
Italien steuert auf den bislang gravierendsten Streik im Luftverkehr diesen Sommers zu: Am Freitag, den 5. Juli, ist ein 24-stündiger, von mehreren Gewerkschaften organisierter Ausstand geplant. Mitarbeiter nahezu aller Bereiche des Flughafenbetriebs – von Fluglotsen (ENAV) über Bodenabfertigungsfirmen, Sicherheitsdienste, Betankungsunternehmen bis hin zu Kabinencrews der Airlines – haben nach dem Scheitern der Verhandlungen mit den Arbeitgebern ihre Teilnahme bestätigt. Laut Branchenbeobachter CUB Trasporti sind mehr als 2.000 Flüge zu und von den Flughäfen Rom-Fiumicino, Mailand-Malpensa/Linate, Venedig, Neapel, Catania und Palermo von Ausfällen oder erheblichen Verspätungen bedroht.
Der Streik gilt von 00:01 bis 24:00 Uhr Ortszeit, wobei einzelne Gruppen zusätzliche Arbeitsniederlegungen planen: So legt etwa ADR Security an den römischen Flughäfen von 10:00 bis 18:00 Uhr die Arbeit nieder, während das ENAV-Turm-Personal in Malpensa zwischen 13:00 und 17:00 Uhr einen separaten vierstündigen Protest durchführt. Gesetzlich vorgeschriebene Mindestdienste sorgen dafür, dass einige „geschützte“ Flüge – etwa dringende medizinische, militärische und eine begrenzte Zahl interkontinentaler Abflüge – durchgeführt werden müssen. Die meisten Kurzstrecken- und Inlandsflüge sind jedoch von personellen Engpässen betroffen.
Die Airlines reagieren bereits mit proaktiven Umbuchungen: ITA Airways hat eine Kulanzregelung eingeführt, die kostenlose Umbuchungen innerhalb von sieben Tagen erlaubt; Ryanair und easyJet haben ihre Flugpläne reduziert und warnen, dass kurzfristige Änderungen am Flughafen am Streiktag kaum möglich sein werden, da auch die Crews streiken. Reisebüros empfehlen Geschäftsreisenden, Umwege über die Schweiz, Österreich oder Slowenien zu nehmen oder Meetings virtuell abzuhalten.
Als Alternative zum Flugverkehr bauen Bahnunternehmen wie Trenitalia mit dem Frecciarossa und Italo ihre Kapazitäten aus, warnen jedoch vor einem Streik der Güterbahner ab dem Abend des 6. Juli, der zu weiteren Staus am Wochenende führen könnte. Für Mobilitätsmanager stehen jetzt vor allem die Umbuchung der Passagiere, die Überprüfung von Einreisebestimmungen bei Umleitungen sowie die Kommunikation möglicher Schengen-Überschreitungen durch erzwungene Zwischenstopps im Fokus.
Mittelfristig verdeutlicht der Arbeitskampf die Fragilität der italienischen Bodenabfertigungsbranche, in der zersplitterte Tarifverhandlungen und die steigende Sommernachfrage weiterhin zu wiederkehrenden Konflikten führen. Unternehmen mit zeitkritischen Entsendungen wird geraten, großzügigere Vorlaufzeiten in ihren Reisekonzepten einzuplanen und Rücklagen für kurzfristige Charterflüge oder Bahn- und Straßenersatzverkehr bereitzuhalten.
Der Streik gilt von 00:01 bis 24:00 Uhr Ortszeit, wobei einzelne Gruppen zusätzliche Arbeitsniederlegungen planen: So legt etwa ADR Security an den römischen Flughäfen von 10:00 bis 18:00 Uhr die Arbeit nieder, während das ENAV-Turm-Personal in Malpensa zwischen 13:00 und 17:00 Uhr einen separaten vierstündigen Protest durchführt. Gesetzlich vorgeschriebene Mindestdienste sorgen dafür, dass einige „geschützte“ Flüge – etwa dringende medizinische, militärische und eine begrenzte Zahl interkontinentaler Abflüge – durchgeführt werden müssen. Die meisten Kurzstrecken- und Inlandsflüge sind jedoch von personellen Engpässen betroffen.
Die Airlines reagieren bereits mit proaktiven Umbuchungen: ITA Airways hat eine Kulanzregelung eingeführt, die kostenlose Umbuchungen innerhalb von sieben Tagen erlaubt; Ryanair und easyJet haben ihre Flugpläne reduziert und warnen, dass kurzfristige Änderungen am Flughafen am Streiktag kaum möglich sein werden, da auch die Crews streiken. Reisebüros empfehlen Geschäftsreisenden, Umwege über die Schweiz, Österreich oder Slowenien zu nehmen oder Meetings virtuell abzuhalten.
Als Alternative zum Flugverkehr bauen Bahnunternehmen wie Trenitalia mit dem Frecciarossa und Italo ihre Kapazitäten aus, warnen jedoch vor einem Streik der Güterbahner ab dem Abend des 6. Juli, der zu weiteren Staus am Wochenende führen könnte. Für Mobilitätsmanager stehen jetzt vor allem die Umbuchung der Passagiere, die Überprüfung von Einreisebestimmungen bei Umleitungen sowie die Kommunikation möglicher Schengen-Überschreitungen durch erzwungene Zwischenstopps im Fokus.
Mittelfristig verdeutlicht der Arbeitskampf die Fragilität der italienischen Bodenabfertigungsbranche, in der zersplitterte Tarifverhandlungen und die steigende Sommernachfrage weiterhin zu wiederkehrenden Konflikten führen. Unternehmen mit zeitkritischen Entsendungen wird geraten, großzügigere Vorlaufzeiten in ihren Reisekonzepten einzuplanen und Rücklagen für kurzfristige Charterflüge oder Bahn- und Straßenersatzverkehr bereitzuhalten.
Quelle: Travel and Tour World
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