
In einem separaten Rundschreiben vom 20. Juni 2026 hat die CBIC eine Richtlinie veröffentlicht, die Fluggesellschaften und Kurierdienste, die Fracht für Sonderwirtschaftszonen (SEZ) abwickeln, dazu verpflichtet, ein neues Vorankunfts-Datenformat gemäß dem Cargo Community System (CCS) zu verwenden. Ab sofort müssen die Beförderer Hausdaten – einschließlich Importeur-IEC, SEZ-Einheitencode und HS-Codes – mindestens zwei Stunden vor der Landung am Ziel-Flughafen übermitteln.
Diese Maßnahme schließt eine langjährige Compliance-Lücke, durch die viele E-Commerce-Pakete ohne detaillierte Daten in SEZs gelangten, was Nachprüfungen nach der Zollabfertigung erschwerte. Das neue Schema orientiert sich am von der WCO empfohlenen Joint Electronic Cargo Manifest (JECM) und wird nach dem geplanten Wochenend-Upgrade direkt in die Risikoanalyse-Engine von ICEGATE eingespeist.
Für internationale Expressdienste wie DHL, FedEx und UPS bedeutet die Änderung, dass die Software in den Sortierzentren aktualisiert werden muss, um zusätzliche indische Datenfelder bereits am Ursprungsort zu erfassen. Bei Nichtbeachtung werden automatisierte „Do Not Load“-Meldungen ausgelöst und bei Ankunft mögliche Lagergebühren fällig.
Auch die Logistikteams in den SEZs müssen ihre Lieferanten-SOPs anpassen: Auf den Rechnungen des Versenders muss der SEZ-Einheitencode deutlich sichtbar sein. Jede Abweichung führt zu einer Gelb-Kanal-Warnung, die eine manuelle Freigabe durch einen Beamten erfordert und somit die Zeitersparnis des Kurierverfahrens schmälert.
Die Richtlinie ist Teil von Indiens Bestreben, seine SEZs als reibungslose Exportmotoren zu positionieren und gleichzeitig die Kontrolle zu verschärfen, um Geldwäsche im Außenhandel und den Versand von kleinen, geistiges Eigentum verletzenden Paketen zu verhindern. Multinationale Unternehmen mit gebundenen Reparatur- oder Leichtfertigungseinheiten sollten vor der nächsten Kurierlieferung einen Probelauf durchführen.
Diese Maßnahme schließt eine langjährige Compliance-Lücke, durch die viele E-Commerce-Pakete ohne detaillierte Daten in SEZs gelangten, was Nachprüfungen nach der Zollabfertigung erschwerte. Das neue Schema orientiert sich am von der WCO empfohlenen Joint Electronic Cargo Manifest (JECM) und wird nach dem geplanten Wochenend-Upgrade direkt in die Risikoanalyse-Engine von ICEGATE eingespeist.
Für internationale Expressdienste wie DHL, FedEx und UPS bedeutet die Änderung, dass die Software in den Sortierzentren aktualisiert werden muss, um zusätzliche indische Datenfelder bereits am Ursprungsort zu erfassen. Bei Nichtbeachtung werden automatisierte „Do Not Load“-Meldungen ausgelöst und bei Ankunft mögliche Lagergebühren fällig.
Auch die Logistikteams in den SEZs müssen ihre Lieferanten-SOPs anpassen: Auf den Rechnungen des Versenders muss der SEZ-Einheitencode deutlich sichtbar sein. Jede Abweichung führt zu einer Gelb-Kanal-Warnung, die eine manuelle Freigabe durch einen Beamten erfordert und somit die Zeitersparnis des Kurierverfahrens schmälert.
Die Richtlinie ist Teil von Indiens Bestreben, seine SEZs als reibungslose Exportmotoren zu positionieren und gleichzeitig die Kontrolle zu verschärfen, um Geldwäsche im Außenhandel und den Versand von kleinen, geistiges Eigentum verletzenden Paketen zu verhindern. Multinationale Unternehmen mit gebundenen Reparatur- oder Leichtfertigungseinheiten sollten vor der nächsten Kurierlieferung einen Probelauf durchführen.
Quelle: CBIC / ICEGATE Advisory
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