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Das Migrationsjahr 2026-27 beginnt ohne Einladungsrunden für Fachkräftevisa, während die Bundesstaaten neue Quoten festlegen

Juli 6, 2026
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Das Migrationsjahr 2026-27 beginnt ohne Einladungsrunden für Fachkräftevisa, während die Bundesstaaten neue Quoten festlegen
Australiens Migrationsprogramm startet jedes Jahr am 1. Juli neu, doch die erste Woche des Jahres 2026-27 begann für Bewerber um Fachkräftevisa mit einem Informationsvakuum. Die Obergrenze der Bundesregierung bleibt bei 185.000 dauerhaften Plätzen – davon etwa zwei Drittel für den Fachkräftebereich reserviert. Weder die bundesweiten Einladungstermine für das Subclass-189-Visum noch die staatlichen Nominierungsprogramme (Subclass 190 und 491) haben ihre Quoten für das neue Jahr veröffentlicht. Historisch gesehen findet die erste Einladung für das 189-Visum zwischen August und November statt, sobald die Berufskontingente neu festgelegt sind. Im Zyklus 2025-26 wurden in zwei Runden insgesamt 16.887 Einladungen vergeben, womit das Jahreskontingent ausgeschöpft war. Die staatlichen Programme öffnen meist früher, doch die meisten Bundesstaaten warten noch auf die endgültigen Platzzahlen aus Canberra, bevor sie ihre eigenen Registrierungsportale (ROI) freischalten. Für Bewerber bedeutet der Juli daher eine strategische Pause: EOI-Anträge sollten mit aktuellen Englischtests, Berufserfahrungen oder Partnerpunkten aktualisiert werden, um die Chancen bei Wiederaufnahme der Einladungsrunden zu maximieren. Kandidaten mit Punktzahlen unterhalb der üblichen Wettbewerbsbandbreite von 85 bis 105 Punkten wird empfohlen, in mehreren Bundesstaaten ROIs einzureichen, um ihre Chancen zu erhöhen. Arbeitgeber, die Mitarbeiter für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung sponsern wollen, sollten diese administrative Verzögerung einplanen. Auslaufende Arbeitsvisa benötigen möglicherweise Überbrückungslösungen – etwa erneute Nominierungen für das Subclass-482-Visum –, damit die Beschäftigten bis zum späteren Einladungszeitpunkt legal angestellt bleiben. Die Landesregierungen drängen unterdessen auf eine frühere Quotenbekanntgabe, da lange Informationslücken ihre Strategien zur Gewinnung regionaler Fachkräfte erschweren und die Personalplanung für große Infrastrukturprojekte komplizieren.
Quelle: Magpie Consultants

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