
Die australische Inbound-Tourismusbranche schlägt Alarm, nachdem die Bundesregierung am 1. Juli stillschweigend die Visumantragsgebühr (VAC) für das Hauptbesuchervisum (Unterklasse 600) von 200 auf 250 AUD erhöht hat. Im gleichen Regelpaket wurde auch die Gebühr für Working Holiday Maker von 670 auf 840 AUD angehoben. Branchenvertreter kritisieren das Timing als unangebracht: Die Langstreckenflugkapazitäten erreichen erst jetzt wieder das Niveau vor der Pandemie, während Wettbewerber wie Japan und Thailand kräftig in Werbung investieren und gleichzeitig die Einreisekosten niedrig halten.
Das Innenministerium betont, dass die zusätzlichen 50 AUD im Vergleich zum Gesamtbudget für Reisen kaum ins Gewicht fallen, doch asiatische Handelspartner sehen das anders. China, Indien, Indonesien und Vietnam – Märkte, die Canberra als Wachstumsmärkte identifiziert hat – müssen das teurere Besuchervisum nutzen, während Reisende aus Singapur, Japan und Südkorea mit der 20 AUD teuren elektronischen Reisegenehmigung einreisen können. „Wir verlangen von unseren wichtigsten Kunden effektiv die höchste Eintrittsgebühr“, sagte Margy Osmond, Chefin des Tourism & Transport Forum, gegenüber TTG Asia.
Die Erhöhung betrifft nicht nur Freizeitreisende, sondern auch Kurzzeit-Geschäftsreisende, die das Besuchervisum für Konferenzen und Erkundungsreisen benötigen. Australische Kongressbüros warnen, dass höhere Einreisekosten bei der Wahl des Veranstaltungsortes gegenüber asiatischen Destinationen mit ähnlicher Infrastruktur ausschlaggebend sein können. Auch kleine und mittelständische Exporteure befürchten, dass potenzielle Käufer ihre Kennenlern-Besuche verschieben könnten.
Historisch wurden VAC-Erhöhungen erst am Tag ihres Inkrafttretens bekannt gegeben, um einen Antragsansturm vor Fristende zu vermeiden. Branchenverbände kritisieren diese Praxis als mangelnde Transparenz und erschwerte Planung für Geschäftsreisen; sie fordern künftig mindestens 60 Tage Vorlaufzeit. Zudem soll geprüft werden, ob die Gebühr für Working Holiday Maker – die inklusive Nebenkosten inzwischen fast 1.000 AUD beträgt – noch den Zielen des Programms zur Jugendmobilität entspricht.
Derzeit bemühen sich Unternehmen, Angebote und Marketingmaterialien anzupassen. Reisebüros empfehlen Firmen, für australische Reisen 2026/27 eine Budgetreserve von 25 % einzuplanen und Mitarbeiter darauf hinzuweisen, dass die VAC-Gebühr bereits bei der Online-Antragstellung fällig wird, nicht erst bei der Reise.
Das Innenministerium betont, dass die zusätzlichen 50 AUD im Vergleich zum Gesamtbudget für Reisen kaum ins Gewicht fallen, doch asiatische Handelspartner sehen das anders. China, Indien, Indonesien und Vietnam – Märkte, die Canberra als Wachstumsmärkte identifiziert hat – müssen das teurere Besuchervisum nutzen, während Reisende aus Singapur, Japan und Südkorea mit der 20 AUD teuren elektronischen Reisegenehmigung einreisen können. „Wir verlangen von unseren wichtigsten Kunden effektiv die höchste Eintrittsgebühr“, sagte Margy Osmond, Chefin des Tourism & Transport Forum, gegenüber TTG Asia.
Die Erhöhung betrifft nicht nur Freizeitreisende, sondern auch Kurzzeit-Geschäftsreisende, die das Besuchervisum für Konferenzen und Erkundungsreisen benötigen. Australische Kongressbüros warnen, dass höhere Einreisekosten bei der Wahl des Veranstaltungsortes gegenüber asiatischen Destinationen mit ähnlicher Infrastruktur ausschlaggebend sein können. Auch kleine und mittelständische Exporteure befürchten, dass potenzielle Käufer ihre Kennenlern-Besuche verschieben könnten.
Historisch wurden VAC-Erhöhungen erst am Tag ihres Inkrafttretens bekannt gegeben, um einen Antragsansturm vor Fristende zu vermeiden. Branchenverbände kritisieren diese Praxis als mangelnde Transparenz und erschwerte Planung für Geschäftsreisen; sie fordern künftig mindestens 60 Tage Vorlaufzeit. Zudem soll geprüft werden, ob die Gebühr für Working Holiday Maker – die inklusive Nebenkosten inzwischen fast 1.000 AUD beträgt – noch den Zielen des Programms zur Jugendmobilität entspricht.
Derzeit bemühen sich Unternehmen, Angebote und Marketingmaterialien anzupassen. Reisebüros empfehlen Firmen, für australische Reisen 2026/27 eine Budgetreserve von 25 % einzuplanen und Mitarbeiter darauf hinzuweisen, dass die VAC-Gebühr bereits bei der Online-Antragstellung fällig wird, nicht erst bei der Reise.
Quelle: TTG Asia
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Australien.Mehr von Australien
Alle anzeigen
Pacific Engagement Visa veranstaltet am 16. Juli Webinar, um neuen Migranten bei der Jobsuche vor der Ankunft zu unterstützen
Mehrere Behörden decken Schmuggelring auf: Australiens Grenzen bleiben nach Verurteilung wegen gescheitertem Schmuggel von 500 kg Kokain weiterhin streng