
Ab dem 1. Juli 2026 stellt das britische Innenministerium keine physischen Aufkleber (Vignetten) mehr in Pässen aus: Erfolgreiche Antragsteller erhalten stattdessen einen digitalen Aufenthaltsstatus, bekannt als eVisa. Diese Änderung gilt für alle Einreisekategorien, einschließlich Skilled Worker, Studenten- und Familienvisa, und ist Teil von Londons Plan, die Grenzkontrolle bis 2027 zu digitalisieren.
Für Unternehmen mit Sitz in Irland ist das wichtig, da der Common Travel Area (CTA) irischen Bewohnern – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit – die freie Einreise nach Großbritannien erlaubt, allerdings nur, wenn sie bereits die korrekte UK-Erlaubnis besitzen. Mitarbeiter aus Nicht-EWR-Ländern, die ihre Visa in Dublin oder Belfast abholen, müssen nun ein UKVI-Konto anlegen, einen Gesichtsscan per Smartphone hochladen und die elektronische Freigabe vor der Reise erhalten.
Am Flughafen überprüfen die Fluggesellschaften die Erlaubnis über das „Permission to Travel“-System, anstatt eine Vignette im Pass zu kontrollieren. HR-Teams müssen daher ihre Onboarding-Unterlagen aktualisieren, Screenshots der digitalen Genehmigung beifügen und die Mitarbeiter darauf hinweisen, dass sie denselben Pass mitführen, den sie für die Online-Antragstellung genutzt haben.
Theoretisch sollte die Umstellung die Kurierverzögerungen beseitigen, die während der Covid-19-Erholungsphase bei der Vignettenabholung auftraten – damals betrug die DHL-Bearbeitungszeit in Irland durchschnittlich neun Tage. Zudem wird das Risiko verweigerter Beförderungen durch abblätternde Aufkleber reduziert.
Rechtsanwälte warnen jedoch, dass Systemausfälle oder verlorene Zugangsdaten Reisende ohne Nachweis ihres Status zurücklassen könnten. Organisationen wird empfohlen, im Zweifelsfall den Employer Checking Service zu nutzen und Mitarbeiter, die nach Nordirland reisen, daran zu erinnern, dass das lokale Flugpersonal bis zum Abschluss der Schulungen weiterhin eine BRP-Karte sehen möchte.
Anbieter von mobilen Talenten erwarten schnellere Bearbeitungszeiten bei kurzfristigen Einsätzen: Ein Softwareunternehmen in Cork erhielt kürzlich ein Senior- oder Specialist Worker eVisa für einen US-Ingenieur innerhalb von 48 Stunden – zuvor aufgrund der Druckzeiten für Vignetten unmöglich.
Universitäten überarbeiten derweil ihre Orientierungsmaterialien, um sicherzustellen, dass neue Studierende ihren digitalen Status vor der Landung am London Heathrow Airport erfassen und speichern, bevor sie zu Anschlussflügen nach Dublin weiterreisen.
Blickt man voraus, plant das Vereinigte Königreich ab dem 25. Februar 2026 die Einführung einer elektronischen Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) für alle nicht-irischen und nicht-britischen Staatsangehörigen, die den CTA durchqueren. Das vollständig digitale Visa-System nähert sich damit dem EU-System mit EES und ETIAS an, was bedeutet, dass irische Mobility-Manager künftig drei separate biometrische Plattformen auf beiden Seiten der Irischen See koordinieren müssen.
Für Unternehmen mit Sitz in Irland ist das wichtig, da der Common Travel Area (CTA) irischen Bewohnern – unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit – die freie Einreise nach Großbritannien erlaubt, allerdings nur, wenn sie bereits die korrekte UK-Erlaubnis besitzen. Mitarbeiter aus Nicht-EWR-Ländern, die ihre Visa in Dublin oder Belfast abholen, müssen nun ein UKVI-Konto anlegen, einen Gesichtsscan per Smartphone hochladen und die elektronische Freigabe vor der Reise erhalten.
Am Flughafen überprüfen die Fluggesellschaften die Erlaubnis über das „Permission to Travel“-System, anstatt eine Vignette im Pass zu kontrollieren. HR-Teams müssen daher ihre Onboarding-Unterlagen aktualisieren, Screenshots der digitalen Genehmigung beifügen und die Mitarbeiter darauf hinweisen, dass sie denselben Pass mitführen, den sie für die Online-Antragstellung genutzt haben.
Theoretisch sollte die Umstellung die Kurierverzögerungen beseitigen, die während der Covid-19-Erholungsphase bei der Vignettenabholung auftraten – damals betrug die DHL-Bearbeitungszeit in Irland durchschnittlich neun Tage. Zudem wird das Risiko verweigerter Beförderungen durch abblätternde Aufkleber reduziert.
Rechtsanwälte warnen jedoch, dass Systemausfälle oder verlorene Zugangsdaten Reisende ohne Nachweis ihres Status zurücklassen könnten. Organisationen wird empfohlen, im Zweifelsfall den Employer Checking Service zu nutzen und Mitarbeiter, die nach Nordirland reisen, daran zu erinnern, dass das lokale Flugpersonal bis zum Abschluss der Schulungen weiterhin eine BRP-Karte sehen möchte.
Anbieter von mobilen Talenten erwarten schnellere Bearbeitungszeiten bei kurzfristigen Einsätzen: Ein Softwareunternehmen in Cork erhielt kürzlich ein Senior- oder Specialist Worker eVisa für einen US-Ingenieur innerhalb von 48 Stunden – zuvor aufgrund der Druckzeiten für Vignetten unmöglich.
Universitäten überarbeiten derweil ihre Orientierungsmaterialien, um sicherzustellen, dass neue Studierende ihren digitalen Status vor der Landung am London Heathrow Airport erfassen und speichern, bevor sie zu Anschlussflügen nach Dublin weiterreisen.
Blickt man voraus, plant das Vereinigte Königreich ab dem 25. Februar 2026 die Einführung einer elektronischen Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) für alle nicht-irischen und nicht-britischen Staatsangehörigen, die den CTA durchqueren. Das vollständig digitale Visa-System nähert sich damit dem EU-System mit EES und ETIAS an, was bedeutet, dass irische Mobility-Manager künftig drei separate biometrische Plattformen auf beiden Seiten der Irischen See koordinieren müssen.
Quelle: Bindmans LLP news update