Kanada setzt neue Befugnisse ein, um Einwanderungsdokumente aus Ebola-betroffenen Ländern auszusetzen
Die Schweiz öffnet den Arbeitsmarkt für Inhaber von Schutzstatus S und im Land ausgebildete Drittstaatsangehörige
Der Internationale Flughafen Hongkong eröffnet das Terminal 2 im Wert von 12,9 Milliarden HK$, verspricht schnellere Einreiseverfahren und eine Kapazität von 120 Millionen Passagieren.
Neueste Nachrichten
Kabinett genehmigt Stamp 4 „Übergangsregelung für vorübergehenden Schutz“ für 70.000 Ukrainer in Irland
Die irische Regierung hat ein „Übergangsprogramm für vorübergehenden Schutz“ genehmigt, das 70.000 ukrainischen Geflüchteten ab März 2027 ermöglicht, ihren EU-Status für vorübergehenden Schutz gegen eine erneuerbare Aufenthaltsgenehmigung vom Typ Stamp 4 einzutauschen. Antragsteller müssen mindestens ein Jahr in Irland gelebt, sechs Monate lang für mindestens 29.432 € gearbeitet und dürfen nicht auf staatliche Unterkünfte angewiesen sein. Die Maßnahme sichert den Zugang zum Arbeitsmarkt für einen großen Talentpool, verringert zukünftige Bearbeitungsaufwände für Genehmigungen und gibt Arbeitgebern langfristige Planungssicherheit für ukrainische Mitarbeiter.
Kanada nimmt Einladungen für die Canadian Experience Class mit hoher CRS-Grenze wieder auf
IRCC hat am 27. Mai 2026 insgesamt 3.000 Einladungen zur Antragstellung (ITA) für Kandidaten der Canadian Experience Class (CEC) mit einem CRS-Schnitt von 518 vergeben und damit eine vierwöchige Pause bei den CEC-Runden beendet. Die hohe Punktzahl verdeutlicht den starken Wettbewerb im Pool und unterstreicht die Notwendigkeit für Arbeitgeber und ausländische Arbeitskräfte, Strategien zur Punkteverbesserung oder Provinznominierungen zu verfolgen. Dieser Schritt zeigt Ottawas anhaltenden Fokus darauf, temporäre Arbeitskräfte im Land in dauerhafte Einwohner umzuwandeln.
ITB China 2026 startet in Shanghai – Visafreie Regelungen lösen Boom bei eingehendem Tourismus aus
Die ITB China 2026 eröffnete am 27. Mai in Shanghai und zog über 900 Aussteller sowie 1.700 chinesische Einkäufer an. Die lebhafte Atmosphäre der Messe spiegelt Chinas entschlossene Einführung von visafreien Einreisen und Transitbefreiungen wider, die bereits zu einem Anstieg der Ankünfte in Shanghai um 20 Prozent im Jahresvergleich geführt haben. Anbieter von Kreuzfahrten bis hin zu Destination Management Organisationen präsentierten neue, speziell auf China ausgerichtete Produkte, während Unternehmen die erleichterten Einreisebedingungen für Geschäftsreisen nutzen wollten. Die Veranstaltung zeigt deutlich, dass Chinas Grenzen nicht nur geöffnet sind, sondern aktiv die globale Mobilität fördern.
Iranische Studierende sitzen fest, da die Visa-Bearbeitung in der deutschen Botschaft in Teheran weiterhin ausgesetzt ist
Die Visastelle Deutschlands in Teheran ist seit Januar 2026 geschlossen, was iranischen Studierenden mit Zulassungen an deutschen Universitäten die Möglichkeit nimmt, sich zu bewerben. Nur wenige Anträge werden nach Jerewan weitergeleitet, während Politiker davor warnen, dass Deutschland dringend benötigtes Talent verliert. Universitäten und Mobilitätsteams in Unternehmen sehen sich mit Verzögerungen bei Studienbeginn und weiteren Folgen konfrontiert.
Zweite Gruppe australischer Frauen und Kinder mit Verbindungen zum Islamischen Staat kehren unter strenger Bewachung nach Hause zurück
Eine zweite Gruppe von 19 australischen Frauen und Kindern mit Verbindungen zum Islamischen Staat wurde am 27. Mai aus Syrien zurückgeführt und unter strenge Überwachung gestellt. Eine Frau, der aufgrund einer vorläufigen Ausschlussverfügung das Einreisen verboten wurde, versuchte vergeblich, den Flug zu besteigen. Dieser Vorfall verdeutlicht Australiens Einsatz außergewöhnlicher Grenzkontrollbefugnisse und wird die Risikoabschätzung von Unternehmen für Reisen in und aus Hochrisikogebieten beeinflussen.
Bern kündigt 10-tägige Schengen-Grenzkontrollen vor dem G7-Gipfel in Évian an
Die Schweiz wird vom 10. bis 19. Juni 2026 anlässlich des nahegelegenen G7-Gipfels wieder Kontrollen an Land-, See-, Schienen- und Flughäfen einführen. Davon sind Tausende Grenzgänger und Geschäftsreisende betroffen. Unternehmen werden aufgefordert, mögliche Verzögerungen einzuplanen und sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter Reisepässe oder Aufenthaltsgenehmigungen mitführen.
Griechischer Fluglotsenstreik legt 31 Flüge nach Zypern lahm und stört regionale Verbindungen
Ein 24-stündiger Streik der griechischen Fluglotsen am 27. Mai 2026 führte zur Streichung von 31 Flügen zwischen Zypern und Griechenland. Die Beeinträchtigung betraf Tausende von Passagieren, verdeutlichte Zyperns Abhängigkeit von regionalen Drehkreuzen und zwang Unternehmen dazu, Notfall-Reisepläne in Kraft zu setzen.
Spanische Polizei zerschlägt Schmuggelring für kubanische Migranten über Serbien nach Málaga
Acht Festnahmen im Rahmen der „Operación Lobo“ haben einen internationalen Ring aufgedeckt, der kubanischen Migranten 3.000 Euro berechnete, um über Serbien und mehrere EU-Länder nach Spanien zu gelangen. Die Bande stellte gefälschte Papiere bereit und bereitete die Migranten darauf vor, in Málaga Asylanträge zu stellen. Die Razzia signalisiert eine verschärfte Kontrolle von Dokumentenfälschungen und könnte zu einer Überprüfung verwandter Aufenthaltsakten führen, was auch Arbeitgeber betrifft, die kubanische Fachkräfte beschäftigen.
Finnland erwägt weitere Verlängerung des Grenzsicherheitsgesetzes und hält Landgrenze zu Russland geschlossen
Das finnische Innenministerium hat am 27. Mai 2026 einen Eilgesetzesentwurf zur Verlängerung des Grenzsicherheitsgesetzes eingebracht. Damit soll die Landgrenze zu Russland weiterhin geschlossen bleiben und schnelle Schließungen einzelner Grenzkontrollen ermöglicht werden. Die anhaltende Sperrung zwingt Geschäfts- und Privatreisende, Russland ausschließlich über Luft- oder Seewege zu erreichen, während stichprobenartige Zollkontrollen die Lieferketten zusätzlich verzögern. Mobilitäts- und Reisemanager müssen mit längeren Umwegen und möglichen kurzfristigen Grenzschließungen rechnen.
Darmanin bekräftigt Forderung nach dreijährigem Einwanderungsstopp bei Pressekonferenz am 27. Mai
Bei der Kabinetts-Pressekonferenz am 27. Mai bestätigte Justizminister Gérald Darmanin seinen Vorschlag, die legale Einwanderung für drei Jahre auszusetzen und verbindliche jährliche Quoten durch eine Verfassungsreform einzuführen. Die harte Linie, die als notwendig für die Integrationsfähigkeit dargestellt wird, sorgt bei Arbeitgebern, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind, für Besorgnis. Obwohl jegliche Gesetzgebung rechtlichen und EU-Beschränkungen unterliegt, werden Mobilitätsteams aufgefordert, strengere Quoten zu modellieren und sich für Ausnahmen auf Basis von Qualifikationen einzusetzen.
Mehr als 1.000 Migranten erreichen Großbritannien in sechs Tagen während der Rekord-Hitzewelle im Mai über den Ärmelkanal
Zahlen des Innenministeriums zeigen, dass zwischen dem 22. und 27. Mai insgesamt 1.128 Migranten mit kleinen Booten in Großbritannien ankamen – der bisher geschäftigste Sechs-Tage-Zeitraum in diesem Jahr. Ressourcen in den Aufnahmezentren wurden umgeleitet, was zu Verzögerungen an wichtigen Flughäfen und Frachtterminals führte. Dieser Vorfall verdeutlicht die betrieblichen Risiken, denen Unternehmen ausgesetzt sind, wenn Grenzressourcen zur Bewältigung irregulärer Migration umgeschichtet werden.
Irland aktualisiert die Listen der Beschäftigungserlaubnisberufe und öffnet den Weg für neue Berufe im Bereich der Schlüsselqualifikationen
Die Verordnung zur Änderung der Beschäftigungsgenehmigungen 2026, gültig ab dem 22. Mai, erweitert die Liste der Berufe mit kritischen Fähigkeiten in Irland um vier neue Tätigkeiten, streicht fünf Berufe von der Liste der nicht förderfähigen Berufe und führt neue Quoten für schwer zu besetzende Stellen ein. Arbeitgeber aus den Bereichen Gesundheit, Bauwesen, Gaming und IP-Recht können nun leichter Talente außerhalb des EWR sponsern, müssen jedoch die im März eingeführten höheren Gehaltsuntergrenzen erfüllen. Die gezielte Aktualisierung bietet multinationalen Mobilitätsteams neue Möglichkeiten, Fachkräftelücken zu schließen und gleichzeitig mit den übergeordneten wirtschaftlichen Prioritäten Irlands in Einklang zu stehen.
Italienisches Digitales Nomadenvisum jetzt voll einsatzbereit – Tür für Remote-Talente geöffnet
Italien hat sein Digital Nomad Visum eingeführt, das Nicht-EU-Fernarbeitern mit einem Jahreseinkommen von mindestens 28.000 Euro ermöglicht, im Land zu leben und zu arbeiten. Die Einkommensgrenze liegt unter der vergleichbarer Programme in Spanien und Portugal, was Italien im Wettbewerb um Talente im Mittelmeerraum einen neuen Vorteil verschafft. Unternehmen können nun ihre Remote-Mitarbeiter nach Italien entsenden, ohne eine lokale Gehaltsabrechnung anmelden zu müssen, wobei längere Aufenthalte jedoch weiterhin eine Steueransässigkeit in Italien auslösen. Dieser Schritt dürfte Städte wie Mailand und Neapel als attraktive Ziele für global mobile Fachkräfte stärken.
Innenminister Karner: Österreichs Schengen-Veto 2022 „hat sich bewährt“ – illegale Grenzübertritte sinken um 95 %
Während eines Besuchs in Rumänien am 26. und 27. Mai 2026 erklärte Innenminister Gerhard Karner, dass Österreichs Veto vom Dezember 2022 gegen die Schengen-Mitgliedschaft Rumäniens und Bulgariens die illegale Migration drastisch reduziert habe und weiterhin die richtige Politik sei. Er verwies auf einen Rückgang der Festnahmen in Burgenland um 95 % und kündigte an, die österreichischen Grenzkontrollen mindestens bis Mitte 2026 aufrechtzuerhalten, was auf anhaltende Kontrollen für Geschäftsreisende hinweist. Die Erklärung unterstreicht Österreichs harte Haltung, während die EU ihren neuen Asyl- und Migrationspakt sowie das biometrische Ein- und Ausreisesystem einführt.
Jeder Dritte Asylbewerber in Belgien wartet inzwischen mehr als zwei Jahre auf eine Entscheidung
Statistiken vom 27. Mai zeigen, dass 30 % der Asylsuchenden in Belgien mittlerweile mehr als zwei Jahre auf eine Entscheidung warten, wobei die durchschnittliche Bearbeitungszeit 533 Tage beträgt. Der Rückstau belastet die Aufnahmebudgets, erschwert die Einstellung von Geflüchteten durch Unternehmen und wirft Zweifel an Belgiens Fähigkeit auf, den neuen EU-Standard von sechs Monaten einzuhalten, der mit dem Inkrafttreten des Migrationspakts im Juni gilt.
Hotels in Peking überdenken ihre Services: 80 % der ausländischen Gäste reisen unabhängig
Auf der TravelDaily-Konferenz am 27. Mai berichteten Hotels in Peking, dass über 80 % ihrer ausländischen Gäste mittlerweile individuell reisen, begünstigt durch visafreie Einreise und digitale Tools. Die Hotels reagieren darauf mit mehrsprachigen „City Insider“-Teams, app-basierten Stadtteilführern und direkten API-Anbindungen an das chinesische Unterkunftsregistrierungssystem. Dieser Wandel verändert die Anforderungen bei Firmenhotelanfragen und unterstreicht den Trend zu erlebnisorientierter, compliance-gerechter Hotellerie.
Fast eine Million ausländische Arbeitskräfte treiben jetzt die tschechische Wirtschaft an
Offizielle Daten vom 27. Mai 2026 zeigen, dass inzwischen fast jeder zehnte Arbeitnehmer in Tschechien einen ausländischen Pass besitzt. Dies unterstreicht den anhaltenden Fachkräftemangel in den Bereichen Produktion, Logistik, Gesundheitswesen und Bauwesen. Die Erkenntnis macht deutlich, dass Migration nicht länger eine kurzfristige Lösung, sondern ein strategischer Pfeiler der tschechischen Wettbewerbsfähigkeit ist. Arbeitgeber und ihre Mobilitätsdienstleister müssen daher langfristige Unterstützung bei Umzug und Integration fest in ihre Personalplanung integrieren.