
Das Ministerium für Humanressourcen und Emiratisierung (MoHRE) hat am 16. Juni 2026 eine bedeutende Änderung im Emiratisierungsprogramm der VAE für die private Gesundheitsbranche bekannt gegeben. Gemäß der ministeriellen Richtlinie, die in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, müssen Krankenhäuser, Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen mit 50 oder mehr Mitarbeitern weiterhin den Anteil an Emiratis in „qualifizierten Positionen“ jährlich um 2 Prozent erhöhen. Ab sofort muss jedoch mindestens 50 Prozent dieses jährlichen Zuwachses aus spezialisierten Gesundheitsberufen wie Ärzten, Pflegekräften, Apothekern und anderen Gesundheitsfachkräften stammen.
Diese Regelung schließt eine bisherige Lücke, die es Einrichtungen erlaubte, ihre Quote ausschließlich durch die Einstellung von Emiratis in Verwaltungs- oder allgemein qualifizierte Positionen zu erfüllen. Das MoHRE erklärte, dass diese Anpassung auf einer umfassenden Analyse der Einstellungspraktiken im privaten Sektor basiert, die zeigte, dass Emiratis in vordergründigen klinischen Rollen unterrepräsentiert sind, obwohl bereits 8.800 Staatsangehörige im privaten Gesundheitswesen tätig sind – davon 82 Prozent Frauen.
Die Einrichtungen haben bis Ende 2026 Zeit, ihre Ziele neu auszurichten: Ein Prozentpunkt der 2-Prozent-Quote muss in der ersten Jahreshälfte erreicht werden (dies ist größtenteils bereits erfüllt), der zweite Prozentpunkt muss nun in der zweiten Jahreshälfte durch Fachkräfte im Gesundheitswesen erreicht werden. Arbeitgeber, die diese Vorgaben nicht einhalten, müssen mit den bestehenden administrativen Sanktionen und monatlichen Geldstrafen von bis zu 6.000 AED pro nicht besetzter Emirati-Stelle rechnen.
Das MoHRE rief die Einrichtungen dazu auf, offene Stellen auf dem Nafis-Portal zu veröffentlichen und konkrete Personalplanungsstrategien zu entwickeln. Es wurde zudem gewarnt, dass die Überprüfungen der Einhaltung Anfang 2027 wieder aufgenommen werden. Regierungsvertreter betonten, dass diese Änderung Teil der langfristigen Vision der VAE sei, ein widerstandsfähiges, lokal verankertes Gesundheitssystem aufzubauen und jungen Emirati-Klinikern klare Karrierewege im privaten Sektor zu eröffnen.
Für multinationale Krankenhausbetreiber und von Versicherungen geführte Kliniken haben die neuen Vorgaben unmittelbare praktische Auswirkungen: Die Rekrutierungszeiträume für lizenzierte Ärzte und Pflegekräfte – die aufgrund von Qualifikationsprüfungen bereits sechs bis neun Monate betragen – müssen nun auch die Suche nach Emirati-Kandidaten berücksichtigen. Personalabteilungen sollten höhere Vergütungspakete, intensivere Ausbildungsprogramme und eine engere Abstimmung mit den Regulierungsbehörden bei Lizenzumwandlungen einplanen. Unternehmen, die proaktiv reagieren, vermeiden nicht nur Strafen, sondern gewinnen auch das Vertrauen von Regulierungsbehörden und Patienten im wettbewerbsintensiven Gesundheitsmarkt der VAE.
Diese Regelung schließt eine bisherige Lücke, die es Einrichtungen erlaubte, ihre Quote ausschließlich durch die Einstellung von Emiratis in Verwaltungs- oder allgemein qualifizierte Positionen zu erfüllen. Das MoHRE erklärte, dass diese Anpassung auf einer umfassenden Analyse der Einstellungspraktiken im privaten Sektor basiert, die zeigte, dass Emiratis in vordergründigen klinischen Rollen unterrepräsentiert sind, obwohl bereits 8.800 Staatsangehörige im privaten Gesundheitswesen tätig sind – davon 82 Prozent Frauen.
Die Einrichtungen haben bis Ende 2026 Zeit, ihre Ziele neu auszurichten: Ein Prozentpunkt der 2-Prozent-Quote muss in der ersten Jahreshälfte erreicht werden (dies ist größtenteils bereits erfüllt), der zweite Prozentpunkt muss nun in der zweiten Jahreshälfte durch Fachkräfte im Gesundheitswesen erreicht werden. Arbeitgeber, die diese Vorgaben nicht einhalten, müssen mit den bestehenden administrativen Sanktionen und monatlichen Geldstrafen von bis zu 6.000 AED pro nicht besetzter Emirati-Stelle rechnen.
Das MoHRE rief die Einrichtungen dazu auf, offene Stellen auf dem Nafis-Portal zu veröffentlichen und konkrete Personalplanungsstrategien zu entwickeln. Es wurde zudem gewarnt, dass die Überprüfungen der Einhaltung Anfang 2027 wieder aufgenommen werden. Regierungsvertreter betonten, dass diese Änderung Teil der langfristigen Vision der VAE sei, ein widerstandsfähiges, lokal verankertes Gesundheitssystem aufzubauen und jungen Emirati-Klinikern klare Karrierewege im privaten Sektor zu eröffnen.
Für multinationale Krankenhausbetreiber und von Versicherungen geführte Kliniken haben die neuen Vorgaben unmittelbare praktische Auswirkungen: Die Rekrutierungszeiträume für lizenzierte Ärzte und Pflegekräfte – die aufgrund von Qualifikationsprüfungen bereits sechs bis neun Monate betragen – müssen nun auch die Suche nach Emirati-Kandidaten berücksichtigen. Personalabteilungen sollten höhere Vergütungspakete, intensivere Ausbildungsprogramme und eine engere Abstimmung mit den Regulierungsbehörden bei Lizenzumwandlungen einplanen. Unternehmen, die proaktiv reagieren, vermeiden nicht nur Strafen, sondern gewinnen auch das Vertrauen von Regulierungsbehörden und Patienten im wettbewerbsintensiven Gesundheitsmarkt der VAE.
Quelle: Big News Network / WAM