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Italien bereitet sich auf 24-stündige Streiks im Luftverkehr am 21. Juli vor

Juli 21, 2026
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Italien bereitet sich auf 24-stündige Streiks im Luftverkehr am 21. Juli vor
Geschäftsreisende, die am Dienstag, den 21. Juli, nach oder von Italien unterwegs sind, sehen sich mit einem perfekten Sturm von Arbeitskämpfen im Luftfahrtsektor konfrontiert. Die Piloten und das Kabinenpersonal der Billigfluggesellschaft easyJet legen für 24 Stunden die Arbeit nieder – ein landesweiter Protest, organisiert von der Gewerkschaft USB Lavoro Privato, der sich gegen Dienstpläne und Bezahlung richtet. Die Regionalfluggesellschaft DAT LT, die wichtige Verbindungen zu Inseln wie Lampedusa und Pantelleria sicherstellt, streikt im gleichen Zeitraum und könnte damit die einzigen täglichen Verbindungen zu mehreren Sommerferien- und Geschäftszielen unterbrechen. Bodenabfertigungsfirmen an den Flughäfen Mailand-Malpensa, Lamezia Terme, Neapel, Salerno, Olbia und Alghero haben koordinierte Arbeitsniederlegungen angekündigt, die selbst bei nicht direkt betroffenen Airlines zu Verzögerungen bei Gepäckausgabe und Flugzeugabfertigung führen können.

Nach italienischem Recht sind bestimmte Flüge geschützt: Die Zivilluftfahrtbehörde ENAC hat eine Liste von Flügen veröffentlicht, die zwischen 07:00-10:00 und 18:00-21:00 Uhr sowie einige „sozial notwendige“ Verbindungen garantiert durchführen müssen. Dennoch wird Unternehmen mit wichtigen Meetings oder engen Anschlusszeiten dringend empfohlen, Notfallpläne zu erstellen. Die EU-Verordnung 261/2004 gewährt Passagieren bei Flugausfällen mit weniger als 14 Tagen Vorankündigung Anspruch auf Umbuchung oder Entschädigung, wobei die Airlines sieben Tage Zeit für die Auszahlung haben – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollten daher mit bürokratischen Abläufen und Verzögerungen rechnen.

Italien bereitet sich auf 24-stündige Streiks im Luftverkehr am 21. Juli vor


Der Streik ist nur der Auftakt zu einer laut Gewerkschaften „heißen Woche“ im Verkehrssektor: Am 22. Juli beginnt um 12 Uhr ein 24-stündiger Fährstreik bei Grandi Navi Veloci, gefolgt von einem landesweiten Bahnstreik vom 23. Juli, 21 Uhr, bis zum 24. Juli, der Hochgeschwindigkeitszüge (Frecce), Intercity- und die meisten Regionalverbindungen betrifft. Die Häufung der Aktionen zwingt Umzugsmanager dazu, Anschlussverbindungen und Hotelübernachtungen kurzfristig neu zu organisieren, besonders für Führungskräfte mit Umstiegen in den Drehkreuzen Rom und Mailand.

Aus Sicht der Mobilitätspolitik verdeutlicht der Konflikt die anhaltende Zersplitterung der Arbeitsbeziehungen in Italien. EasyJet-Crews arbeiten unter einem in Großbritannien registrierten Vertrag, aber nach italienischen Betriebsregeln; DAT-Mitarbeiter haben dänische Verträge, die lokal ausgehandelt werden. Multinationale Unternehmen in Italien sehen sich somit einem Flickenteppich von Tarifregelungen gegenüber, die gleichzeitig eskalieren können. Die Konsultation lokaler Arbeitsrechtsexperten und das Abonnieren des ENAC-Fluggarantie-Feeds werden für Travel-Risk-Teams zunehmend zur besten Praxis.
Quelle: Wanted in Rome

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