VAE erweitert Schnell-Einreiseprogramm um sechs weitere Nationalitäten und sechs neue Aufenthaltsarten
VAE führt ab 25. Juni Visum bei Ankunft für philippinische Reisende ein
Macau erweitert „Smart Clearance“-Gesichtserkennungstore auf drei wichtige Grenzübergänge
Neueste Nachrichten
Frankreich im Zentrum europaweiter Streiks der Flugverkehrskontrolleure – „Luftfahrt-Kollaps“ droht
Koordinierte Streiks der Flugverkehrskontrolle in Frankreich und sechs weiteren EU-Ländern am 25. Juni führten zu hunderten Flugausfällen und stundenlangen Verspätungen in ganz Europa. Die Arbeitsniederlegungen machen die chronische Unterbesetzung der französischen Fluglotsen deutlich und zwingen Unternehmen, Personal und Fracht mit erheblichen Kosten umzuleiten. Da Streiks der Flugverkehrskontrolle außerhalb der Kontrolle der Fluggesellschaften liegen, können Reisende nach EU-Verordnung 261 zwar Anspruch auf Mahlzeiten, Hotels und Umleitungen geltend machen, jedoch keine Entschädigung in bar. Die Störungen verstärken den Druck der Branche auf einen Einheitlichen Europäischen Luftraum, um die Engpass-Macht Frankreichs zu verringern.
Hongkong aktiviert ersten „nahtlosen e-Channel“ an der Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke
Hongkong hat am 25. Juni am HZMB-Terminal die erste berührungslose Durchgangsimmigrationsspur eingeführt. Vorgeprüfte permanente Einwohner Hongkongs können die Ausreiseformalitäten nun in etwa fünf Sekunden per KI-Gesichtserkennung erledigen, ohne Dokumente vorzeigen zu müssen. Das Pilotprojekt soll Staus reduzieren, den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr fördern und bei Erfolg auf weitere Kontrollstellen ausgeweitet werden.
Lampedusa verzeichnet 1.175 Migrantenankünfte innerhalb von 24 Stunden; Ausbau des Hotspots wird beschleunigt
Siebzehn Boote mit insgesamt 1.175 Menschen erreichten in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni Lampedusa, was das Aufnahmezentrum stark belastet. Bauarbeiter haben mit rund um die Uhr laufenden Arbeiten begonnen, um den Hotspot bis Mitte Juli auf 354 Plätze zu erweitern. Der Anstieg könnte sich auch auf die Flughäfen des Festlands auswirken, da die Polizei umverteilt wird. Arbeitgeber sollten daher mit längeren Grenzkontrollen für Mitarbeitende rechnen, die in Italien ankommen.
Der Oberste Gerichtshof genehmigt die Grenz-"Zurückweisungs"-Politik, die es Beamten erlaubt, Asylsuchende bereits vor Betreten des US-Bodens abzuweisen
Mit einer 6-3-Mehrheit entschied der Oberste Gerichtshof, dass das Bundesgesetz es der US-Grenzschutzbehörde (CBP) erlaubt, potenzielle Asylbewerber auf der mexikanischen Seite eines Grenzübergangs zurückzuhalten – und damit die umstrittene „Metering“-Praxis wieder einzuführen, die erstmals 2016 angewandt wurde. Das Urteil gibt der Trump-Administration die Möglichkeit, tägliche Obergrenzen für die Asylbearbeitung festzulegen, was zu längeren Wartezeiten an der Grenze und einer erhöhten Gefährdung der Migranten in Mexiko führen kann. Unternehmen, die auf grenzüberschreitenden Verkehr angewiesen sind, sollten sich auf betriebliche Verzögerungen und rechtliche Unsicherheiten einstellen.
Der Oberste Gerichtshof der USA genehmigt Wiederaufnahme der Grenz-"Metering"-Praxis, die es Beamten erlaubt, Asylsuchende abzuweisen
Das Urteil des Obersten Gerichtshofs mit 6 zu 3 Stimmen erlaubt es dem US-Grenzschutz (CBP), die sogenannte „Metering“-Praxis wieder aufzunehmen. Dabei werden Asylsuchende gezwungen, in Mexiko zu bleiben, bis die Beamten bereit sind, ihre Anträge entgegenzunehmen. Diese Maßnahme wird voraussichtlich die Wartezeiten an der Grenze verlängern und könnte den Warenverkehr sowie Dienstreisen zwischen den USA und Mexiko beeinträchtigen. Unternehmen mit grenzüberschreitendem Personal sollten umgehend ihre Routen- und Compliance-Strategien überprüfen.
Oberster Gerichtshof entscheidet: Asyl kann erst nach physischem Betreten der USA beantragt werden
Der Oberste Gerichtshof hat die Grenz-"Metering"-Politik wieder eingeführt und entschieden, dass Asylsuchende physisch in das US-Gebiet einreisen müssen, bevor sie einen Antrag stellen können. Dadurch kann die US-Grenzschutzbehörde CBP erneut die tägliche Anzahl der Asylanträge begrenzen, was voraussichtlich mehr Migranten in Mexiko warten lässt und die Planung der grenzüberschreitenden Mobilität neu gestaltet.
Oberster Gerichtshof erlaubt Wiederaufnahme der Grenz-„Metering“-Politik zur Begrenzung der Asylaufnahme
In einer 6-3-Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof den Weg für das Heimatschutzministerium (DHS) freigemacht, die Grenz-"Metering"-Politik wieder einzuführen, die die Anzahl der Asylsuchenden begrenzt, die täglich an US-Landgrenzübergängen einen Antrag stellen dürfen. Das Urteil gibt dem Zoll- und Grenzschutz (CBP) die Befugnis, potenzielle Antragsteller zurückzuweisen, bis Kapazitäten frei werden, was den Zugang zu Asyl erheblich einschränkt. Unternehmen sollten mögliche betriebliche Störungen an wichtigen Grenzübergängen im Blick behalten und ihre humanitären Programme zur Unterstützung von Asylsuchenden überprüfen.
Spanische Fluggesellschaften setzen Flüge zwischen Madrid und Caracas aus, nachdem Erdbeben in Venezuela den Flughafen Maiquetía lahmgelegt haben
Iberia, Air Europa und Plus Ultra sagten am 25. Juni alle Flüge von Madrid nach Caracas ab, nachdem Erdbeben den Flughafen Maiquetía lahmgelegt hatten. Das spanische Konsulat gab eine Warnung für Staatsbürger heraus, während die Fluggesellschaften Umbuchungen oder Rückerstattungen anbieten, jedoch keine Entschädigungen nach EU-Verordnung 261. Die Schließung beeinträchtigt die Mobilität der Reisenden, den Frachtverkehr und die Bearbeitung venezolanischer Einwanderungsfälle.
Bundestag beschließt Digitalisierung der Passagierabfertigung an deutschen Flughäfen
Der Verkehrsausschuss des Bundestags hat das Gesetz zur digitalen Passagierabfertigung an das Plenum weitergeleitet, womit einer Abstimmung am 26. Juni 2026 nichts mehr im Wege steht. Das Gesetz ermöglicht einen vollständig biometrischen, papierlosen Check-in und Grenzkontrollen an deutschen Flughäfen auf freiwilliger Basis, indem Passagierdaten mit bundesweiten Ausweissystemen verknüpft werden, während eine analoge Alternative erhalten bleibt. Geschäftsreisende profitieren von kürzeren Warteschlangen und schnelleren Anschlussverbindungen, doch Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter auf neue Anmelde- und Einwilligungsprozesse vorbereiten. Die Reform ist ein wichtiger Baustein für die breitere Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems und der digitalen Identitäts-Wallet in Deutschland.
Bundestag plant abschließende Abstimmung über Gesetz zur Digitalisierung des Check-in-Prozesses an deutschen Flughäfen
Das deutsche Parlament wird am 26. Juni über ein Gesetz abstimmen, das Passagieren ermöglicht, Pass- und Visakontrollen an deutschen Flughäfen digital abzuwickeln. Das freiwillige System verbindet biometrische Kioske mit bundesweiten Datenbanken, um Warteschlangen zu verkürzen und Fälschungen zu erkennen. Bei Zustimmung könnte dies den Geschäftsreiseverkehr im Vorfeld des neuen EU-Grenzsystems EES grundlegend verändern.
Oberstes Gericht erlaubt Beendigung des vorübergehenden Schutzstatus für Haitianer und Syrer
Der Oberste Gerichtshof entschied, dass das Heimatschutzministerium (DHS) das vorübergehende Schutzprogramm (TPS) für Haiti und Syrien ohne gerichtliche Überprüfung beenden kann. Dies gefährdet die Arbeitserlaubnis von Hunderttausenden Begünstigten und zwingt Arbeitgeber, dringend nach alternativen Einwanderungslösungen zu suchen.
VAE gewährt Filipinos ab 25. Juni Visum bei Ankunft im Rahmen eines neuen Gegenseitigkeitsabkommens
Ab dem 25. Juni 2026 können Inhaber eines philippinischen Reisepasses mit einem gültigen Visum oder einer PR-Karte der USA, der EU, Großbritanniens, Kanadas, Australiens, Neuseelands, Japans, Singapurs oder Südkoreas ein Visum bei der Ankunft in den VAE für 14 oder 60 Tage erhalten. Diese Regelung stellt die Gegenseitigkeit wieder her, verkürzt die Vorlaufzeiten für Geschäfts- und Urlaubsreisen und dürfte die Besucherzahlen aus den Philippinen sowie den Crew-Wechselverkehr über die VAE deutlich steigern.
VAE weiten Visa-bei-Ankunft-Regelung auf sechs neue Nationalitäten aus
Ab dem 25. Juni 2026 können Staatsangehörige Indonesiens, Vietnams, Thailands, der Philippinen, Kenias und Südafrikas bei Ankunft in den VAE ein 14- oder 60-tägiges Visum erhalten, sofern sie im Besitz eines gültigen Langzeitvisums oder einer Aufenthaltserlaubnis aus ausgewählten entwickelten Ländern sind. Diese Regelung erleichtert Kurzzeitreisen, fördert den Tourismus und verbessert die Mobilität von Geschäftsreisenden in den wirtschaftlichen Zentren der Emirate.
IRCC lädt 271 Ärzte bei gezielter Express-Entry-Auslosung ein, niedrigste CRS 223
Am 24. Juni hat IRCC 271 Einladungen zur Antragstellung an Ärzte mit kanadischer Berufserfahrung verschickt und dabei einen Rekordtiefstand beim CRS-Schnitt von 223 für 2026 gesetzt. Die ausschließliche Ziehung für Ärzte unterstützt Kanadas Strategie zur Gesundheitsfachkräfteversorgung und ermöglicht Krankenhäusern einen schnelleren Weg, ausländisch ausgebildete Fachkräfte zu halten.
Schweizer Gesetzgeber fordern Einreiseverbot für EU-Bürger mit Vorstrafen
Am 25. Juni 2026 stimmte der Schweizer Senat einem Antrag zu, der die Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen an Ausländer – einschließlich EU/EFTA-Bürger – mit Vorstrafen ablehnt. Obwohl die Maßnahme der Erhöhung der öffentlichen Sicherheit dient, könnte sie die Bearbeitungszeiten für Bewilligungen verlängern und die Schweiz in Konflikt mit ihren Freizügigkeitsverpflichtungen bringen, was Unternehmen mit Mitarbeitendenentsendungen ins Land beeinträchtigen könnte.