
Vertreter der Schweiz trafen am 3. Juli in Brüssel mit Kollegen aus EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, Island und Liechtenstein zur jüngsten Sitzung der Arbeitsgruppe des Rates der EU für Schengen-Angelegenheiten zusammen. Die Sitzung hinter verschlossenen Türen im Raum 35.4 des Justus-Lipsius-Gebäudes war die erste seit der Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) an den meisten externen Luftgrenzen und konzentrierte sich auf anfängliche Betriebsprobleme sowie den Zeitplan für die ETIAS-Reisegenehmigung.
Laut der veröffentlichten Tagesordnung tauschten die Delegationen Statistiken zu Bearbeitungszeiten, Geräteausfällen und Passagierdurchsatzraten aus. Die Schweizer Vertreter plädierten für eine „sanfte“ Einführung an den Landgrenzen, um Staus zu Stoßzeiten an den Grenzübergängen Basel-Weil am Rhein und Bardonnex bei Genf zu vermeiden, die täglich Tausende Pendler abwickeln. Zudem bekräftigten sie ihre Forderung nach einer Transitspur für „vertrauenswürdige Shuttle“-Busse, die den EuroAirport mit der Basler Innenstadt verbinden, ohne französisches Hoheitsgebiet zu betreten.
Die Mitgliedstaaten unterstützten die Bitte der Schweiz nach Flexibilität weitgehend, wobei Frankreich auf ähnliche Pendlerprobleme rund um Strasbourg-Kehl und die Öresund-Verbindung zwischen Dänemark und Schweden hinwies. Die Kommission warnte jedoch, dass Ausnahmen zeitlich begrenzt sein müssen, um die Integrität der schengenweiten Daten zu wahren.
Die Beamten bestätigten, dass ETIAS weiterhin für das vierte Quartal 2026 geplant ist, mehrere Delegationen forderten jedoch eine Pause von mindestens sechs Monaten nach der vollständigen Stabilisierung des EES. Für multinationale Unternehmen signalisiert das Ergebnis mögliche Entlastungen bei Grenzstaus, die den franco-schweizerischen Shuttle-Verkehr und Just-in-Time-Lieferketten beeinträchtigt haben. Mobilitätsmanager sollten dennoch mit anhaltenden Unregelmäßigkeiten im Sommer rechnen und bilaterale Ankündigungen im Anschluss an das Treffen genau beobachten.
Die Arbeitsgruppe wird sich im Oktober erneut treffen, um die Sommerdaten zu prüfen; formelle rechtliche Anpassungen würden dann an COREPER und den Rat für Justiz und Inneres weitergeleitet. Branchenverbände wie SwissHoldings und die European Travel Commission, die anonymisierte Warteschlangen-Daten in die Diskussion einbrachten, begrüßten den pragmatischen Ton, forderten jedoch von Brüssel die Veröffentlichung eines konsolidierten Umsetzungsplans, damit Fluggesellschaften und Bahnunternehmen ihre Check-in- und Personalplanung mit mindestens dreimonatiger Vorlaufzeit gestalten können.
Laut der veröffentlichten Tagesordnung tauschten die Delegationen Statistiken zu Bearbeitungszeiten, Geräteausfällen und Passagierdurchsatzraten aus. Die Schweizer Vertreter plädierten für eine „sanfte“ Einführung an den Landgrenzen, um Staus zu Stoßzeiten an den Grenzübergängen Basel-Weil am Rhein und Bardonnex bei Genf zu vermeiden, die täglich Tausende Pendler abwickeln. Zudem bekräftigten sie ihre Forderung nach einer Transitspur für „vertrauenswürdige Shuttle“-Busse, die den EuroAirport mit der Basler Innenstadt verbinden, ohne französisches Hoheitsgebiet zu betreten.
Die Mitgliedstaaten unterstützten die Bitte der Schweiz nach Flexibilität weitgehend, wobei Frankreich auf ähnliche Pendlerprobleme rund um Strasbourg-Kehl und die Öresund-Verbindung zwischen Dänemark und Schweden hinwies. Die Kommission warnte jedoch, dass Ausnahmen zeitlich begrenzt sein müssen, um die Integrität der schengenweiten Daten zu wahren.
Die Beamten bestätigten, dass ETIAS weiterhin für das vierte Quartal 2026 geplant ist, mehrere Delegationen forderten jedoch eine Pause von mindestens sechs Monaten nach der vollständigen Stabilisierung des EES. Für multinationale Unternehmen signalisiert das Ergebnis mögliche Entlastungen bei Grenzstaus, die den franco-schweizerischen Shuttle-Verkehr und Just-in-Time-Lieferketten beeinträchtigt haben. Mobilitätsmanager sollten dennoch mit anhaltenden Unregelmäßigkeiten im Sommer rechnen und bilaterale Ankündigungen im Anschluss an das Treffen genau beobachten.
Die Arbeitsgruppe wird sich im Oktober erneut treffen, um die Sommerdaten zu prüfen; formelle rechtliche Anpassungen würden dann an COREPER und den Rat für Justiz und Inneres weitergeleitet. Branchenverbände wie SwissHoldings und die European Travel Commission, die anonymisierte Warteschlangen-Daten in die Diskussion einbrachten, begrüßten den pragmatischen Ton, forderten jedoch von Brüssel die Veröffentlichung eines konsolidierten Umsetzungsplans, damit Fluggesellschaften und Bahnunternehmen ihre Check-in- und Personalplanung mit mindestens dreimonatiger Vorlaufzeit gestalten können.