
Die drei internationalen Drehkreuze der Schweiz – Zürich, Genf und der EuroAirport Basel-Mulhouse – warnen Reisende, in diesem Sommer mehr Zeit einzuplanen, da das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) parallel zum üblichen Ferienansturm eingeführt wird. Das EES, das an den Schweizer Luftgrenzstellen bereits in Betrieb ist, verlangt von allen Nicht-EU/EFTA-Reisenden die Registrierung von Fingerabdrücken und einem Gesichtsfoto bei der Ein- und Ausreise in den Schengen-Raum. Flughäfen berichten, dass trotz installierter Selbstbedienungskioske die erstmalige Registrierung pro Person mehrere Minuten dauern kann, was sich zu Stoßzeiten schnell summiert. Zürich erwartet an seinen geschäftigsten Tagen im Juli und August über 110.000 Passagiere, während Genf 120 Direktziele anbietet, die von fast 50 Fluggesellschaften bedient werden. Der EuroAirport Basel, der die Dreiländerregion Schweiz, Frankreich und Deutschland bedient, empfiehlt Passagieren, „mindestens zwei Stunden vor Abflug, an Wochenenden drei Stunden“ anzureisen.
Diese Warnungen folgen auf monatelange sporadische Engpässe. Während des Ski-Ansturms im Februar berichteten vor allem britische Nicht-EU-Besucher von Wartezeiten von bis zu zweieinhalb Stunden in Genf. Die Grenzpolizei Zürich räumt ein, dass EES-bedingte Warteschlangen zu Spitzenzeiten noch über eine Stunde dauern können, betont aber, dass das System „im Großen und Ganzen gut funktioniert“. Fluggesellschaften raten Reisenden, Online-Check-in und Gepäckaufgabe zu nutzen, um Engpässe weiter vorne im Prozess zu minimieren. Für Geschäftsreisende ist die Botschaft klar: Auch mit Fast-Track-Status sollten sie großzügige Zeitpuffer einplanen, mögliche verpasste Bahn- oder Anschlussflüge einkalkulieren und sicherstellen, dass mobile Geräte geladen sind, um bei Bedarf digitale Nachweise für die Weiterreise vorzeigen zu können. Unternehmen mit engen Tagesplänen werden geraten, frühe Ankünfte am Montagmorgen und späte Abflüge am Freitagnachmittag zu vermeiden oder die Anreise bereits am Vorabend zu planen.
Die Schweizer Flughäfen betonen, dass sich die Verzögerungen voraussichtlich verringern, sobald Reisende ihre erste EES-Registrierung abgeschlossen haben. Gleichzeitig warnen sie jedoch, dass eine zweite große Neuerung – die Einführung der ETIAS-Reisegenehmigung Ende 2026 – eine weitere Umstellungsphase mit sich bringen könnte. Bis dahin bleiben gute Vorbereitung und realistische Zeitplanung die beste Strategie gegen den Sommerstau.
Diese Warnungen folgen auf monatelange sporadische Engpässe. Während des Ski-Ansturms im Februar berichteten vor allem britische Nicht-EU-Besucher von Wartezeiten von bis zu zweieinhalb Stunden in Genf. Die Grenzpolizei Zürich räumt ein, dass EES-bedingte Warteschlangen zu Spitzenzeiten noch über eine Stunde dauern können, betont aber, dass das System „im Großen und Ganzen gut funktioniert“. Fluggesellschaften raten Reisenden, Online-Check-in und Gepäckaufgabe zu nutzen, um Engpässe weiter vorne im Prozess zu minimieren. Für Geschäftsreisende ist die Botschaft klar: Auch mit Fast-Track-Status sollten sie großzügige Zeitpuffer einplanen, mögliche verpasste Bahn- oder Anschlussflüge einkalkulieren und sicherstellen, dass mobile Geräte geladen sind, um bei Bedarf digitale Nachweise für die Weiterreise vorzeigen zu können. Unternehmen mit engen Tagesplänen werden geraten, frühe Ankünfte am Montagmorgen und späte Abflüge am Freitagnachmittag zu vermeiden oder die Anreise bereits am Vorabend zu planen.
Die Schweizer Flughäfen betonen, dass sich die Verzögerungen voraussichtlich verringern, sobald Reisende ihre erste EES-Registrierung abgeschlossen haben. Gleichzeitig warnen sie jedoch, dass eine zweite große Neuerung – die Einführung der ETIAS-Reisegenehmigung Ende 2026 – eine weitere Umstellungsphase mit sich bringen könnte. Bis dahin bleiben gute Vorbereitung und realistische Zeitplanung die beste Strategie gegen den Sommerstau.
Quelle: The Local Switzerland