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FOCA bestätigt: 2-Liter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck ab sofort am Flughafen Zürich gültig

Juni 30, 2026
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FOCA bestätigt: 2-Liter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck ab sofort am Flughafen Zürich gültig
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat seine Passagierinformationen offiziell aktualisiert, um eine bahnbrechende Änderung am Flughafen Zürich widerzuspiegeln: Reisende, die in Sicherheitskontrollspuren mit neuen Computertomographie-(CT)-Scannern kontrolliert werden, dürfen nun einen einzigen Behälter mit Flüssigkeiten, Aerosolen oder Gelen bis zu zwei Litern im Handgepäck mitführen – das ist das Zwanzigfache der bisherigen 100-ml-Regel. Die Mitteilung, veröffentlicht am 29. Juni 2026 und rückdatiert auf den 26. Juni, fasst zuvor vom Flughafen veröffentlichte Informationen zusammen und schafft landesweit Klarheit in der Regulierung.

Diese Änderung folgt auf ein Investitionsprogramm von 50 Millionen CHF, das Ende 2025 begann und alle 26 Hauptkontrollspuren mit modernsten CT-Scannern ausstattet, die dreidimensionale, hochauflösende Bilder erzeugen können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Röntgengeräten kann das neue System harmlose Flüssigkeiten – wie Wasserflaschen oder Parfüm – von potenziellen Gefahrenstoffen unterscheiden, ohne dass die Gegenstände aus dem Gepäck genommen werden müssen.

FOCA bestätigt: 2-Liter-Grenze für Flüssigkeiten im Handgepäck ab sofort am Flughafen Zürich gültig


Praktisch bedeutet dies eine erhebliche Zeitersparnis: Der Flughafen Zürich schätzt, dass die durchschnittliche Auspackzeit pro Tablett von 14 auf unter sieben Sekunden gesunken ist, was zu einer Steigerung der Durchsatzrate in den Kontrollspuren um 20 bis 25 Prozent während der morgendlichen Spitzenzeiten führt. Besonders profitieren Geschäftsreisende, die enge Anschlusszüge nach Basel oder Bern erreichen müssen.

Wichtige Einschränkungen bleiben jedoch bestehen: Umsteigepassagiere, die in Zürich landen und zu einem Non-Schengen-Flug weiterreisen, passieren weiterhin eine separate Kontrollstelle, die noch nicht aufgerüstet wurde; hier gilt weiterhin die 100-ml-Regel und die Beschränkung auf eine 1-Liter-Tüte. Ebenso wird der Flughafen Genf die CT-Technologie erst Anfang 2027 vollständig einführen, und Regionalflughäfen wie Lugano-Agno planen derzeit keine Umstellung.

Das BAZL empfiehlt daher Reisenden mit mehrteiligen Reiserouten, sich an die strengste Regelung zu halten. Unternehmen sollten ihre Reisebriefings und internen Reiserichtlinien an die duale Standardsituation anpassen, um sicherzustellen, dass Mitarbeitende nicht versehentlich übergroße Duty-Free-Flüssigkeiten vor einem Transferabschnitt kaufen, der noch die 100-ml-Regel durchsetzt.
Quelle: Federal Office of Civil Aviation (FOCA)

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