EU verschiebt ETIAS-Start angeblich auf 2027 und sorgt für neue Unsicherheit bei Reisenden von und nach Österreich
Australische Visagebühren steigen ab 1. Juli um bis zu 201 % – Belastung für Migranten, Studierende und Arbeitgeber
Fluggesellschaften fordern Brüssel auf, neues EU-Grenzsystem abzuschalten, da sich die Warteschlangen am Flughafen Brüssel verlängern
Neueste Nachrichten
IRCC lädt 2.000 Kandidaten zur neuesten Auslosung der Canadian Experience Class im Express Entry ein
Am 7. Juli 2026 hat IRCC 2.000 Einladungen zur Antragstellung (ITA) an Kandidaten der Canadian Experience Class mit einer Mindestpunktzahl von 517 im CRS vergeben. Dies signalisiert die Rückkehr zum regulären CEC-Zeitplan nach einer PNP-Auslosung am Vortag. Die Auslosung hält die Punktespanne der CEC 2026 eng und bringt die Gesamtzahl der CEC-Einladungen in diesem Jahr auf über 43.000, was Arbeitgebern einen verlässlichen Weg bietet, qualifizierte ausländische Fachkräfte, die bereits in Kanada arbeiten, zu halten.
Flughafen Dublin: 192 Flugverspätungen und sechs Ausfälle an nur einem Tag
Sturmbedingte Verzögerungen am Boden und Kapazitätsengpässe führten am 8. Juli 2026 zu 192 Flugverspätungen und sechs Ausfällen am Flughafen Dublin, was die europäischen und transatlantischen Verbindungen erheblich beeinträchtigte. Dieses Ereignis verdeutlicht die Verwundbarkeit des wichtigsten irischen Drehkreuzes und unterstreicht die Notwendigkeit von Notfallplänen für Geschäftsreisende und Mobilitätsmanager.
Italien führt neues dreijähriges „Decreto Flussi“ ein und genehmigt 500.000 Arbeitserlaubnisse – größtes Kontingent bisher
Ein durchgesickter Entwurf zeigt, dass der „Decreto Flussi“ 2026-2028 eine halbe Million Arbeitserlaubnisse vorsieht – das größte Arbeitsmigrationsprogramm in der Geschichte Italiens. Mit dem Ende des „Click-Day“, fortlaufenden Antragsfenstern, digitalen Unterschriften und Prioritätskontingenten für Partnerländer erhalten Arbeitgeber mehr Flexibilität, müssen ihre Abläufe jedoch schnell anpassen, um die höheren Kontingente optimal zu nutzen.
Australien erhöht Einkommensgrenzen für Fachkräftevisa um 3,8 Prozent
Ab dem 1. Juli 2026 steigen in Australien die Einkommensgrenzen für Core-, Specialist- und Temporary Skilled Migration um 3,8 Prozent. Dadurch sind Arbeitgeber von Inhabern der Visa-Klassen 482, 186 und 494 verpflichtet, die garantierten Gehälter anzuheben. Diese Maßnahme schützt die Löhne vor Ort und erfordert von Unternehmen, die Nominierungsbudgets abschließen, eine sofortige Anpassung.
Arbeitgeber sehen sich ab 1. Juli mit neuen Mindestgehältern und einer 25 %igen Erhöhung der Arbeitsvisagebühren konfrontiert
Ab dem 1. Juli steigen die Gehaltsschwellen für arbeitgebergesponserte Visa auf 79.423 AUD (CSIT) und 146.576 AUD (SSIT). Gleichzeitig erhöhen sich die Antragsgebühren für Arbeitsvisa der Unterklassen 482, 186 und 494 um rund 25 %. Unternehmen müssen die Gehälter anheben, um Ablehnungen zu vermeiden, und höhere Kosten für die Einhaltung der Vorschriften einplanen.
Start von EU-ETIAS verzögert sich bis 2027 nach Warnungen der Luftfahrtbranche vor EES-„Chaos“
Euronews berichtet, dass die EU nun erwartet, dass ETIAS – die elektronische Reisegenehmigung für visumfreie Besucher – erst 2027 eingeführt wird, da das biometrische Ein- und Ausreisesystem weiterhin für lange Warteschlangen sorgt. Die Verzögerung verschafft belgischen Unternehmen ein weiteres Jahr, bevor ihre Kunden und Entsandten aus Nicht-EU-Ländern die Vorabgenehmigung beantragen (und bezahlen) müssen. Mobilitätsteams sollten die Gnadenfrist nutzen, um Reisedaten und Budgets zu aktualisieren, da die Fluggesellschaften nach dem Start von ETIAS die Einhaltung kontrollieren müssen.
Deutscher Polizeibeauftragter warnt: Grenzkontrollen langfristig „nicht tragbar“
Der Polizeibeauftragte Deutschlands bezeichnet die seit zwei Jahren andauernden „vorübergehenden“ Grenzkontrollen als rechtlich fragwürdig und spricht von einer „unerträglichen“ Belastung für die Bundespolizei. Innenminister Dobrindt verteidigt die Maßnahme, doch die EU und mehrere deutsche Gerichte drängen auf eine Rücknahme. Unternehmen, die auf reibungslosen Schengen-Verkehr angewiesen sind, blicken weiterhin unsicher in die Zukunft, bis Berlin bis Mitte August über eine Verlängerung der Kontrollen entscheidet.
Start von ETIAS auf 2027 verschoben – EU gesteht Chaos bei Ein- und Ausreise ein
EU-Quellen bestätigten am 8. Juli, dass die Einführung der elektronischen Reisegenehmigung ETIAS, die ursprünglich für Ende 2026 geplant war, auf 2027 verschoben wird. Grund dafür sind die Schwierigkeiten der Flughäfen mit den neuen biometrischen Kontrollen des EES. Die Verschiebung entlastet französische Fluggesellschaften und Tourismusunternehmen im kommenden Jahr von zusätzlichen Auflagen, verlängert jedoch die Unsicherheit bezüglich der endgültigen technischen Spezifikationen.
Taifun Bavi veranlasst Fluggesellschaften in Hongkong, Flüge nach Taiwan und Okinawa zu streichen und kostenlose Umbuchungen anzubieten
Der Supertaifun Bavi hat Hong Kong Airlines dazu gezwungen, mehrere Flüge nach Taipeh und Okinawa am 10. und 11. Juli zu streichen. Cathay Pacific verzichtet für Tickets mit Zielen in Taiwan und sechs ostchinesischen Städten auf Umbuchungs- und Umleitungsgebühren. Reisende müssen ihre Tickets bis zum 12. Juli ändern und die Reisen bis zum 31. August abschließen. Unternehmen sollten mit weitreichenden Störungen in der Lieferkette und im Passagierverkehr in der gesamten Region rechnen.
Indien führt digitale e-OCI-Karten ein und beendet die Pflicht zu physischen Heften
Ab dem 8. Juli 2026 wird Indien ausschließlich app-basierte elektronische OCI-Karten ausstellen. Bestehende Heftchen bleiben gültig, sind jedoch nicht mehr verpflichtend, und die Erneuerung bei Passwechsel entfällt. Der vollständig digitale Prozess und die QR-Code-Berechtigung beschleunigen die Abfertigung am Flughafen und bringen OCI-Inhaber in Einklang mit den kommenden Trusted Traveller-Spuren Indiens – eine willkommene Nachricht für Führungskräfte aus der Diaspora, die kurzfristig einfliegen.
Bundesrichter weist das Heimatschutzministerium an, erweiterte Funktionen zur Überprüfung des Einwanderungsstatus im SAVE-System wiederherzustellen
Ein Bundesrichter in Florida hat das Heimatschutzministerium (DHS) angewiesen, die SSN-Suchfunktionen und die Massen-Upload-Optionen in der SAVE-Datenbank zum Einwanderungsstatus wieder zu aktivieren. Damit werden wichtige Werkzeuge wiederhergestellt, die Bundesstaaten zur Überprüfung von Wählerverzeichnissen und Bewerbern für Berufslizenzen nutzen. Das Urteil erleichtert Arbeitgebern und Zulassungsbehörden die Einhaltung der Vorschriften, führt jedoch zu einem direkten Konflikt mit einer Entscheidung aus Washington, D.C., die zuvor die Abschaltung erzwungen hatte. Weitere Berufungen könnten die erweiterten Funktionen erneut gefährden.
Fluggesellschaften nehmen vorsichtig Flüge nach Dubai wieder auf, während die Erholung nach dem Konflikt an Fahrt gewinnt
Ein Branchenüberblick von Reuters zeigt, dass große internationale Fluggesellschaften nach monatelangen Aussetzungen aufgrund des US-Iran-Konflikts ihre Flüge nach Dubai schrittweise wieder aufnehmen. Air France startete am 8. Juli den Betrieb neu, während mehrere europäische und asiatische Airlines bis zum Herbst pausieren, wodurch die Kapazität um 18 % unter dem Niveau von 2025 bleibt. Reiseplaner sollten weiterhin mit erheblichen Schwankungen im Flugplan rechnen.
Dubais KI-gesteuerte Smart Gates verkürzen die Einreisekontrolle auf 3,4 Sekunden
Die GDRFA Dubai meldet, dass im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 9,4 Millionen Reisende das biometrische Smart-Travel-System genutzt haben. Die durchschnittliche Passkontrollzeit sank dabei auf nur 3,4 Sekunden. Das Upgrade erhöht die Kapazität des Flughafens während der Hauptsaison im Sommer und ermöglicht Arbeitgebern planbarere Transitzeiten für entsandte Mitarbeiter und Projektteams.
Liebe auf Eis gelegt: Erhöhung der Partner-Visagebühren und längere Wartezeiten frustrieren Paare
SBS berichtet, dass die Gebühr für Partner-Visa auf 11.710 AUD gestiegen ist und die regulären Bearbeitungszeiten sich auf zwei Jahre verlängert haben. Dieser Anstieg belastet die Haushaltsbudgets und verlängert die Trennung von Familien, was Forderungen nach Gebührenobergrenzen und schnelleren Entscheidungsprozessen laut werden lässt.
Visumantragsgebühren steigen um bis zu 25 % – Analyse von Finder
Die Analyse von Finder vom 8. Juli zeigt, dass die am 1. Juli eingeführten Visa-Antragsgebühren (VACs) deutlich über den üblichen Verbraucherpreisindex (CPI)-Steigerungen liegen: Resident Return Visa steigen um 201 %, Partner-Visa um 25 % und Studentenvisa ebenfalls um 25 %. Diese drastischen Erhöhungen belasten die Mobilitätsbudgets der Arbeitgeber und verschärfen die Lebenshaltungskosten für Migranten zusätzlich.
Wartezeit auf Nachweis der kanadischen Staatsbürgerschaft steigt auf 19 Monate, Warteschlange nähert sich 100.000
Der Online-Tracker von IRCC zeigt, dass die Bearbeitungszeiten für Staatsbürgerschaftsnachweise auf 19 Monate angestiegen sind, mit fast 100.000 Anträgen in der Warteschlange – ein Anstieg von 17.500 innerhalb eines einzigen Monats. Der wachsende Rückstau erschwert die Mobilitätsplanung für kanadische Familien und Unternehmen mit im Ausland geborenen oder entsandten Mitarbeitern und führt zu Forderungen nach zusätzlichen Ressourcen und digitalen Lösungen.
Ottawa finanziert neue frankophone Einwanderungsinitiative in den Nordwest-Territorien
IRCC stellt 860.000 kanadische Dollar für ein Pilotprojekt bereit, das frankophone und zweisprachige Einwanderer bei der dauerhaften Ansiedlung in den Nordwest-Territorien unterstützt. Das Projekt bietet mobile Beratung, Schulungen für Arbeitgeber und Unterstützung bei der Anerkennung von Qualifikationen, stärkt so die Arbeitskräfte in abgelegenen Gemeinden und fördert Kanadas Ziele zur frankophonen Einwanderung.