Belgien erteilt Ein-Tages-Visa für Taliban-Delegation zur Teilnahme an EU-Rückführungs-Gesprächen in Brüssel
Innenministerium veröffentlicht Halbjahresdaten zu SkillSelect – 10.000 Einladungen für Subclass 189 im Juni-Rundversand
Barcelona verdreifacht Kreuzfahrtpassagiersteuer auf 30 € und kündigt Begrenzung für Kurzbesuche an
Neueste Nachrichten
Brüssel unterstützt französische Initiative für eine EU-weite Reaktion auf Migrantenüberquerungen im Ärmelkanal
Der Aktionsplan der Europäischen Kommission vom 23. Juni übernimmt die französische Position, dass die Überquerung des Ärmelkanals durch Migranten eine EU-weite Reaktion erfordert. Er verspricht mehr Frontex-Personal, verstärkte Anti-Schmuggel-Operationen und eine engere Koordination mit Großbritannien. Dieser Schritt stärkt Paris' Verhandlungsposition vor der Neuverhandlung des auslaufenden bilateralen Abkommens mit London und könnte logistische Probleme an den nordfranzösischen Häfen entschärfen, während NGOs vor humanitären Folgen warnen.
Hongkong aktiviert am 25. Juni den „Nahtlosen e-Channel“ am HZMB
Die Einwanderungsbehörde Hongkongs hat am 23. Juni die abschließenden Tests ihrer Gesichtserkennungs-„Seamless e-Channel“-Schleusen abgeschlossen. Diese Schleusen, die offiziell am 25. Juni an der Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke eröffnet werden, ermöglichen es vorregistrierten Inhabern eines Hongkonger Ausweises, die Grenzkontrolle in nur fünf Sekunden zu passieren – ganz ohne Vorlage von Dokumenten. Die schnellere Abfertigung kommt Geschäftsreisenden und grenzüberschreitenden Logistikunternehmen zugute und ist Teil einer umfassenderen digitalen Grenzstrategie.
Sharjah führt umfassendes Drohnengesetz ein, um die Luftraumsicherheit im gesamten Emirat zu stärken
Sharjah hat ein spezielles Drohnengesetz erlassen, das Genehmigungen, Registrierung und strikte Einhaltung genehmigter Flugzonen vorschreibt. Betreiber haben drei Monate Zeit, ihre Flotten zu registrieren, andernfalls drohen Strafen wie die Aussetzung oder der Entzug von Lizenzen. Das Gesetz bietet Unternehmen eine klare Orientierung für die Einhaltung der Vorschriften, bringt jedoch zusätzliche Kosten und Zeitvorgaben für Luftdienstleistungsprojekte mit sich. Zudem könnte es die Bemühungen zur Vereinheitlichung der Drohnengesetze in den gesamten VAE beschleunigen.
Quebec öffnet Familiennachzug mit einer Obergrenze von 15.700 Anträgen wieder
Québec wird sein Familiennachzugsprogramm am 2. Juli 2026 wieder öffnen und innerhalb von zwei Jahren bis zu 15.700 Anträge annehmen. Gestaffelte Aufnahmezeiträume und das Arrima-Einreichungssystem sollen die Wartezeiten verkürzen und für mehr Transparenz sorgen, sodass Arbeitgeber in Québec besser planen können, wenn wichtige Mitarbeitende mit ihren Familien wiedervereint werden.
Flughafen Zürich hebt 100-ml-Flüssigkeitsgrenze nach Upgrade der CT-Scanner auf
Ab dem 23. Juni 2026 dürfen Passagiere, die über die SKG-Sicherheitskontrolle am Flughafen Zürich abreisen, ihre Elektronikgeräte und Flüssigkeitsbehälter bis zu zwei Litern im Handgepäck behalten – dank neuer CT-Scanner. Diese Änderung verspricht kürzere Warteschlangen und verlässlichere Anschlusszeiten, was Zürich für Geschäftsreisende attraktiver macht. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien anpassen, da die gelockerten Bestimmungen nur für Abflüge ab Zürich gelten.
Flughafen Fuzhou eröffnet zweite Start- und Landebahn sowie erste Xiamen Airlines-Verbindung Fuzhou–Amsterdam
Xiamen Airlines nahm am 23. Juni 2026 den ersten Direktflug von Fuzhou nach Amsterdam auf, zeitgleich mit der Eröffnung der zweiten Start- und Landebahn des Flughafens Fuzhou. Der zweimal wöchentlich verkehrende Boeing 787-Flug verbessert die Passagier- und Frachtverbindungen Fujian erheblich nach Europa, während die erweiterte Kapazität der Startbahn Fuzhou als neues Drehkreuz für Langstreckenflüge positioniert. Dieser Schritt fördert das regionale Exportwachstum und bietet multinationalen Unternehmen zusätzliche Flexibilität bei der Routenwahl.
EU-Parlament unterstützt Liste „sicherer Herkunftsländer“, während Zypern den Migrationspakt durch die letzten Hürden steuert
Am 23. Juni verabschiedeten die Abgeordneten des Europäischen Parlaments die erste Liste sicherer Herkunftsländer der EU, ein zentrales Element des von der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft ausgehandelten Migrationspakts. Die Maßnahme ermöglicht eine schnellere Ablehnung und Rückführung von Asylbewerbern aus sieben festgelegten Staaten, was das überlastete Aufnahmesystem Zyperns entlasten soll, jedoch Kritik von Menschenrechtsorganisationen hervorruft.
Frontex warnt: Grenzwartezeiten am EES für Reisende nach Deutschland könnten bis zu zwei Jahre dauern
Frontex teilte am 23. Juni mit, dass die Warteschlangen im Zusammenhang mit dem neuen Ein- und Ausreisesystem der EU bis zu zwei Jahre andauern könnten. Besonders betroffen sind Deutschlands wichtige Verkehrsknotenpunkte, gerade jetzt, wo das Land ab September die verpflichtende biometrische Erfassung wieder einführt. Unternehmen sollten bis mindestens Mitte 2027 mit längeren Grenzwartezeiten für Nicht-EU-Mitarbeiter rechnen.
Frontex warnt Reisende nach Spanien: Warteschlangen beim Ein- und Ausreisesystem könnten bis zu zwei Jahre andauern
Frontex-Vertreter warnen: Das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU, das bereits in ganz Spanien im Einsatz ist, wird bis zu zwei Jahre benötigen, um stabil zu laufen. Für 2026 und 2027 werden lange Warteschlangen erwartet. Unternehmen sollten längere Verbindungszeiten einplanen, Reisende im Umgang mit der biometrischen Erfassung schulen und die wartezeiten an den einzelnen Flughäfen genau beobachten, da Spanien das System nach Ablauf der Übergangsfrist im September nicht mehr aussetzen kann.
Heißester Tag in Frankreich seit Messbeginn führt zu Verkehrsbehinderungen und Konsularwarnungen
Frankreich verzeichnete am 23. Juni den heißesten Tag seiner Geschichte, was bei Bahn, Flughäfen und Einwanderungsbehörden den Notfallmodus auslöste. Tempolimits, Flugaussetzungen und die Aussetzung von Visumsterminen trafen Reisende und globale Mobilitätsprogramme im ganzen Land. Experten warnen, dass extreme Hitze künftig ein strukturelles Risiko darstellt und eine klimaresiliente Planung für Arbeitgeber mit Mitarbeitern in Frankreich unerlässlich macht.
Frontex warnt: Biometrische Warteschlangen beim EES könnten bis 2028 andauern – was britische Reisende und Arbeitgeber beachten müssen
Frontex teilte am 23. Juni mit, dass das neue Ein- und Ausreisesystem der EU mindestens ein – möglicherweise sogar zwei – Jahre benötigen wird, um vollständig eingeführt zu werden. Das bedeutet, dass lange biometrische Warteschlangen an den Schengen-Grenzen bis mindestens 2028 bestehen bleiben. Für britische Reisende ist das besonders wichtig: Großbritannien ist der größte Nicht-EU-Herkunftsmarkt, und die erstmalige Registrierung bleibt der Engpass. Unternehmen sollten daher längere Verbindungszeiten einplanen, eine Vorregistrierung dort fördern, wo sie möglich ist, und die Erstregistrierungsdaten ihrer Mitarbeiter im Blick behalten – insbesondere im Hinblick auf den parallelen Start von ETIAS Ende nächsten Jahres.
Japan erhöht ab 1. Juli die Visagebühren für indische Reisende um das Fünffache
Japan wird ab dem 1. Juli 2026 die Visagebühren für indische Staatsbürger um das Fünffache erhöhen. Tokio erklärt, die Einnahmen sollen in digitale Grenzkontrollsysteme investiert werden. Für indische Touristen und kleine bis mittlere Unternehmen bedeutet das jedoch deutlich höhere Reisekosten im Voraus. Unternehmen beschleunigen daher ihre Anträge auf Mehrfacheinreisen vor Ablauf der Frist.
Frontex warnt Italien vor monatelangen Engpässen beim EES
Am 23. Juni erklärte Frontex, dass die Warteschlangen beim EES voraussichtlich ein bis zwei Jahre anhalten werden. Die wichtigsten Einreisepunkte Italiens müssen ihre vorübergehende Aussetzung der biometrischen Kontrollen bis Anfang September beenden, was bis 2027 zu langen Wartezeiten führen könnte. Unternehmen sollten daher mehr Zeit für Flughafentransfers in ihre Reisepläne einrechnen und ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, ihre Fingerabdrücke vorab zu registrieren.
Der Oberste Gerichtshof erweitert die Befugnisse der Regierung gegenüber zurückkehrenden Green-Card-Inhabern
Der Oberste Gerichtshof entschied, dass Grenzbeamte ankommende Green-Card-Inhaber allein aufgrund eines bloßen Verdachts auf bestimmte Straftaten in Abschiebungsverfahren bringen dürfen. Dieses Urteil erhöht das Risiko, dass reisende Daueraufenthaltsberechtigte bei ihrer Rückkehr festgehalten oder ausgewiesen werden, und signalisiert eine stärkere Zurückhaltung gegenüber der Exekutive bei der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze.
Sommerflugpreise ab den VAE steigen um 30-40 % – Reisende und Unternehmen müssen Budgets neu überdenken
Reisebüros berichten, dass die Sommerflugpreise ab den VAE im Vergleich zu 2025 um 30–40 % gestiegen sind, bedingt durch höhere Treibstoffkosten, längere Flugrouten und starke Nachfrage. Unternehmen kürzen ihre Budgets, während Freizeitreisende früher buchen oder auf visafreundliche Ziele ausweichen. Mobilitätsmanager sollten Flüge frühzeitig sichern und die gestiegenen Kosten in Umzugs- und Reisekonzepte einplanen.
Kreuzfahrtpassagiere mit Hantavirus verlassen endlich Quarantäne in WA
Nach sechs Wochen Isolation wurden am 23. Juni die letzten Passagiere des vom Hantavirus betroffenen MV Hondius in Westaustralien aus der Quarantäne entlassen. Der Fall führte zur erneuten Aktivierung der Befugnisse des australischen Biosecurity Act und verdeutlicht, dass Notfall-Quarantäneeinrichtungen sowie die Möglichkeit plötzlicher Reisebeschränkungen weiterhin Teil des Risikoumfelds des Landes sind. Mobilitätsteams sollten ihre Krisenpläne für Reisen mit hohem Risiko aktualisieren und Versicherungsausschlüsse für neu auftretende Krankheiten überprüfen.
IRCC lädt 955 Provinzkandidaten zur größten PNP Express Entry-Auslosung des Jahres ein
IRCC vergab am 22. Juni 955 ITAs an Provinznominierte und veröffentlichte die Ergebnisse am 23. Juni. Die größte PNP-Auslosung 2026 senkte die CRS-Grenze auf 730 und beendete eine einmonatige Pause bei Express Entry, wodurch nominierte Bewerber mit Arbeitgeberunterstützung in diesem Jahr die besten Chancen auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erhalten.