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Beginn der Schweizer Schulferien bringt den Flughafen Zürich auf 110.000 Passagiere pro Tag – neue CT-Scanner verkürzen die Sicherheitskontrollen

Juli 13, 2026
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Beginn der Schweizer Schulferien bringt den Flughafen Zürich auf 110.000 Passagiere pro Tag – neue CT-Scanner verkürzen die Sicherheitskontrollen
Der Flughafen Zürich startete am Samstag, den 12. Juli, mit geschätzten 110.000 abreisenden Passagieren in die Hauptsaison – einer der verkehrsreichsten Tage seit der Pandemie. Lange Warteschlangen bildeten sich am Check-in und bei der Passkontrolle, da viele Familien zu beliebten Sonnenzielen in Spanien und Portugal aufbrachen. Auch die Langstreckenverbindungen nach Bangkok, Singapur und Seoul waren laut Swiss International Air Lines „stark nachgefragt“.

Pünktlich zum Saisonstart hat der Flughafen die Einführung der nächsten Generation von Computertomographie-(CT)-Scannern an allen Sicherheitskontrollen abgeschlossen. Diese Geräte erlauben es, Flüssigkeiten bis zu zwei Litern und elektronische Geräte im Handgepäck zu belassen, was die durchschnittliche Kontrollzeit um 20 bis 30 % verkürzt. Für Geschäftsreisende bedeutet das schnellere, weniger aufwändige Kontrollen und weniger Behälter – ein praktischer Produktivitätsvorteil beim Pendeln zwischen Meetings.

Beginn der Schweizer Schulferien bringt den Flughafen Zürich auf 110.000 Passagiere pro Tag – neue CT-Scanner verkürzen die Sicherheitskontrollen


Der Passagieranstieg ist ein Indikator für die Auslandsreisefreudigkeit der Schweiz nach zwei Jahren mit Kapazitätsengpässen und hohen Preisen. Reiseveranstalter berichten, dass die Buchungen von Firmenkunden für Juli und August um 12 % über dem Niveau von 2025 liegen, begünstigt durch nachlassende Sorgen über die Nachfrage in die USA im Zusammenhang mit Handelskonflikten.

Der Flughafenbetreiber Flughafen Zürich AG warnt, dass die morgendlichen Stoßzeiten (05:30–08:30 Uhr) im Juli weiterhin stark ausgelastet bleiben. Es wird empfohlen, mindestens zwei Stunden vor Flügen innerhalb Europas und drei Stunden vor Langstreckenflügen anzureisen – auch mit Fast-Track-Zugang. Arbeitgeber, die Mitarbeiter ins Ausland schicken, sollten die längeren Wartezeiten bei der Planung von Anschlussverbindungen und Bodentransport berücksichtigen.

Aus politischer Sicht wird die Passagierzunahme die Debatte in der Schweiz über Nachtflugbeschränkungen und CO2-Kompensationspflichten befeuern, die beide die künftigen Mobilitätskosten beeinflussen könnten.
Quelle: SWI Swissinfo

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