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Sechs wichtige Änderungen bei den Visabestimmungen der VAE ab 2026: Was Arbeitgeber und Reisende wissen müssen

Juli 5, 2026
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Sechs wichtige Änderungen bei den Visabestimmungen der VAE ab 2026: Was Arbeitgeber und Reisende wissen müssen
Die Bundesbehörde der VAE für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit (ICP) hat ihre Halbjahresübersicht aller bisher im Jahr 2026 eingeführten Änderungen bei Visa und Aufenthaltsgenehmigungen veröffentlicht. Die am 4. Juli veröffentlichte Zusammenfassung hebt sechs zentrale Neuerungen hervor, die Mobilitätsmanager sofort in ihre Einsatzplanung einbeziehen müssen.

1. Erweiterung des Visa-on-Arrival. Staatsangehörige aus Indonesien, Vietnam, Thailand, den Philippinen, Kenia und Südafrika können nun – ebenso wie indische Staatsbürger – ein 14- oder 60-tägiges Visa-on-Arrival erhalten, sofern sie einen gültigen Aufenthaltstitel in einem der 11 „zugelassenen“ Drittstaaten besitzen (USA, Großbritannien, EU-Staaten, Singapur, Japan, Südkorea, Australien, Neuseeland oder Kanada). Das 14-Tage-Visum ist einmal verlängerbar, das 60-Tage-Visum gilt für eine einmalige Einreise und ist nicht verlängerbar.

2. 48-Stunden-Touristenvisum. Die Generaldirektion für Aufenthalts- und Ausländerangelegenheiten in Dubai (GDRFA) hat eine Schnellspur eingeführt, die Single-Entry-Touristenvisa (30–60 Tage) innerhalb von zwei Arbeitstagen garantiert, wenn die Anträge über zugelassene Reisebüros eingereicht werden. Dieses Angebot richtet sich vor allem an medizinische Touristen mit hohem Ausgabenvolumen und Last-Minute-Freizeitreisende.

3. Überarbeitung der auf Immobilien basierenden Aufenthaltsvisa. Für Alleineigentümer entfällt die Mindestimmobilienwertanforderung von 750.000 Dirham; Investoren müssen lediglich das volle Eigentum an einer fertiggestellten Einheit nachweisen. Bei gemeinschaftlichem Eigentum muss jeder Investor nun einen Eigenanteil von mindestens 400.000 Dirham vorweisen. Die Visumsdauer bleibt bei zwei Jahren und ist verlängerbar, solange die Immobilie gehalten wird.

Sechs wichtige Änderungen bei den Visabestimmungen der VAE ab 2026: Was Arbeitgeber und Reisende wissen müssen


4. Ende der vorübergehenden Strafgebührenbefreiung bei Überziehung des Aufenthalts am 9. Juli. Besucher, die aufgrund von regionalen Luftraumsperrungen Anfang des Jahres von Gebühren befreit wurden, haben eine 30-tägige Nachfrist (10. Juni bis 9. Juli), um ihren Status zu regulieren oder das Land zu verlassen. Personalabteilungen sollten die Daten betroffener Geschäftsreisender prüfen und Ausreisen oder Statusänderungen vor dem Wiedereinsetzen der Strafen organisieren.

5. Smart Medical Visa in Vorbereitung. Ein Memorandum of Understanding zwischen GDRFA und der Dubai Health Authority ebnet den Weg für ein nahtloses, durchgängiges E-Visum, das Einreisegenehmigung, Emirates-ID-Registrierung und einen digitalen Behandlungsablauf für ausländische Patienten bündelt. Zeitpläne sind noch nicht bestätigt, Pilotversuche werden jedoch vor Jahresende erwartet.

6. Ebola-bedingte Visumsperre. Neue Einreisevisa für Staatsangehörige der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Südsudan bleiben bis auf Weiteres ausgesetzt, abhängig von globalen Gesundheitsupdates. Bereits in den VAE befindliche Entsandte sind nicht betroffen, neue Einstellungen aus diesen Ländern müssen über Drittstaaten abgewickelt werden.

Praktische Auswirkungen:
• Reiseverantwortliche sollten Einladungsschreiben und Ankunftsinformationen an die erweiterte Visa-on-Arrival-Regelung anpassen.
• Immobilieninvestitionen als Aufenthaltsweg sind nun kostenmäßig konkurrenzfähig mit Freizonen-Arbeitsvisa; es ist mit einer Zunahme von Führungskräften zu rechnen, die diesen Weg wählen.
• Der Stichtag 9. Juli für die Nachfrist muss unbedingt vorgemerkt werden – Überziehungsstrafen beginnen bei 50 Dirham pro Tag und können Ausreiseverbote nach sich ziehen.
• Akteure im Medizintourismus können sich auf die Integration des kommenden Smart Medical Visa in die Patientenaufnahmeprozesse vorbereiten.
Quelle: Khaleej Times

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