
Die Flughafen Zürich AG bestätigte am 5. März, dass zwischen dem 9. und 17. März sowie gegebenenfalls erneut am 1. und 2. April eine Reihe von verpflichtenden Kalibrierungsflügen stattfinden werden, um die Instrumentenlandesysteme (ILS) und VOR/DME-Funkfeuer des Flughafens zu testen. Das Testflugzeug Beechcraft King Air-350 wird Anflüge oberhalb, unterhalb und seitlich der Standardrouten fliegen, teilweise mehrere Kilometer außerhalb der üblichen Korridore. Die Einsätze sind nach dem regulären Verkehr geplant, können sich jedoch bis 2:00 Uhr morgens hinziehen, was unerwarteten Lärm und Slot-Einschränkungen für späte Geschäftsflüge zur Folge haben könnte.
Weitere Kalibrierungsflüge sind bereits für den Zeitraum vom 27. April bis 1. Mai gebucht, wenn Zürich die Überarbeitung des nördlichen Anflugs für die Landebahn 16 validieren muss, um die neuen ICAO-Anforderungen für leistungsbasierte Navigation zu erfüllen. Eine weitere Kampagne ist zwischen dem 8. und 19. Juni geplant, nachdem der Gleitpfad-Sender der Landebahn 28 ersetzt wird. Skyguide, die Schweizer Flugsicherungsbehörde, ist für die Planung der Testflüge verantwortlich und wird temporäre Luftraumreservierungen mit den Kontrollzentren in Deutschland, Frankreich und Italien koordinieren, um grenzüberschreitende Auswirkungen zu minimieren.
Für Unternehmen, die Geschäftsjets für späte Vorstandssitzungen oder Nachtpositionierungen von Crews nach Zürich fliegen, lautet die Botschaft klar: Slots frühzeitig beantragen und NOTAMs täglich im Blick behalten. Linienfluggesellschaften wurden gebeten, potenzielle kurzfristige Gate-Änderungen an Anschlussreisende weiterzugeben, deren Reisepläne durch die aktuelle Welle europäischer Verspätungen ohnehin schon eng getaktet sind. Logistikunternehmen, die auf Fracht im Frachtraum aus Asien angewiesen sind, sollten ebenfalls mit kleineren Umbuchungen bei ankommenden Frachtflügen rechnen.
Lärmempfindliche Gemeinden nördlich des Flughafens begrüßen die Transparenz, fordern jedoch, die Tests vor dem Osterverkehr abzuschließen. Der Flughafen Zürich hat zugesagt, Echtzeit-Visualisierungen der Flugrouten auf seinem Bürgerportal zu veröffentlichen, damit Anwohner Kalibrierungsflüge von normalem Verkehr unterscheiden können.
Aus Sicht der Mobilitätsplanung sollten Arbeitgeber eingehende Mitarbeiter, die im Rahmen von Umzügen anreisen, darauf hinweisen, dass Nachtflüge dazu führen können, dass Ankünfte auf Busse umsteigen müssen, falls die letzten Zugverbindungen vom Flughafen verpasst werden. Umzugsdienstleister empfehlen, während der Kalibrierungsphase alternative Bodentransporte im Voraus zu buchen, insbesondere für Familien mit viel Gepäck.
Weitere Kalibrierungsflüge sind bereits für den Zeitraum vom 27. April bis 1. Mai gebucht, wenn Zürich die Überarbeitung des nördlichen Anflugs für die Landebahn 16 validieren muss, um die neuen ICAO-Anforderungen für leistungsbasierte Navigation zu erfüllen. Eine weitere Kampagne ist zwischen dem 8. und 19. Juni geplant, nachdem der Gleitpfad-Sender der Landebahn 28 ersetzt wird. Skyguide, die Schweizer Flugsicherungsbehörde, ist für die Planung der Testflüge verantwortlich und wird temporäre Luftraumreservierungen mit den Kontrollzentren in Deutschland, Frankreich und Italien koordinieren, um grenzüberschreitende Auswirkungen zu minimieren.
Für Unternehmen, die Geschäftsjets für späte Vorstandssitzungen oder Nachtpositionierungen von Crews nach Zürich fliegen, lautet die Botschaft klar: Slots frühzeitig beantragen und NOTAMs täglich im Blick behalten. Linienfluggesellschaften wurden gebeten, potenzielle kurzfristige Gate-Änderungen an Anschlussreisende weiterzugeben, deren Reisepläne durch die aktuelle Welle europäischer Verspätungen ohnehin schon eng getaktet sind. Logistikunternehmen, die auf Fracht im Frachtraum aus Asien angewiesen sind, sollten ebenfalls mit kleineren Umbuchungen bei ankommenden Frachtflügen rechnen.
Lärmempfindliche Gemeinden nördlich des Flughafens begrüßen die Transparenz, fordern jedoch, die Tests vor dem Osterverkehr abzuschließen. Der Flughafen Zürich hat zugesagt, Echtzeit-Visualisierungen der Flugrouten auf seinem Bürgerportal zu veröffentlichen, damit Anwohner Kalibrierungsflüge von normalem Verkehr unterscheiden können.
Aus Sicht der Mobilitätsplanung sollten Arbeitgeber eingehende Mitarbeiter, die im Rahmen von Umzügen anreisen, darauf hinweisen, dass Nachtflüge dazu führen können, dass Ankünfte auf Busse umsteigen müssen, falls die letzten Zugverbindungen vom Flughafen verpasst werden. Umzugsdienstleister empfehlen, während der Kalibrierungsphase alternative Bodentransporte im Voraus zu buchen, insbesondere für Familien mit viel Gepäck.