Grenzkontrollen und Ferienansturm sorgen für stundenlange Wartezeiten am Karawankentunnel zwischen Österreich und Slowenien
Fahrspur-Einschränkungen am Brennerpass sorgen für erhebliche Verzögerungen im grenzüberschreitenden Verkehr
Fluggesellschaften warnen Österreich und andere Schengen-Staaten vor „viermal längeren“ Warteschlangen mit Einführung des EES
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Irische EU-Ratspräsidentschaft setzt Priorität auf Pakt zu Migration und Asyl – Österreich fokussiert sich auf Umsetzungseffekte
Irlands sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft ab dem 1. Juli 2026 setzt die vollständige Umsetzung des Migrations- und Asylpakts sowie verschärfte Maßnahmen gegen Menschenschmuggel ganz oben auf die Agenda. Österreich, das nach wie vor Binnengrenzkontrollen durchführt, beobachtet dies genau, da eine erfolgreiche Umsetzung den Druck an seinen Grenzen verringern und Reformen beschleunigen könnte, die Arbeitgeber bei der Einstellung von Fachkräften aus Nicht-EU-Ländern zugutekommen.
Stau am Vorabend der Feiertage am Fernpass in Österreich durch Grenzkontrollen und Proteste
Starker Ferienverkehr, punktuelle Grenzkontrollen und bevorstehende Protestblockaden führten heute zu erheblichen Staus am Fernpass (B179). Die Behörden warnen, dass eine vollständige Sperrung am 1. August von zwei Stunden den Deutschland–Österreich–Italien-Korridor zusätzlich belasten wird. Unternehmen, die Personal oder Waren durch Tirol transportieren, sollten alternative Routen oder Nachtfahrten nutzen, um Verzögerungen zu vermeiden.
ETIAS, UK ETA und verschiedene nationale Programme schaffen ein „Compliance-Labyrinth“ für österreichische Unternehmen bei der Entsendung von Mitarbeitern nach Europa
Österreichische Unternehmen müssen bald mit dem EU-ETIAS, dem britischen ETA und weiteren nationalen Vorabgenehmigungssystemen neben der neuen EES-Grenzdatenbank jonglieren. Unterschiedliche Gebühren, Gültigkeitsdauern und Datenanforderungen können bei Versäumnissen zu Reiseunterbrechungen führen – daher sind zuverlässige Nachverfolgungssysteme und Schulungen für Mitarbeiter unerlässlich.
Österreich schließt sich den Schengen-Partnern an und erhebt für britische Reisende eine ETIAS-Gebühr von 20 €
Österreich bestätigte am 30. Juni 2026, dass es die reguläre ETIAS-Gebühr von 20 € für Inhaber britischer Reisepässe erheben wird, im Einklang mit allen anderen Schengen-Staaten. Dieser Schritt markiert den Abschluss der technischen und rechtlichen Vorbereitungen Österreichs für die Einführung der neuen EU-Reisegenehmigung Ende 2026, die sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende betrifft. Unternehmen müssen ihre Budgets und Compliance-Prozesse anpassen, während Fluggesellschaften mit einer neuen Haftung für den Transport nicht autorisierter Passagiere rechnen müssen.
Demonstration führt am 1. August zur Sperrung der Fernpass-Route in Österreich; Frühzeitige Stauwarnungen veröffentlicht
Am 1. August, dem verkehrsreichsten Urlaubssamstag, wird die Fernpassstraße B179 von Demonstranten blockiert, was zu einer zweistündigen Sperrung der wichtigen Verkehrsachse zwischen Deutschland, Österreich und Italien führt. Geschäfts- und Freizeitreisende sollten Umleitungen einplanen oder mit mehrstündigen Verzögerungen rechnen, während Spediteure zeitkritische Transporte gegebenenfalls umleiten müssen. ([reisereporter.de](https://www.reisereporter.de/reisenews/stau-am-fernpass-b179-aktuell-verkehrslage-und-staumelder-im-ueberblick-30-06-2026-TNMTKBOX2REWJGPBCYA6GSJFDY.html?outputType=valid_amp))
Wichtige Gleisarbeiten legen Brenner-Bahnstrecke zwischen Österreich und Italien im Juli für zwei Wochen lahm
Vom 18. Juli bis 1. August 2026 wird die Brennerbahn in zwei Abschnitten für dringende Infrastrukturarbeiten gesperrt. Dies führt zu Umleitungen für den Personenverkehr sowie zu höheren Kosten und Unsicherheiten bei der Transitzeit im Güterverkehr. Die Sperrung verdeutlicht die anhaltenden Kapazitätsprobleme auf der wichtigen Österreich-Italien-Verbindung, soll nach Abschluss der Arbeiten jedoch eine bessere Leistungsfähigkeit gewährleisten. ([transportjournal.com](https://transportjournal.com/de/2026/06/30/bauarbeiten-der-oebb-schraenken-brennerstrecke-ein/))
Österreichischer Oberster Gerichtshof verbietet 14 Ryanair-Zusatzgebühren und ebnet Weg für Rückerstattungen an Passagiere
Der österreichische Oberste Gerichtshof hat 14 Ryanair-Zuschläge – darunter Gebühren für den Check-in am Flughafen, für Kleinkinder und Sitzplatzreservierungen – für rechtswidrig erklärt. Betroffene Passagiere können ihr Geld zurückfordern, und Ryanair muss sein Gebührenmodell für den österreichischen Markt überarbeiten. Das Urteil dürfte europaweit Wellen schlagen, da es Fluggesellschaften zu mehr Transparenz zwingt und die Kostenplanung für Geschäftsreisende erleichtert.
ÖBB kündigt Juli-Sperren auf der Brennerbahn an
Vom 18. Juli bis 1. August 2026 wird der Brenner-Bahnkorridor in zwei Abschnitten für Infrastrukturarbeiten gesperrt, was sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr beeinträchtigt. Regionalzüge enden vorzeitig, Fern- und Nightjet-Verbindungen werden umgeleitet oder gestrichen, und Güterverkehr muss auf alternative Alpenübergänge ausweichen. Die Bauarbeiten dürften den Verkehr auf das ohnehin stark belastete Autobahnnetz Tirols verlagern und zu Verzögerungen für Geschäftsreisende und Lieferketten führen.
Beginn der biometrischen Grenzzeit im Schengen-Raum: Österreich führt EES ein und verabschiedet sich von Passstempeln
Österreich hat am 29. Juni 2026 vollständig auf das neue Ein- und Ausreisesystem der EU umgestellt und damit die manuelle Passkontrolle für Nicht-EU-Besucher abgeschafft. Die biometrische Datenbank zählt automatisch die Schengen-Aufenthaltstage, was die Einhaltung der Vorschriften für Geschäftsreisende und ihre Arbeitgeber verschärft. Unternehmen sollten ihre Reiseerfassungsprozesse rechtzeitig vor der Einführung der verknüpften ETIAS-Genehmigung später in diesem Jahr überprüfen.
Österreich schließt sich der vollständigen Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems an und beendet damit die Passstempel vor dem Start von ETIAS
Österreichische Grenzposten nutzen nun das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU statt der herkömmlichen Passstempel – ein Wendepunkt für den Schengen-Raum ab dem 29. Juni 2026. Die Erstabfertigung an der Grenze dauert dadurch zwar länger, doch die Behörden erhalten Echtzeitdaten zu Überziehungen des Aufenthalts. Unternehmen müssen ihre Reisehinweise aktualisieren und sich auf ETIAS vorbereiten – die ab Ende 2026 erforderliche Reisegenehmigung –, um teure Boarding-Verweigerungen und Reiseplanänderungen zu vermeiden.
Rekordhitzewelle verformt Schienen und Straßen und stört den Verkehr in ganz Österreich
Am 29. Juni führten Temperaturen von bis zu 40 °C dazu, dass die österreichischen Bahnen Züge verlangsamen und Streckenabschnitte sperren mussten, während Betonautobahnen rissen und sich wölbten. Die Störungen machen die Verwundbarkeit der Infrastruktur deutlich und zwingen Arbeitgeber dazu, ihre Hitzeschutzpläne für unterwegs befindliche Mitarbeiter zu überdenken.
Sommerreise im Stau: Bauarbeiten und starker Verkehr sorgen am Brennerpass für stundenlange Staus
Am 29. Juni führten hohes Touristenaufkommen, Fahrspur-Einschränkungen auf der Lueg-Brücke und anhaltende Grenzkontrollen zu stundenlangen Staus auf der Brennerstrecke zwischen Österreich und Italien. Der Engpass beeinträchtigte sowohl den Urlaubsverkehr als auch zeitkritische Gütertransporte und verdeutlichte den dringenden Bedarf an langfristigen Alternativen wie dem verzögerten Brenner-Basistunnel.
Österreich aktualisiert Kosovo-Reisewarnung am selben Tag: Sicherheitsrisiken und neue 90-Tage-Aufenthaltsregel im Fokus
Das österreichische Außenministerium hat seine Reisehinweise für den Kosovo zum 29. Juni 2026 aktualisiert. Es wird erneut vor einem „hohen Sicherheitsrisiko“ im Norden des Kosovo gewarnt, darauf hingewiesen, dass einige Grenzübergänge zwischen Serbien und Kosovo ohne Vorankündigung geschlossen werden können, und bestätigt, dass visafreie Aufenthalte auf 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen begrenzt sind. Österreichische Reisende müssen ihren Aufenthalt registrieren, einen Reisepass oder Personalausweis mitführen (der ID-Ausweis Österreich wird im Ausland nicht anerkannt) und serbische Grenzen meiden, wenn sie zuerst in den Kosovo eingereist sind. Die Aktualisierung ist wichtig, da sie Projektzeitpläne, Lieferkettenrouten und Fürsorgepflichten österreichischer Unternehmen im Westbalkan beeinflusst.
Austrian Airlines nimmt Direktflug Wien–Ohrid auf und eröffnet neues Balkan-Tor für Geschäfts- und Urlaubsreisende
Austrian Airlines startete am 29. Juni Direktflüge von Wien nach Ohrid, was österreichischen Unternehmen einen schnelleren Zugang zur wachsenden Wirtschaft Nordmazedoniens ermöglicht und die touristischen Aussichten der Seenstadt verbessert. Der zweimal wöchentliche A320-Service bietet zudem neue Umsteigemöglichkeiten aus Deutschland und Mitteleuropa über Wien.
Rekordhitzewelle verformt Schienen und Straßen – Reisewarnungen in ganz Österreich ausgesprochen
Temperaturen von bis zu 40 °C, ein neuer Juni-Höchstwert, haben in Österreich Gleise verformt, Autobahnen beschädigt und den Stadttramverkehr gestört. ÖBB und ASFINAG haben Geschwindigkeitsbegrenzungen, Streckensperrungen und Notfallreparaturen verhängt und appellieren an Reisende, Fahrten wenn möglich zu verschieben. Die Beeinträchtigungen betreffen den Güterverkehr, Pendler sowie Geschäftsreisende und verdeutlichen das zunehmende betriebliche Risiko, das Klimaextreme für die österreichische Verkehrsinfrastruktur darstellen.
Corendon übernimmt nach Eurowings-Aus und sichert Winterchartermarkt Graz–Hurghada
Corendon Airlines übernimmt in diesem Winter die Strecke Graz–Hurghada, nachdem Eurowings ausgestiegen ist, und sichert damit steirischen Urlaubern weiterhin eine Nonstop-Verbindung zu den ägyptischen Resorts am Roten Meer. Dieser kurzfristige Wechsel verdeutlicht die Anfälligkeit regionaler Flugverbindungen und unterstreicht die Notwendigkeit, dass Flughäfen und Unternehmen auf plötzliche Fluggesellschaftswechsel vorbereitet sein müssen.