
Angesichts der weltweiten Volatilität auf dem Kerosinmarkt aufgrund von Raffinerieausfällen im Golf bestätigten Air France und KLM am 18. Juni, dass sie ihren vollen Sommerfahrplan mit 100 wöchentlichen Flügen ab fünf kanadischen Städten beibehalten – ohne rückwirkende Treibstoffzuschläge auf bereits gebuchte Tickets. Die gemeinsame Erklärung beruhigte Firmenkunden, dass die Stabilität der Premium-Kabinenpreise mindestens bis September gewährleistet bleibt. Air France wird bis zu 60 wöchentliche Verbindungen von Montréal, Toronto, Vancouver, Ottawa und Québec City nach Paris-CDG anbieten, während KLM 40 Flüge von Toronto, Vancouver, Calgary, Montréal und Edmonton nach Amsterdam durchführt. Beide Airlines hoben flexible Umbuchungsregeln hervor, die eine kostenlose Terminänderung bei Standard- und Flex-Tarifen, die in Kanada gebucht wurden, ermöglichen – ein wichtiger Vorteil für Projektreisende nach Europa oder weiter nach Afrika und in den Nahen Osten über die jeweiligen Drehkreuze. Aus Sicht der Mobilitätsabgaben sollten Arbeitgeber beachten, dass ab dem 1. Juli die neue SAF-Abgabe in Amsterdam sowie die französische Ökosteuer von 30 Euro pro Flugsegment weiterhin gelten; diese sind jedoch in den veröffentlichten Tarifen enthalten und unterliegen keinen Schwankungen durch Ölpreise. Reiseverantwortliche könnten die Position von Air France-KLM mit anderen transatlantischen Airlines vergleichen, von denen einige bereits YQ-Treibstoffzuschläge für Abflüge nach August angemeldet haben. Eine frühzeitige Buchung für den Herbst könnte somit Einsparungen bringen, falls weitere Fluggesellschaften nachziehen.
Quelle: Pax Global Media
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