
Das Ministerium für Arbeit und Beschäftigung (MTE) eröffnete am 19. Juni die 12. nationale „Casa do Trabalhador“. Die 450 Quadratmeter große Einrichtung im Stadtzentrum von Belém bündelt verschiedene Arbeitsmarktservices – von der Jobvermittlung bis zur Arbeitslosenversicherung – unter einem barrierefreien Dach. Besonders wichtig für global agierende Teams: Die Filiale verfügt über ein Einwanderungsbüro, das die digitale Carteira de Trabalho (Arbeitsbuch) ausstellen und Arbeitgeber bei der Einstellung von Ausländern beraten kann.
Das „One-Stop-Shop“-Modell orientiert sich an bewährten Konzepten wie Portugals AIMA und Kanadas Service Ontario: Migranten können hier biometrische Daten erfassen lassen, sich für Portugiesischkurse anmelden und Termine bei der Sozialversicherung vereinbaren – alles ohne zwischen verschiedenen Behörden pendeln zu müssen. Für lokale Unternehmen, die in der Amazonas-Metropole mit Fachkräftemangel kämpfen, bietet das Zentrum gezielte Rekrutierungskampagnen und eine neue „Fast-Track“-Option für Stellen, die auf der brasilianischen Liste kritischer Berufe stehen.
MTE-Vertreter erklärten, dass jede Casa an die bundesweite e-Social-Plattform angeschlossen wird, wodurch Personalabteilungen die Steuer-IDs ausländischer Arbeitnehmer in Echtzeit überprüfen können – ein administrativer Engpass, der bisher Projektstarts multinationaler Unternehmen in den Energie- und Bergbausektoren verzögerte. Die Eröffnung in Belém ist zudem ein G20-Nachfolgeprojekt: Die Stadt wird 2028 während der COP-30 Umwelt- und Arbeitsveranstaltungen ausrichten. Die Behörden rechnen mit einem Zustrom von Expat-Mitarbeitern, die die Konferenzlogistik unterstützen; das neue Zentrum ist darauf ausgelegt, diese Nachfrage zu bewältigen.
Unternehmen mit Aktivitäten in ganz Brasilien sollten den Rollout im Blick behalten: Fünf weitere Casas – in Manaus, Salvador, Curitiba, Recife und Porto Alegre – sollen noch in diesem Jahr eröffnet werden und könnten die Einarbeitung in diesen Märkten deutlich erleichtern.
Das „One-Stop-Shop“-Modell orientiert sich an bewährten Konzepten wie Portugals AIMA und Kanadas Service Ontario: Migranten können hier biometrische Daten erfassen lassen, sich für Portugiesischkurse anmelden und Termine bei der Sozialversicherung vereinbaren – alles ohne zwischen verschiedenen Behörden pendeln zu müssen. Für lokale Unternehmen, die in der Amazonas-Metropole mit Fachkräftemangel kämpfen, bietet das Zentrum gezielte Rekrutierungskampagnen und eine neue „Fast-Track“-Option für Stellen, die auf der brasilianischen Liste kritischer Berufe stehen.
MTE-Vertreter erklärten, dass jede Casa an die bundesweite e-Social-Plattform angeschlossen wird, wodurch Personalabteilungen die Steuer-IDs ausländischer Arbeitnehmer in Echtzeit überprüfen können – ein administrativer Engpass, der bisher Projektstarts multinationaler Unternehmen in den Energie- und Bergbausektoren verzögerte. Die Eröffnung in Belém ist zudem ein G20-Nachfolgeprojekt: Die Stadt wird 2028 während der COP-30 Umwelt- und Arbeitsveranstaltungen ausrichten. Die Behörden rechnen mit einem Zustrom von Expat-Mitarbeitern, die die Konferenzlogistik unterstützen; das neue Zentrum ist darauf ausgelegt, diese Nachfrage zu bewältigen.
Unternehmen mit Aktivitäten in ganz Brasilien sollten den Rollout im Blick behalten: Fünf weitere Casas – in Manaus, Salvador, Curitiba, Recife und Porto Alegre – sollen noch in diesem Jahr eröffnet werden und könnten die Einarbeitung in diesen Märkten deutlich erleichtern.
Quelle: Ministério do Trabalho e Emprego