
Die Flughafen Zürich AG teilte Analysten am 29. Mai 2026 mit, dass der Passagierverkehr in diesem Jahr voraussichtlich moderat um 2–3 Prozent steigen wird, nach einem Rekordjahr 2025 mit den höchsten Einnahmen und EBITDA in der 76-jährigen Geschichte des Flughafens. Das Management nannte das verlangsamte globale BIP-Wachstum und mögliche Auswirkungen von Konflikten im Nahen Osten als Herausforderungen, betonte jedoch, dass die starke Nachfrage aus Nordamerika und Indien den schwächeren inner-europäischen Reiseverkehr ausgleichen sollte.
Im Jahr 2025 wurden 32,8 Millionen Passagiere abgefertigt – ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber 2024 – begünstigt durch Kapazitätserweiterungen von SWISS und die vollständige Erholung der Langstreckenmärkte. Die nicht-aeronautischen Einnahmen (Einzelhandel, Gastronomie und Immobilien) stiegen um 12 Prozent, dank einer neu gestalteten Einkaufsstraße im Sicherheitsbereich, die gezielt Premiumreisende anspricht.
Der Flughafen setzt seine Diversifizierungsstrategie fort: Die indische Tochtergesellschaft Noida International Airport ist auf Kurs für eine Soft-Opening im zweiten Quartal 2025, wobei der Flughafen Zürich in den nächsten drei Jahren 300 Millionen CHF Eigenkapital investiert. Zu den Infrastrukturverbesserungen am Schweizer Drehkreuz gehören der Pier G, ein modularer Terminal, der bis Sommer 2027 acht zusätzliche Gates für Schmalrumpfflugzeuge bieten wird, sowie ein biometrisch unterstützter Grenzkanal, der eine durchschnittliche Abfertigungszeit von 45 Sekunden für Schengen-Ankünfte verspricht. Die Business-Class-Lounges werden um 1.500 Quadratmeter erweitert, um der Nachfrage von Geschäftsreisenden gerecht zu werden.
Für Travel Manager deutet die Prognose auf ein weiterhin moderates, aber beherrschbares Wachstum der Spitzenstunden-Staus hin. Zürich wird die aktuellen Slot-Zuteilungsregeln beibehalten, Airlines könnten jedoch ihre Flugpläne anpassen, um die Pünktlichkeit zu sichern. Unternehmen, die Mitarbeiter über den Flughafen transportieren, sollten die Sommer-Baustellenankündigungen im Auge behalten und Reisende ermutigen, die digitale Reisedokumentenkontrolle in der Flughafen-App zu nutzen, um Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zu verkürzen.
Langfristig könnte die Beteiligung des Flughafens Zürich am indischen Markt nach 2027 neue Direktverbindungen zwischen der Schweiz und wichtigen indischen Städten eröffnen und so die Vernetzung für multinationale Talente mit Sitz in der Schweiz erweitern.
Im Jahr 2025 wurden 32,8 Millionen Passagiere abgefertigt – ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber 2024 – begünstigt durch Kapazitätserweiterungen von SWISS und die vollständige Erholung der Langstreckenmärkte. Die nicht-aeronautischen Einnahmen (Einzelhandel, Gastronomie und Immobilien) stiegen um 12 Prozent, dank einer neu gestalteten Einkaufsstraße im Sicherheitsbereich, die gezielt Premiumreisende anspricht.
Der Flughafen setzt seine Diversifizierungsstrategie fort: Die indische Tochtergesellschaft Noida International Airport ist auf Kurs für eine Soft-Opening im zweiten Quartal 2025, wobei der Flughafen Zürich in den nächsten drei Jahren 300 Millionen CHF Eigenkapital investiert. Zu den Infrastrukturverbesserungen am Schweizer Drehkreuz gehören der Pier G, ein modularer Terminal, der bis Sommer 2027 acht zusätzliche Gates für Schmalrumpfflugzeuge bieten wird, sowie ein biometrisch unterstützter Grenzkanal, der eine durchschnittliche Abfertigungszeit von 45 Sekunden für Schengen-Ankünfte verspricht. Die Business-Class-Lounges werden um 1.500 Quadratmeter erweitert, um der Nachfrage von Geschäftsreisenden gerecht zu werden.
Für Travel Manager deutet die Prognose auf ein weiterhin moderates, aber beherrschbares Wachstum der Spitzenstunden-Staus hin. Zürich wird die aktuellen Slot-Zuteilungsregeln beibehalten, Airlines könnten jedoch ihre Flugpläne anpassen, um die Pünktlichkeit zu sichern. Unternehmen, die Mitarbeiter über den Flughafen transportieren, sollten die Sommer-Baustellenankündigungen im Auge behalten und Reisende ermutigen, die digitale Reisedokumentenkontrolle in der Flughafen-App zu nutzen, um Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zu verkürzen.
Langfristig könnte die Beteiligung des Flughafens Zürich am indischen Markt nach 2027 neue Direktverbindungen zwischen der Schweiz und wichtigen indischen Städten eröffnen und so die Vernetzung für multinationale Talente mit Sitz in der Schweiz erweitern.