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Brasilien erhält weiteren Abschiebeflug aus den USA im Rahmen des humanitären Rückführungsprogramms „Aqui é Brasil“

Juni 12, 2026
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Brasilien erhält weiteren Abschiebeflug aus den USA im Rahmen des humanitären Rückführungsprogramms „Aqui é Brasil“
Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, landete um 20:00 Uhr eine gecharterte Sun Country 737 am Flughafen Belo Horizonte/Confins mit 87 Brasilianern, die aus den USA abgeschoben wurden. Der Flug, organisiert von der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), ist der sechste in diesem Jahr und der 28. seit der Erneuerung des bilateralen Abkommens zur Abschiebungszusammenarbeit im Jahr 2024.

Bei der Ankunft aktivierten Teams des Ministeriums für Menschenrechte und Staatsbürgerschaft (MDHC) das „Aqui é Brasil“-Protokoll, das den Rückkehrern Unterkunft, medizinische Untersuchungen und Weiterreisemöglichkeiten in ihre Heimatstaaten bietet. Die Operation wurde von einer interministeriellen Taskforce durchgeführt, die die Ministerien für Auswärtige Angelegenheiten, Justiz, Gesundheit und Soziale Entwicklung sowie die Internationale Organisation für Migration (IOM) umfasste.

Behörden berichteten, dass 23 Passagiere Minderjährige waren, die mit Verwandten reisten, und acht Personen sofortige rechtliche Beratung benötigten, da sie noch laufende Asylverfahren vor US-Gerichten haben.

Brasilien erhält weiteren Abschiebeflug aus den USA im Rahmen des humanitären Rückführungsprogramms „Aqui é Brasil“


Manager für Unternehmensmobilität sollten die zunehmende Frequenz der Abschiebeflüge genau beobachten: Brasilianische Mitarbeiter, die ihre US-Visa überschreiten, werden nun bereits innerhalb von 30 Tagen nach einem endgültigen Einwanderungsbescheid abgeschoben – das ist die Hälfte der bisherigen durchschnittlichen Dauer. Arbeitgeber, die L-1-, H-1B- oder TN-Transferees sponsern, wurden von den Konsulaten in São Paulo und Rio de Janeiro angewiesen, Nachweise über aktive Gehaltszahlungen und Einsatzschreiben sorgfältig aufzubewahren, da US-Behörden wirtschaftliche Bindungen strenger prüfen.

Das MDHC bestätigte, dass Abgeschobene erst nach einer fünfjährigen Sperrfrist wieder in die USA einreisen dürfen, sofern sie keinen Verzicht beantragen können – ein weiterer Hinweis für multinationale Unternehmen, die Visa-Compliance streng zu überwachen.

Die Regierung kündigte zudem an, dass ab Juli 2026 das „Aqui é Brasil“-Zentrum in Confins eine digitale Plattform integrieren wird, die Rückkehrern ermöglicht, Sozialversicherungsleistungen und Unterstützung bei der Wiedereingliederung vorab zu registrieren, um bürokratische Hürden nach der Landung zu verringern.

Für globale Mobilitätsprogramme zeigt dieser Fall zwei wichtige Aspekte auf: Erstens die reputations- und finanzbezogenen Risiken bei Nichteinhaltung der US-Einwanderungsbestimmungen, und zweitens die Bedeutung von Wiedereingliederungsmaßnahmen für Mitarbeiter, die abrupt zurückkehren müssen – was Auswirkungen auf Talentplanung und Versicherungsleistungen hat.
Quelle: Minuto MT / MDHC release

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