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Neue Regeln für Einwanderungsberater treten in Kraft, einschließlich Entschädigungsfonds für Betrugsopfer

Juli 16, 2026
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Neue Regeln für Einwanderungsberater treten in Kraft, einschließlich Entschädigungsfonds für Betrugsopfer
Umfassende bundesweite Vorschriften für das College of Immigration and Citizenship Consultants (CICC) traten am 15. Juli 2026 offiziell in Kraft und markieren die umfassendste Reform des Beratungssektors seit der Gründung der Regulierungsbehörde im Jahr 2021. Der neue Rahmen gibt dem CICC die Befugnis, **höhere Geldstrafen zu verhängen, proaktive Prüfungen durchzuführen, Lizenzen schneller auszusetzen und – am bemerkenswertesten – einen Entschädigungsfonds zu betreiben, damit Kunden Verluste durch fahrlässige oder betrügerische Vertreter zurückerhalten können**. Die Änderungen wurden erstmals im Mai angekündigt und gestern gesetzlich verankert. Verbraucherschützer begrüßen den Fonds als Schließung einer langjährigen Lücke: Bislang mussten geschädigte Antragsteller Berater vor Zivilgerichten verklagen – ein kostspieliger und zeitaufwändiger Prozess, den sich viele Neuankömmlinge nicht leisten konnten. Nach den neuen Regeln zahlt der Fonds berechtigte Ansprüche von bis zu 30.000 CA$ pro Kunde aus, finanziert durch jährliche Abgaben der rund 13.000 regulierten Berater in Kanada und im Ausland. Für Unternehmen, die Arbeitserlaubnis-Anträge an Drittanbieter auslagern, bedeuten die Reformen **höhere Compliance-Anforderungen und potenziell höhere Gebühren**, da Beratungsfirmen die Kosten für neue Abgaben, Versicherungen und Prüfungen weitergeben. Multinationale Unternehmen sollten ihre Lieferantenmanagement-Checklisten aktualisieren, um sicherzustellen, dass externe Vertreter weiterhin in gutem Ansehen beim CICC stehen und Notfallpläne für die Übertragung von Akten bei Lizenzsuspendierungen vorliegen. Das CICC wird zudem einen online „Disziplinar-Tracker“ in Echtzeit veröffentlichen, der es Personal- und Mobilitätsmanagern erleichtert, potenzielle Vertreter zu überprüfen. Einwanderungsanwälte begrüßen die Transparenzmaßnahmen, warnen jedoch, dass das Durchsetzungsbudget der Regulierungsbehörde – etwa 24 Millionen CA$ – möglicherweise noch nicht ausreicht, um dem Ausmaß von Fehlverhalten in der Branche gerecht zu werden. Zukünftig wird erwartet, dass IRCC eine Aufklärungskampagne für internationale Studierende und temporäre ausländische Arbeitskräfte startet, die am häufigsten Opfer skrupelloser Agenten sind. Die Nichteinhaltung des neuen Verhaltenskodex kann nun mit Verwaltungsgeldern von bis zu 50.000 CA$ und lebenslangen Berufsverboten geahndet werden – ein deutliches Signal aus Ottawa, den Sektor, der jährlich über 800.000 Anträge von temporären Bewohnern bearbeitet, zu professionalisieren.
Quelle: CityNews / OMNI News

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