Französische Fluglotsen rufen zu viertägigem Streik im Oktober auf – Irische Fluggesellschaften bereiten sich auf Störungen vor
Irische EU-Ratspräsidentschaft: Taoiseach skizziert sechsmonatige Agenda mit Schwerpunkt auf Mobilität im Binnenmarkt und digitalen Grenzen
Der Flughafen Shannon übertrifft im ersten Halbjahr 2026 die Marke von 1,17 Millionen Passagieren
Neueste Nachrichten
Flughafen Shannon verzeichnet 12 % Passagieranstieg – Streckennetz wächst auf 40 Ziele
Der Flughafen Shannon verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 mit 1,17 Millionen Passagieren ein Plus von 12 % im Jahresvergleich und erlebte seinen verkehrsreichsten Tag seit 2009. Mit mittlerweile 40 Flugverbindungen – darunter erweiterte US-Dienste – bietet der Flughafen Unternehmen und Reisenden eine attraktive Alternative zu Dublin. Investitionen in Sicherheitstechnologien und bevorstehende Arbeiten an der Startbahn sollen das Wachstum weiter vorantreiben.
EU-Parlament unterstützt kostenlose Handgepäckregelung und schnellere Entschädigungen – großer Erfolg für irische Fluggäste
Am 7. Juli 2026 hat das Europäische Parlament ein aktualisiertes Paket zum Schutz der Passagierrechte verabschiedet, das ein kostenloses Handgepäckstück garantiert und die Barauszahlung von Entschädigungen bei Verspätungen und Ausfällen beibehält. Die ab 2027 geltenden Regelungen sollen Zusatzgebühren von Fluggesellschaften wie Ryanair einschränken und schnellere Auszahlungen vorschreiben – zum direkten Vorteil irischer Geschäfts- und Freizeitreisender.
Neueste CSO-Daten zeigen: 84.739 ukrainische Begünstigte des vorübergehenden Schutzes weiterhin in Irland aktiv
Ein am 7. Juli 2026 veröffentlichter Bericht des CSO zeigt, dass in Irland weiterhin 84.739 ukrainische Schutzberechtigte aktiv sind. Fast 31.000 von ihnen sind inzwischen berufstätig, über 10.000 besuchen weiterführende Bildungseinrichtungen. Dennoch bestehen weiterhin Herausforderungen bei den Englischkenntnissen und der Wohnraumsituation. Die Daten unterstützen Arbeitgeber dabei, Umzugspläne und Integrationsstrategien für Talente besser abzustimmen.
Irische Visumswarteschlangen dauern weiterhin Monate an, bestätigt aktuelles ISD-Dashboard
Der Dashboard des ISD vom 7. Juli zeigt, dass die Visastellen in Dublin weiterhin hauptsächlich Anträge aus dem Zeitraum März bis Mai 2026 bearbeiten, wobei Touristenvorgänge sogar um ein ganzes Jahr zurückliegen. Die Daten deuten auf anhaltende Engpässe bei Geschäftsreisen und Neueinstellungen hin, weshalb Unternehmen großzügige Vorlaufzeiten einplanen oder auf alternative Programme wie BIVS zurückgreifen müssen.
Das britische Parlament untersucht irreguläre Migration im Common Travel Area und weist auf Personalengpässe an der irischen Grenze hin
Britische Abgeordnete untersuchen irreguläre Migration über Nordirland und die Wirksamkeit der Kontrollen im Common Travel Area. Dabei wird hervorgehoben, dass nur 57 Beamte des Innenministeriums die Landgrenze überwachen. Eine mögliche Verschärfung der CTA-Kontrollen könnte Geschäftsreisen zwischen Dublin und Belfast verlangsamen. Unternehmen sollten daher die kommenden Empfehlungen der Ausschüsse genau verfolgen und sich auf mögliche Pilotprojekte mit Ausweiskontrollen vorbereiten.
Start des EU-ETIAS verschiebt sich auf 2027 – Erleichterung für irische Reiseleiter
Die EU hat stillschweigend signalisiert, dass ETIAS erst 2027 starten wird, was irischen Unternehmen mehr Vorbereitungszeit verschafft und Flughäfen vor sofortigen Implementierungskosten bewahrt. Organisationen sollten ihre Ressourcen auf das ETA-System des Vereinigten Königreichs konzentrieren, aber die ETIAS-Schulungsmaterialien für einen voraussichtlichen 12-monatigen Countdown ab Ende 2026 bereithalten.
Aktueller Überblick zur Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen zeigt Rückstand bis Mitte Mai bei allgemeinen Genehmigungen
Eine aktuelle Auswertung der DETE-Dashboards zeigt, dass Akten für irische General Employment Permits derzeit nur für Anträge bis zum 15. Mai 2026 geöffnet werden. Dies deutet auf eine Wartezeit von neun bis zehn Wochen hin. Dieser Stillstand beendet die jüngsten Verbesserungen und könnte Arbeitgeber dazu zwingen, ihre Einstellungspläne anzupassen oder auf alternative Einwanderungskategorien zurückzugreifen, bis im Herbst zusätzliches Personal bei DETE zur Verfügung steht.
EU-Ozean-Gesetz-Konferenz eröffnet in Wexford – Engpässe bei Akkreditierung und Unterkünften erwartet
Irlands erste große Präsidentschaftskonferenz – das EU Ocean Act-Treffen – begann heute in Wexford. Die lokale Unterkunftskapazität wird stark beansprucht, und die Delegierten müssen zahlreiche bürokratische Hürden für ihre Akkreditierung überwinden. Unternehmen, die Mitarbeiter entsenden, sollten mit höheren Kosten, Shuttle-Transfers und einem strengen Drohnenverbot rechnen, während sie die Diskussionen zu Hafenvisa-Ausnahmen und Offshore-Windregelungen verfolgen.
Taoiseach Legt Prioritäten für Irlands EU-Ratspräsidentschaft Fest und Verspricht Erleichterungen bei Grenzüberschreitender Mobilität
Am 6. Juli erklärte Taoiseach Micheál Martin vor den Abgeordneten des Europäischen Parlaments, dass die irische EU-Ratspräsidentschaft Reformen des Single Permit, der langfristigen Aufenthaltsgenehmigung und des Europäischen Beschäftigungssystems (EES) vorantreiben wird, um die Arbeits- und Reisemobilität in Europa zu erleichtern. Irische Arbeitgeber sollten sich auf neue Regelungen einstellen, die die interne Versetzung von Nicht-EU-Mitarbeitern innerhalb der EU vereinfachen und die Grenzkontrollen digitalisieren werden.
Irische Reisende gewarnt: Kapazitätsgrenzen, Flugstreichungen und Personalmangel verschärfen Flughafenverspätungen
Die Passagierzahlen am Flughafen Dublin steuern diesen Sommer auf die gesetzliche Obergrenze von 32 Millionen Passagieren zu, während Aer Lingus und Ryanair Hunderte von Flügen streichen und die Personallücken in der Flugsicherung zunehmen. Experten warnen, dass die dadurch steigenden Auslastungen und die knappen Slots zu längeren Warteschlangen und einem höheren Risiko von Flugausfällen führen werden. Unternehmen sollten daher großzügige Pufferzeiten in ihre Reisepläne einbauen und ihre Mitarbeiter über die EU-Entschädigungsansprüche informieren.
Echtzeit-Dashboard zeigt Rückstand bei Arbeitserlaubnissen: Anträge für Fachkräfte jetzt bis zum 11. Juni 2026 zurückgestellt
Der Statusbericht von IrelandStatus vom 6. Juli zeigt, dass das DETE derzeit CSEP-Dateien vom 11. Juni 2026 bearbeitet, was auf anhaltende Verzögerungen trotz Überstundenmaßnahmen hinweist. Der Rückstau erschwert die Einstellungspläne multinationaler Unternehmen und könnte den Projektstart bis in den Herbst verschieben. Arbeitgeber werden dringend aufgefordert, das Dashboard täglich zu überwachen und, wo möglich, Remote-Arbeit oder EU-ICT-Optionen in Betracht zu ziehen.
Erste Verurteilungen wegen Arbeitsausbeutung in Irland durch Eurojust-unterstützte Ermittlungen erzielt
Zwei lettische Angeklagte wurden zu 13 und 11 Jahren Haft verurteilt, weil sie sieben Landsleute ausgebeutet hatten – der erste Arbeitsausbeutungsprozess in Irland. Das Urteil folgt auf eine von Eurojust unterstützte gemeinsame Ermittlung mit Lettland und Europol, die 750.000 Euro an gestohlenen Löhnen nachverfolgte. Unternehmen wird geraten, ihre Sorgfaltspflichten in der Lieferkette zu verschärfen, da die strafrechtliche Verantwortung für ausbeuterische Arbeitsbedingungen zunehmend durchgesetzt wird.
EU-Gipfel für Beschäftigung und Soziales in Mayo führt zu zeitweiligen Straßensperrungen und Drohnenverboten
An Garda Síochána hat für den 5. und 6. Juli lokale Verkehrs-, Park- und Drohnenbeschränkungen veröffentlicht, da sich die EU-Minister für Beschäftigung und Soziales in Mayo treffen. Rollierende Straßensperrungen und vorübergehende Luftraumsperren könnten die Fahrten von Geschäftsreisenden und Logistikunternehmen in der Region verzögern. Der Gipfel wird zudem den Ton für Irlands Ratspräsidentschaft in der EU in Fragen der Migration und Arbeitsmobilität angeben.
Akademiker warnt: Steigender Einwanderungsdruck könnte Flexibilität des Common Travel Area-Systems auf die Probe stellen
Ein Artikel in The Irish Times berichtet, dass der zunehmende politische Druck in Großbritannien zur Begrenzung der Einwanderung auch Auswirkungen auf den Common Travel Area haben könnte. Dies könnte möglicherweise zu neuen Identitätskontrollen auf den Routen über die Irische See führen. Obwohl keine unmittelbaren Änderungen bevorstehen, sollten Unternehmen, die auf schnelle grenzüberschreitende Mitarbeiterbewegungen angewiesen sind, die Diskussionen im Vereinigten Königreich über elektronische Reisegenehmigungen genau verfolgen und sich darauf vorbereiten, ihre Reiseprotokolle anzupassen.
Erinnerung für irische Staatsbürger: ETIAS-Befreiung bleibt für Reisen in den Schengen-Raum ab dem 4. Quartal 2026 erforderlich
Eine Mitteilung vom 6. Juli erinnert daran, dass Nicht-EU-Bürger, die in Irland leben, ab dem Start des Systems Ende nächsten Jahres für Reisen in den Schengen-Raum die ETIAS-Reisegenehmigung im Wert von 20 € benötigen. Unternehmen sollten bereits jetzt damit beginnen, ETIAS-Prüfungen und -Kosten in ihre Reiseplanung für 2027 einzubeziehen.