
Die führenden europäischen Fluggesellschafts- und Flughafenverbände haben einen offenen Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, geschickt. Darin warnen sie, dass das Ein- und Ausreisesystem (Entry/Exit System, EES) bereits „Wartezeiten von bis zu fünf Stunden“ an den äußeren Schengen-Grenzen verursacht und den Sommerbetrieb lähmen könnte, wenn keine Notfallflexibilität gewährt wird. Obwohl der Appell europaweit gilt, sind insbesondere die Schweizer Drehkreuze – die für Langstreckenmärkte als Außengrenzen gelten – besonders stark betroffen.
Die Branchenverbände fordern, dass die Mitgliedstaaten die biometrische Erfassung vorübergehend aussetzen dürfen, wenn die Passagierströme die Kapazitäten übersteigen, und stattdessen wieder auf manuelle Passstempel zurückgreifen können. Sie weisen darauf hin, dass die derzeitigen Ausnahmeregelungen Anfang September auslaufen, genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Geschäftsreisen nach den Ferien traditionell wieder anziehen. Schweizer Reise-Risikoberater empfehlen Unternehmen mit engen Zeitplänen über Zürich oder Genf, die politischen Entwicklungen genau zu beobachten und Pufferzeiten für Meetings einzuplanen. Zudem warnen sie vor einem möglichen Reputationsschaden, falls die Schweiz – bekannt für ihre Präzision – künftig mit Einwanderungsstaus in Verbindung gebracht wird.
Der Brief schlägt zudem einen längerfristigen „Notfallmechanismus“ vor, mit dem die Grenzbehörden die EES-Pflichten bei außergewöhnlichen Spitzenzeiten aussetzen können – ähnlich wie Flughäfen bei Schnee oder Flugverkehrsstörungen reagieren. Aus Brüssel gibt es bislang keine Reaktion, doch Insider vermuten, dass eine begrenzte Entlastung eher durch aktualisierte Leitlinien als durch gesetzliche Änderungen erfolgen wird, sodass die Fluggesellschaften das operative Risiko vorerst selbst tragen müssen.
Firmenmobilitätsteams wird empfohlen, Reisende über mögliche Verzögerungen zu informieren, Ankunftszeiten bei unvermeidbaren Gruppenreisen zu staffeln und vorerst nur vollständig umbuchbare Tarife zu buchen, bis sich die Lage entspannt.
Die Branchenverbände fordern, dass die Mitgliedstaaten die biometrische Erfassung vorübergehend aussetzen dürfen, wenn die Passagierströme die Kapazitäten übersteigen, und stattdessen wieder auf manuelle Passstempel zurückgreifen können. Sie weisen darauf hin, dass die derzeitigen Ausnahmeregelungen Anfang September auslaufen, genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Geschäftsreisen nach den Ferien traditionell wieder anziehen. Schweizer Reise-Risikoberater empfehlen Unternehmen mit engen Zeitplänen über Zürich oder Genf, die politischen Entwicklungen genau zu beobachten und Pufferzeiten für Meetings einzuplanen. Zudem warnen sie vor einem möglichen Reputationsschaden, falls die Schweiz – bekannt für ihre Präzision – künftig mit Einwanderungsstaus in Verbindung gebracht wird.
Der Brief schlägt zudem einen längerfristigen „Notfallmechanismus“ vor, mit dem die Grenzbehörden die EES-Pflichten bei außergewöhnlichen Spitzenzeiten aussetzen können – ähnlich wie Flughäfen bei Schnee oder Flugverkehrsstörungen reagieren. Aus Brüssel gibt es bislang keine Reaktion, doch Insider vermuten, dass eine begrenzte Entlastung eher durch aktualisierte Leitlinien als durch gesetzliche Änderungen erfolgen wird, sodass die Fluggesellschaften das operative Risiko vorerst selbst tragen müssen.
Firmenmobilitätsteams wird empfohlen, Reisende über mögliche Verzögerungen zu informieren, Ankunftszeiten bei unvermeidbaren Gruppenreisen zu staffeln und vorerst nur vollständig umbuchbare Tarife zu buchen, bis sich die Lage entspannt.
Quelle: TravelMole