
Das tschechische Ministerium für Industrie und Handel (MPO) hat am 8. Juli 2026 um 09:00 Uhr still und leise die „Aktualisieren“-Taste für sein beliebtestes Wirtschafts-Migrationsprogramm gedrückt. In einem zehnminütigen Systemupdate wurden insgesamt 1.744 neue Plätze im Online-Portal freigeschaltet, über das ausländische Staatsangehörige die einzigartigen Codes erhalten, die sie für die Beantragung von Arbeitsvisa im Rahmen des „Program kvalifikovaný zaměstnanec“ (Qualifiziertes Mitarbeiterprogramm) benötigen. Die zusätzlichen Kontingente verteilen sich auf zehn Herkunftsländer, wobei die Philippinen (858 Plätze) und die Mongolei (264) erneut an der Spitze stehen, gefolgt von Serbien & Montenegro (158) und Moldawien (125). Kleinere Kontingente wurden für Indien, Kasachstan, Armenien, Georgien, Nordmazedonien und Thailand freigegeben. Belarus bleibt weiterhin ausgeschlossen, da Prag die Visabearbeitung für belarussische Staatsbürger im Jahr 2025 ausgesetzt hat.
Für Arbeitgeber bleibt der monatliche „Klick-Marathon“ der schnellste Weg, um Montagearbeiter, Schweißer und IT-Tester ins Land zu holen – die Nachfrage übersteigt jedoch das Angebot bei Weitem. Analysten der Tschechischen Handelskammer schätzen, dass die Juli-Kontingente innerhalb von weniger als drei Minuten vergeben sein werden, sobald um 10:00 Uhr die temporäre Freischaltung die Anti-Bot-Schutzmechanismen aufhebt. Seit dem Start des Programms im Jahr 2016 sind über 120.000 ausländische Arbeitskräfte über dieses System in den tschechischen Arbeitsmarkt eingetreten und haben Lücken in der Produktion, Logistik und im Gesundheitswesen geschlossen.
Die Juli-Freigabe erfolgt vor dem Hintergrund einer Arbeitslosenquote von nur 2,3 Prozent und rund 270.000 offenen Stellen. Personalverantwortliche betonen, dass ohne die planbaren monatlichen Kontingente die Produktionslinien im Automobilkorridor von Prag bis Ostrava die Exportaufträge nicht erfüllen könnten. Gewerkschaften hingegen warnen, dass die zunehmende Abhängigkeit von Arbeitskräften aus Drittstaaten die strukturellen Defizite in der beruflichen Ausbildung verschleiere.
Wichtig für Unternehmen: Wer das Juli-Fenster verpasst, muss bis zur nächsten geplanten Kontingentfreigabe – voraussichtlich Anfang August – warten. Personalabteilungen sollten sicherstellen, dass ihre Zugangsdaten und Vollmachten vor 10:00 Uhr aktualisiert und bereit sind. Bewerber müssen zudem innerhalb von 60 Tagen einen biometrischen Termin bei der zuständigen tschechischen Botschaft oder dem Konsulat buchen, weshalb eine frühzeitige Koordination entscheidend bleibt.
Für Arbeitgeber bleibt der monatliche „Klick-Marathon“ der schnellste Weg, um Montagearbeiter, Schweißer und IT-Tester ins Land zu holen – die Nachfrage übersteigt jedoch das Angebot bei Weitem. Analysten der Tschechischen Handelskammer schätzen, dass die Juli-Kontingente innerhalb von weniger als drei Minuten vergeben sein werden, sobald um 10:00 Uhr die temporäre Freischaltung die Anti-Bot-Schutzmechanismen aufhebt. Seit dem Start des Programms im Jahr 2016 sind über 120.000 ausländische Arbeitskräfte über dieses System in den tschechischen Arbeitsmarkt eingetreten und haben Lücken in der Produktion, Logistik und im Gesundheitswesen geschlossen.
Die Juli-Freigabe erfolgt vor dem Hintergrund einer Arbeitslosenquote von nur 2,3 Prozent und rund 270.000 offenen Stellen. Personalverantwortliche betonen, dass ohne die planbaren monatlichen Kontingente die Produktionslinien im Automobilkorridor von Prag bis Ostrava die Exportaufträge nicht erfüllen könnten. Gewerkschaften hingegen warnen, dass die zunehmende Abhängigkeit von Arbeitskräften aus Drittstaaten die strukturellen Defizite in der beruflichen Ausbildung verschleiere.
Wichtig für Unternehmen: Wer das Juli-Fenster verpasst, muss bis zur nächsten geplanten Kontingentfreigabe – voraussichtlich Anfang August – warten. Personalabteilungen sollten sicherstellen, dass ihre Zugangsdaten und Vollmachten vor 10:00 Uhr aktualisiert und bereit sind. Bewerber müssen zudem innerhalb von 60 Tagen einen biometrischen Termin bei der zuständigen tschechischen Botschaft oder dem Konsulat buchen, weshalb eine frühzeitige Koordination entscheidend bleibt.
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