
Die US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) hat stillschweigend Pläne für eine landesweite Durchsetzungswelle ausgearbeitet, die sich gegen haitianische Staatsangehörige richtet, deren vorübergehender Schutzstatus (TPS) nächste Woche ausläuft. Interne Dokumente, die CBS News vorliegen, beschreiben gezielte Festnahmen in Städten im Mittleren Westen wie Springfield, Ohio – Heimat einer der am schnellsten wachsenden haitianischen Gemeinden des Landes – sowie einen Zeitplan für Charterflüge nach Cap-Haïtien, Haitis einzigem Flughafen, der als sicher genug für Abschiebeflüge gilt.
Diese Strategie folgt auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Juni, die feststellte, dass Bundesgerichte keine Zuständigkeit haben, um exekutive Entscheidungen zum TPS zu überprüfen. Damit wurde der Weg frei gemacht für die Trump-Administration, den Schutz für mehr als 300.000 Haitianer und Syrer auslaufen zu lassen. Mit Inkrafttreten der verbindlichen Anordnung am Montag werden TPS-Berechtigte, die keinen anderen Aufenthaltsstatus erhalten haben, sofort abschiebbar und verlieren zudem ihre Arbeitserlaubnis.
Berichten zufolge hat die ICE-Führung die regionalen Büros angewiesen, täglich 2.000 Festnahmen zu erreichen – ein Niveau, das seit dem Nach-Pandemie-Anstieg im Jahr 2024 nicht mehr erreicht wurde. Menschenrechtsaktivisten warnen, dass groß angelegte Abschiebungen nach Haiti Migranten in große Gefahr bringen, da bewaffnete Banden wichtige Teile von Port-au-Prince kontrollieren und internationale Organisationen vor einer sich verschärfenden humanitären Krise warnen. Guerline Jozef von der Haitian Bridge Alliance bezeichnete die bevorstehenden Abschiebungen als „eine Flutwelle der Angst“ und betonte, dass viele TPS-Inhaber in den USA geborene Kinder und enge wirtschaftliche Verbindungen zu amerikanischen Arbeitgebern haben.
Für US-Unternehmen bedeutet das Ende des haitianischen TPS den plötzlichen Verlust legal beschäftigter Arbeitskräfte in den Bereichen Gesundheitswesen, Produktion, Lebensmittelverarbeitung und Logistik – Branchen, die bereits unter erheblichen Arbeitskräftemangel leiden. Arbeitgeber sollten die Arbeitserlaubnisdokumente ihrer Mitarbeiter umgehend überprüfen und sich auf mögliche I-9-Neuverifizierungen vorbereiten. Unternehmen, die stark von TPS-Arbeitern abhängig sind, müssen möglicherweise ihre Personalplanung überdenken oder alternative Visakategorien wie das saisonale H-2B-Visum in Betracht ziehen.
Einwanderungsanwälte raten haitianischen Staatsangehörigen, kurzfristig Anträge auf andere Schutzformen zu stellen – etwa auf familienbasierte Aufenthaltsgenehmigungen, Asyl oder humanitäre Freilassung – bevor die Frist abläuft. Sie warnen zudem, dass ICE die Kontrollen am Arbeitsplatz wieder aufgenommen hat und unvollständige oder fehlerhafte I-9-Dokumentationen zu hohen Geldstrafen führen können. Das Heimatschutzministerium erklärte lediglich, dass „Personen ohne rechtliche Grundlage zum Verbleib ihre Abreise freiwillig regeln sollten“, was kaum Zweifel an der bevorstehenden Durchsetzung lässt.
Diese Strategie folgt auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Juni, die feststellte, dass Bundesgerichte keine Zuständigkeit haben, um exekutive Entscheidungen zum TPS zu überprüfen. Damit wurde der Weg frei gemacht für die Trump-Administration, den Schutz für mehr als 300.000 Haitianer und Syrer auslaufen zu lassen. Mit Inkrafttreten der verbindlichen Anordnung am Montag werden TPS-Berechtigte, die keinen anderen Aufenthaltsstatus erhalten haben, sofort abschiebbar und verlieren zudem ihre Arbeitserlaubnis.
Berichten zufolge hat die ICE-Führung die regionalen Büros angewiesen, täglich 2.000 Festnahmen zu erreichen – ein Niveau, das seit dem Nach-Pandemie-Anstieg im Jahr 2024 nicht mehr erreicht wurde. Menschenrechtsaktivisten warnen, dass groß angelegte Abschiebungen nach Haiti Migranten in große Gefahr bringen, da bewaffnete Banden wichtige Teile von Port-au-Prince kontrollieren und internationale Organisationen vor einer sich verschärfenden humanitären Krise warnen. Guerline Jozef von der Haitian Bridge Alliance bezeichnete die bevorstehenden Abschiebungen als „eine Flutwelle der Angst“ und betonte, dass viele TPS-Inhaber in den USA geborene Kinder und enge wirtschaftliche Verbindungen zu amerikanischen Arbeitgebern haben.
Für US-Unternehmen bedeutet das Ende des haitianischen TPS den plötzlichen Verlust legal beschäftigter Arbeitskräfte in den Bereichen Gesundheitswesen, Produktion, Lebensmittelverarbeitung und Logistik – Branchen, die bereits unter erheblichen Arbeitskräftemangel leiden. Arbeitgeber sollten die Arbeitserlaubnisdokumente ihrer Mitarbeiter umgehend überprüfen und sich auf mögliche I-9-Neuverifizierungen vorbereiten. Unternehmen, die stark von TPS-Arbeitern abhängig sind, müssen möglicherweise ihre Personalplanung überdenken oder alternative Visakategorien wie das saisonale H-2B-Visum in Betracht ziehen.
Einwanderungsanwälte raten haitianischen Staatsangehörigen, kurzfristig Anträge auf andere Schutzformen zu stellen – etwa auf familienbasierte Aufenthaltsgenehmigungen, Asyl oder humanitäre Freilassung – bevor die Frist abläuft. Sie warnen zudem, dass ICE die Kontrollen am Arbeitsplatz wieder aufgenommen hat und unvollständige oder fehlerhafte I-9-Dokumentationen zu hohen Geldstrafen führen können. Das Heimatschutzministerium erklärte lediglich, dass „Personen ohne rechtliche Grundlage zum Verbleib ihre Abreise freiwillig regeln sollten“, was kaum Zweifel an der bevorstehenden Durchsetzung lässt.
Quelle: CBS News