
Der Ministerrat Belgiens hat am Samstag, den 18. Juli 2026, grünes Licht für die Ausarbeitung eines Gesetzesentwurfs gegeben, der den Behörden erlaubt, Advance Passenger Information (API) von allen Flugreisenden, die das Land betreten oder verlassen, zu erfassen und zu analysieren. Der von Innenminister Bernard Quintin und Asyl- und Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt eingebrachte Entwurf setzt neue EU-Vorschriften um, die Fluggesellschaften verpflichten, Passagierdaten vor dem Abflug an einen zentralen Router zu übermitteln.
Nach dem belgischen Modell wird eine einzige Verbindung zwischen dem EU-Router und dem neu eingerichteten Nationalen Reise-Targeting-Zentrum (NTTC) im Nationalen Krisenzentrum hergestellt. Von dort aus werden die Daten in Echtzeit an die Bundespolizei, das Einwanderungsamt und die Zollbehörden weitergeleitet. Ziel ist es, Risikoreisende schneller zu erkennen, gefälschte Dokumente zu identifizieren und irreguläre Migration effektiver zu verhindern als bei den bisher überwiegend manuellen Kontrollen an Flughäfen wie Brüssel-Zaventem und Charleroi.
Die Minister betonten, dass der Entwurf strenge Schutzmaßnahmen enthält: Passagierdaten dürfen nur für die in der EU-Gesetzgebung festgelegten Zeiträume gespeichert werden; der Zugriff ist auf geprüfte Beamte beschränkt; zudem werden die Datenschutzbehörde, die Polizeiinformationsaufsicht und der Staatsrat um Stellungnahmen gebeten. Dennoch warnen Datenschutzorganisationen bereits vor möglicher Profilbildung und einem schleichenden Ausbau der Befugnisse („Function Creep“). Sie werden voraussichtlich für kürzere Speicherfristen lobbyieren, wenn der Entwurf nach der Sommerpause im Parlament behandelt wird.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Belgien entsenden, ist die Änderung vor allem administrativer Natur – Fluggesellschaften übermitteln API-Daten bereits an mehrere Nicht-EU-Staaten. Das zentralisierte NTTC soll jedoch die sekundären Kontrollen beschleunigen, die Geschäftsreisende am Flughafen Brüssel gelegentlich verzögert haben. Reiseverantwortliche werden daher geraten, sicherzustellen, dass Buchungssysteme die Passdaten der Mitarbeiter korrekt erfassen, da Fluggesellschaften bei unvollständigen oder verspäteten Daten mit Bußgeldern rechnen müssen.
Bei zügiger Verabschiedung hofft die Regierung, das NTTC rechtzeitig zur Hauptreisezeit an Weihnachten in Betrieb nehmen zu können – deutlich vor der vollständigen Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems im Schengen-Raum im Jahr 2027.
Nach dem belgischen Modell wird eine einzige Verbindung zwischen dem EU-Router und dem neu eingerichteten Nationalen Reise-Targeting-Zentrum (NTTC) im Nationalen Krisenzentrum hergestellt. Von dort aus werden die Daten in Echtzeit an die Bundespolizei, das Einwanderungsamt und die Zollbehörden weitergeleitet. Ziel ist es, Risikoreisende schneller zu erkennen, gefälschte Dokumente zu identifizieren und irreguläre Migration effektiver zu verhindern als bei den bisher überwiegend manuellen Kontrollen an Flughäfen wie Brüssel-Zaventem und Charleroi.
Die Minister betonten, dass der Entwurf strenge Schutzmaßnahmen enthält: Passagierdaten dürfen nur für die in der EU-Gesetzgebung festgelegten Zeiträume gespeichert werden; der Zugriff ist auf geprüfte Beamte beschränkt; zudem werden die Datenschutzbehörde, die Polizeiinformationsaufsicht und der Staatsrat um Stellungnahmen gebeten. Dennoch warnen Datenschutzorganisationen bereits vor möglicher Profilbildung und einem schleichenden Ausbau der Befugnisse („Function Creep“). Sie werden voraussichtlich für kürzere Speicherfristen lobbyieren, wenn der Entwurf nach der Sommerpause im Parlament behandelt wird.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Belgien entsenden, ist die Änderung vor allem administrativer Natur – Fluggesellschaften übermitteln API-Daten bereits an mehrere Nicht-EU-Staaten. Das zentralisierte NTTC soll jedoch die sekundären Kontrollen beschleunigen, die Geschäftsreisende am Flughafen Brüssel gelegentlich verzögert haben. Reiseverantwortliche werden daher geraten, sicherzustellen, dass Buchungssysteme die Passdaten der Mitarbeiter korrekt erfassen, da Fluggesellschaften bei unvollständigen oder verspäteten Daten mit Bußgeldern rechnen müssen.
Bei zügiger Verabschiedung hofft die Regierung, das NTTC rechtzeitig zur Hauptreisezeit an Weihnachten in Betrieb nehmen zu können – deutlich vor der vollständigen Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems im Schengen-Raum im Jahr 2027.
Quelle: News.belgium
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