Luftfahrtverbände fordern von der EU die Möglichkeit zur Notfallsuspendierung des EES angesichts fünfstündiger Grenzwartezeiten
Flämische Regierung erhebt zusätzliche Gebühr von 180 € für jede Single-Permit-Anmeldung von Nicht-EU-Arbeitnehmern
Bearbeitungsgebühr für belgische Langzeitvisa (D) weltweit auf 250 € erhöht
Neueste Nachrichten
Flandern erhebt eine Gebühr von 180 € pro Antrag für die Beschäftigung von Nicht-EU-Arbeitnehmern
Ab dem 1. Januar 2027 müssen Arbeitgeber in Flandern für jeden Antrag auf eine Single-Permit für Nicht-EU-Bürger zusätzlich 180 € zahlen. Dieser regionale Zuschlag, der am 30. Juni 2026 angekündigt wurde, kommt zu der bereits bestehenden bundesweiten Gebühr von 152 € hinzu und soll die routinemäßige Rekrutierung im Ausland erschweren. Wirtschaftsverbände warnen, dass die Zusatzgebühr die Mobilitätskosten erhöhen und die Bearbeitungszeiten verlängern wird, während internationale Arbeitgeber ihre Budgets und Einsatzplanungen anpassen müssen.
Flandern erhebt künftig 180 € Gebühr pro Antrag für die Einstellung von Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern
Ab dem 1. Januar 2027 erhebt Flandern eine regionale Bearbeitungsgebühr von 180 € auf jede Single-Permit-Anmeldung für Nicht-EU-Arbeitnehmer, zusätzlich zur bestehenden Bundesgebühr von 152 €. Mit dieser Maßnahme sollen die Verwaltungskosten auf die Arbeitgeber verlagert und die Abhängigkeit von ausländischer Arbeitskraft reduziert werden. Wirtschaftsverbände warnen jedoch, dass dies die Bearbeitungszeiten verlängern und die Kosten für Unternehmen mit Einsätzen in Belgien erhöhen könnte.
Flandern erhebt 180-Euro-Antragsgebühr für Arbeitgeber, die Nicht-EU-Arbeitnehmer einstellen
Ab dem 1. Januar 2027 müssen flämische Arbeitgeber für jede Single-Permit-Anmeldung bei der Einstellung von Nicht-EU-Beschäftigten eine zusätzliche Gebühr von 180 € zahlen. Die am 30. Juni angekündigte regionale Zusatzgebühr kommt zu der bestehenden Bundesgebühr von 152 € hinzu, wodurch sich die Gesamtkosten im Voraus auf 332 € erhöhen. Die Behörden begründen die Maßnahme mit strengeren Kontrollen und der Förderung lokaler Einstellungen, während Wirtschaftsverbände vor längeren Bearbeitungszeiten und Fachkräftemangel warnen.
Belgien erhöht ab 1. Juli 2026 die Bearbeitungsgebühr für D-Visa auf 250 € / 225 £
Das FPS Außenministerium hat bestätigt, dass alle Anträge auf ein Langzeitvisum (D), die ab dem 1. Juli 2026 eingereicht werden, künftig 250 € / 225 £ kosten, statt bisher 210 €. Die erhöhte Gebühr betrifft Inhaber von Arbeitserlaubnissen, Familienangehörige und Studierende und gilt auch für Antragsteller mit bereits gebuchten Terminen. Unternehmen müssen ihre Budgets umgehend anpassen und Reisende darauf hinweisen, dass sie zum Visumstermin die zusätzlichen Kosten mitbringen müssen.
Landesweiter Streik legt belgischen Luft-, Schienen- und Busverkehr lahm
Ein 24-stündiger Generalstreik am 30. Juni legte große Teile des belgischen Verkehrs lahm: Am Flughafen Brüssel wurden Flüge gestrichen, Eurostar- und Thalys-Züge fuhren eingeschränkt, und Bus- sowie U-Bahn-Verbindungen waren weitgehend gestört. Die Gewerkschaften protestieren gegen Renten- und Sozialreformen; weitere Arbeitsniederlegungen sind nicht ausgeschlossen. Unternehmen sollten ihre Notfallpläne für Dienstreisen und Homeoffice-Regelungen für Mitarbeiter in Belgien überprüfen.
EU-Minister einigen sich auf strengere Kontrollen bei grenzüberschreitenden Arbeitslosengeldleistungen
Die EU-Beschäftigungsminister haben sich in Brüssel auf einen Entwurf geeinigt, der es den nationalen Behörden ermöglicht, grenzüberschreitende Arbeitssuchende intensiver zu überwachen und betrügerische Leistungsansprüche stärker zu bekämpfen. Belgien unterstützt die Initiative, die zwar die Sozialausgaben senken könnte, aber für Unternehmen, die Mitarbeiter innerhalb der EU entsenden oder verlagern, zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeutet.
EU-Asylagentur aktualisiert Afghanistan-Richtlinien und beeinflusst belgische Schutzentscheidungen
Die EUAA veröffentlichte am 30. Juni aktualisierte Länderinformationen zu Afghanistan und bestätigte darin, dass Frauen, Journalisten und weitere Gruppen Verfolgung ausgesetzt sind und eine Umsiedlung innerhalb Afghanistans in der Regel nicht möglich ist. Belgische Asylbeamte orientieren sich routinemäßig an den Analysen der EUAA, weshalb die Anerkennungsquoten für afghanische Antragsteller – die zweitgrößte Gruppe im Land – voraussichtlich steigen werden. Dies wird Auswirkungen auf die Zeitpläne für Familienzusammenführungen und Unternehmenspatenschaften haben.
Irland stellt Prioritäten für EU-Ratspräsidentschaft 2026 vor: Umsetzung des Migrationspakts ganz oben auf der Agenda
Irland, das am 1. Juli 2026 die rotierende EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, hat die Umsetzung des neuen Migrations- und Asylpakts, verschärfte Maßnahmen gegen Menschenschmuggel sowie eine verstärkte Hafensicherheit als zentrale Ziele genannt. Belgien muss sich schnell anpassen, da viele der operativen Maßnahmen von Brüssel aus koordiniert werden und Auswirkungen auf Visa-, Aufnahme- und Rückführungsprozesse für mobiles Personal und deren Familien haben könnten.