
In einem Interview bei Dubai Eye’s Business Breakfast am 16. Juni 2026 erklärte Paul Griffiths, CEO von Dubai Airports, dass der Dubai International Airport (DXB) bis Jahresende voraussichtlich 80 bis 85 Prozent seiner Kapazität vor dem Konflikt erreichen wird. Die vollständige Rückkehr zur Marke von 100 Millionen Passagieren wird für 2027 erwartet. Die täglichen Flugbewegungen sind bereits von 541 im Mai auf über 650 gestiegen, und das Streckennetz umfasst nun 205 Ziele, mit weiteren 35, die in den nächsten Monaten hinzukommen sollen.
Der Ausbau von DXB folgt auf Monate der Störungen durch Raketen- und Drohnenbedrohungen im Zusammenhang mit regionalen Konflikten. Verbesserte Luftverteidigungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Streitkräften der VAE sowie neue Versicherungsvereinbarungen haben mehrere ausländische Fluggesellschaften zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs bewegt. Die Frachtkapazitäten haben sich sogar noch schneller erholt und liegen nun bei etwa 75 Prozent des Vorkrisenniveaus, angetrieben durch E-Commerce, Pharmazeutika und Hilfsgüterlogistik.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Wiederherstellung der Flugverbindungen weniger Umwege über Doha oder Riad und geringere Gesamtreisekosten. Das Wachstum der Sitzplatzkapazitäten übt bereits Druck auf die Preise der Premium-Kabinen aus, die während der Hochphase der Sicherheitskrise um 40 bis 60 Prozent gestiegen waren. Der Flughafenbetreiber beschleunigt zudem den Ausbau biometrisch unterstützter Smart-Gates, mit dem Ziel, für Umsteigepassagiere eine „Curb-to-Gate“-Zeit von 20 Minuten zu erreichen.
Griffiths warnte jedoch, dass die vollständige Erholung von der „Vertrauenslage der ausländischen Fluggesellschaften“ und der rechtzeitigen Wiedereröffnung der während des Konflikts geschlossenen Überflugkorridore abhängt. Die Verhandlungen mit Versicherern zur Anpassung der Kriegsrisikoprämien laufen noch; ein Erfolg würde zusätzliche Kapazitäten für Großraumflugzeuge auf stark frequentierten Strecken nach Indien, Großbritannien und Australien freisetzen.
Die Aussichten für Mobilitätsprofis sind insgesamt positiv: mehr Flugoptionen, kürzere Reisezeiten und eine schrittweise Normalisierung der Budgets für Geschäftsreisen. Unternehmen sollten jedoch die Flugpläne im Auge behalten, um bei erneuten geopolitischen Spannungen flexibel reagieren zu können, und weiterhin Ausweichrouten über Abu Dhabi oder Muscat bereithalten.
Der Ausbau von DXB folgt auf Monate der Störungen durch Raketen- und Drohnenbedrohungen im Zusammenhang mit regionalen Konflikten. Verbesserte Luftverteidigungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Streitkräften der VAE sowie neue Versicherungsvereinbarungen haben mehrere ausländische Fluggesellschaften zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs bewegt. Die Frachtkapazitäten haben sich sogar noch schneller erholt und liegen nun bei etwa 75 Prozent des Vorkrisenniveaus, angetrieben durch E-Commerce, Pharmazeutika und Hilfsgüterlogistik.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Wiederherstellung der Flugverbindungen weniger Umwege über Doha oder Riad und geringere Gesamtreisekosten. Das Wachstum der Sitzplatzkapazitäten übt bereits Druck auf die Preise der Premium-Kabinen aus, die während der Hochphase der Sicherheitskrise um 40 bis 60 Prozent gestiegen waren. Der Flughafenbetreiber beschleunigt zudem den Ausbau biometrisch unterstützter Smart-Gates, mit dem Ziel, für Umsteigepassagiere eine „Curb-to-Gate“-Zeit von 20 Minuten zu erreichen.
Griffiths warnte jedoch, dass die vollständige Erholung von der „Vertrauenslage der ausländischen Fluggesellschaften“ und der rechtzeitigen Wiedereröffnung der während des Konflikts geschlossenen Überflugkorridore abhängt. Die Verhandlungen mit Versicherern zur Anpassung der Kriegsrisikoprämien laufen noch; ein Erfolg würde zusätzliche Kapazitäten für Großraumflugzeuge auf stark frequentierten Strecken nach Indien, Großbritannien und Australien freisetzen.
Die Aussichten für Mobilitätsprofis sind insgesamt positiv: mehr Flugoptionen, kürzere Reisezeiten und eine schrittweise Normalisierung der Budgets für Geschäftsreisen. Unternehmen sollten jedoch die Flugpläne im Auge behalten, um bei erneuten geopolitischen Spannungen flexibel reagieren zu können, und weiterhin Ausweichrouten über Abu Dhabi oder Muscat bereithalten.
Quelle: TAG 91.1 News
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