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Aktueller Überblick zur Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen zeigt Rückstand bis Mitte Mai bei allgemeinen Genehmigungen

Juli 8, 2026
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Aktueller Überblick zur Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen zeigt Rückstand bis Mitte Mai bei allgemeinen Genehmigungen
Der unabhängige Tracker IrelandStatus, der die Dashboards des Department of Enterprise, Trade and Employment (DETE) ausliest, bestätigte heute um 06:00 UTC, dass Anträge auf neue General Employment Permits, die nach dem 15. Mai 2026 eingereicht wurden, weiterhin auf die Zuweisung eines Sachbearbeiters warten. Bei Critical Skills Permits geht es etwas schneller – DETE bearbeitet derzeit Anträge vom 11. Juni – doch Verlängerungen bleiben weiterhin bei Eingängen aus dem März stehen. Obwohl die zugrundeliegenden DETE-Daten zuletzt am 25. Juni offiziell aktualisiert wurden, zeigt die heutige automatisierte Überprüfung erstmals seit April keine Verbesserung mehr, womit die seit Monaten allmählich erzielten Fortschritte zum Stillstand gekommen sind. Für Arbeitgeber bedeutet diese Stagnation Bearbeitungszeiten von neun bis zehn Wochen für Standardgenehmigungen und bis zu drei Monaten für Überprüfungen oder Einsprüche, die aktuell nur bis Dezember 2025 bearbeitet werden. Migrationsberater berichten, dass sich der Engpass auch auf die lokalen Büros des Immigration Service Delivery (ISD) auswirkt, wo Termine für Stamp 1G (für frisch graduierte Absolventen) bis Mitte August ausgebucht sind. Unternehmen, die Mitarbeiter mit Starttermin im Juli einstellen, greifen daher zunehmend auf Stamp 0 Besuchergenehmigungen in Kombination mit Remote-Arbeit zurück, bis die Beschäftigungserlaubnis und die IRP-Karte vorliegen – eine Lösung, die jedoch nach 90 Tagen steuerliche Ansässigkeitsrisiken birgt. Das DETE wird voraussichtlich noch diese Woche seinen Quartalsbericht veröffentlichen. Quellen zufolge hat das Ministerium die Zustimmung des Finanzministeriums für 25 zusätzliche Bearbeitungsstellen erhalten, die Einarbeitung beginnt jedoch erst im September. Bis dahin sollten Mobility Manager mindestens einen dreimonatigen Puffer bei der Planung von Startterminen in Irland einplanen und gegebenenfalls intra-company Transferwege prüfen, bei denen die Gehaltsschwellen leichter zu erfüllen sind. Alle Augen richten sich zudem auf das neue Online-Portal für Genehmigungen, das im Oktober während der EU-Ratspräsidentschaft Irlands in die Beta-Phase gehen soll; das DETE verspricht, dadurch die Entscheidungszeiten um zwei Wochen zu verkürzen, indem die manuelle Dokumentenprüfung entfällt.
Quelle: IrelandStatus (data from DETE)

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