Flughafen Wien führt CT-Scanner ein und hebt ab 3. Juli 2026 die 100-ml-Flüssigkeitsregel auf
320.000 Passagiere werden am ersten Feiertagswochenende erwartet – Flughafen Wien stellt „Assisted Travel Zone“ vor
EU-Kommission fordert Österreich auf, Ausstiegsstrategie für interne Schengen-Grenzkontrollen vorzubereiten
Neueste Nachrichten
Österreichs Familiennachzugsverbot läuft aus und hinterlässt Migranten in rechtlicher Unsicherheit
Ein Notverordnung zur Aussetzung der Familienzusammenführung von Flüchtlingen lief am 2. Juli aus, doch die neue österreichische Kontingentregelung wurde bisher nicht umgesetzt, wodurch alle neuen Anträge faktisch blockiert sind. Rechtsexperten bewerten diese Lücke als rechtswidrig, und NGOs planen eine Beschwerde bei der EU. Arbeitgeber stehen unterdessen vor der Unsicherheit, wann qualifizierte Flüchtlinge ihre Familien nachholen können.
Österreichs Familiennachzugsstopp endet – Flüchtlingsfamilien in rechtlicher Schwebe
Österreichs einjähriger Notstopp für die Familienzusammenführung von Flüchtlingen endete am 2. Juli 2026, doch das geplante Quotensystem wurde bisher nicht umgesetzt, was zu einem rechtlichen Vakuum führt. Tausende anhängige Anträge sind eingefroren, und NGOs kritisieren, dass die Situation gegen EU- und Menschenrechtsgesetze verstößt. Unternehmen, die Schutzberechtigte beschäftigen, sollten sich auf anhaltende Unsicherheiten einstellen, die sich negativ auf die Mitarbeitermotivation und -bindung auswirken können.
Flughafen Wien führt CT-Scanner ein – Flüssigkeiten und Laptops dürfen im Gepäck bleiben
Ab dem 3. Juli 2026 werden an allen Sicherheitskontrollen am Flughafen Wien neue CT-Scanner eingesetzt, die es Passagieren ermöglichen, elektronische Geräte und bis zu zwei Liter Flüssigkeiten im Handgepäck mitzuführen. Das 25-Millionen-Euro-Projekt soll die Wartezeiten vor dem Reiseansturm deutlich verkürzen und bringt Wien in Einklang mit den kommenden EU-Sicherheitsstandards – ein Vorteil für Geschäftsreisende und Fluggesellschaften gleichermaßen.
Mitte Juli Sperrung der Brenner-Bahnstrecke stört Lieferketten zwischen Österreich, Italien und Deutschland
ÖBB und Italiens RFI schließen ab Mitte Juli 2026 die Brennerbahn für bis zu vier Wochen. Der Personenverkehr zwischen Innsbruck und Bozen wird komplett eingestellt, der Güterverkehr muss längere Umwege fahren. Ersatzbusse verlängern die Fahrzeit um 30 Minuten, Fahrräder sind nicht erlaubt. Die Logistikkosten steigen, was die Lieferketten in Österreich, Italien und Deutschland belastet.
Parlamentarischer Verkehrsausschuss verabschiedet umfassende Reform des Luftverkehrsgesetzes und neue Berufungsrechte für Mitarbeiter im Sicherheitsbereich
Der Verkehrsausschuss Österreichs hat eine Änderung des Luftfahrtgesetzes gebilligt, die Flughafenmitarbeitern das Recht einräumt, gegen negative Sicherheitsüberprüfungen Einspruch zu erheben, und Verhältnismäßigkeitsstandards einführt. Das umfassendere Mobilitätsgesetz vereinfacht zudem die Genehmigungsverfahren für Flughafeninfrastrukturen und schafft eine rechtliche Grundlage für Drohnen-"U-Spaces". Die endgültige parlamentarische Zustimmung wird vor der Sommerpause im Juli erwartet, was schnellere Personalbesetzungen und Projektgenehmigungen für Luftfahrtunternehmen verspricht.
Austrian Airlines startet zweimal wöchentliches Flugangebot zwischen Wien und Ohrid und eröffnet neues Tor zu den Balkanstaaten
Austrian Airlines hat am 2. Juli eine zweimal wöchentliche Flugverbindung zwischen Wien und Ohrid aufgenommen. Damit erhalten österreichische und internationale Unternehmen schnelleren Zugang zum Tourismussektor und der aufstrebenden Technologieszene Nordmazedoniens. Die saisonale Verbindung verkürzt die Reisezeit, fördert das Handelswachstum und könnte bei anhaltender Nachfrage ganzjährig angeboten werden.
Condor, Austrian und Lufthansa erhöhen Flüge nach Tel Aviv, da die Israel-Route wieder geöffnet wird
Condor nimmt ab dem 2. August tägliche Flüge von Frankfurt nach Tel Aviv auf und ergänzt damit die neu ausgeweiteten drei täglichen Verbindungen von Austrian Airlines ab Wien. Die Lufthansa Group baut ihr Angebot weiter aus. Die wiederhergestellte Kapazität verkürzt die Reisezeiten für österreichische Unternehmen und verschärft den Preiskampf auf einer wichtigen Geschäftsverbindung in den Nahen Osten.