter Berufung auf aktuelle Urteile des EU-Gerichts und polnischer Gerichte hat Warschau am 14. Mai 2026 offiziell die erste ausländische gleichgeschlechtliche Ehe im Land anerkannt. Diese Anerkennung gewährt dem Paar – sowie allen ähnlich betroffenen Ehepartnern – umfassende Aufenthaltsrechte als Familienangehörige in Polen und erleichtert damit innerbetriebliche Versetzungen und Rückkehrentsendungen für LGBT+-Mitarbeitende. Unternehmen sollten ihre Mobilitätsrichtlinien und Dokumentenanforderungen entsprechend anpassen.