
Der zweitgrößte Passagierknotenpunkt Belgiens, der Flughafen Brüssel-Süd Charleroi (CRL), erlebte am Sonntag, den 2. August 2026, erhebliche Störungen im Oberflächenverkehr. Private Fahrzeuge standen bis zu einer Stunde in der Warteschlange, nur um die Kiss-&-Ride-Zone zu verlassen. Augenzeugenberichte auf sozialen Medien gegen 18:00 Uhr Ortszeit schilderten, wie die Zufahrtsstraße und die Kurzzeitparkspuren durch eine Kombination aus späten Nachmittagsabflügen und ankommendem Ferienverkehr komplett verstopft waren.
Das bereits durch das Entry/Exit-System (EES) verlängerte Abfertigungsverfahren im Terminal verschärfte die Situation für Geschäftsreisende, die zu Abendflügen eilten. Die Flughafenpolizei musste Autofahrer über Ausweichspuren umleiten, doch der Engpass an der einspurigen Schranken-Ausfahrt begrenzte die Durchlasskapazität erheblich. Reisende berichteten, dass sie Abgabeschlusszeiten für Gepäck verpassten und vor Ort Umbuchungsgebühren zahlen mussten. Auch Fahrdienstleister beklagten finanzielle Einbußen, da eine normalerweise zehnminütige Fahrt zum Flughafen sich auf 70 Minuten mit Festpreis verlängerte.
Der Flughafenbetreiber BSCA hat zwar stark in den Ausbau der Luftseitigen Kapazitäten investiert, Kritiker bemängeln jedoch, dass die bodenseitige Straßeninfrastruktur mit dem Rekordverkehr nicht Schritt hält. CRL verzeichnete 2025 9,8 Millionen Passagiere – ein Plus von 14 % gegenüber dem Vorjahr – doch die Abholzone verfügt weiterhin über eine einzige Schranken-Ausfahrt, die vor einem Jahrzehnt installiert wurde. Ein im Mai vorgestellter Masterplan sieht einen mehrstöckigen Vorplatz und eine eigene Spur für Fahrdienste vor, doch der Baubeginn ist erst für Anfang 2027 geplant.
Für Mobilitätsmanager ist der gestrige Vorfall eine Mahnung, bei der Planung von innergemeinschaftlichen Tagesreisen über Charleroi in der Hochsaison großzügige Zeitpuffer einzuplanen. Unternehmen mit engen Anschlusszeiten sollten in Erwägung ziehen, Flüge ab Brüssel-Zaventem (BRU) zu buchen oder vorab bezahlte Parkplätze zu reservieren, um die Kiss-&-Ride-Staus bis zur Fertigstellung der dauerhaften Infrastruktur zu umgehen.
Das bereits durch das Entry/Exit-System (EES) verlängerte Abfertigungsverfahren im Terminal verschärfte die Situation für Geschäftsreisende, die zu Abendflügen eilten. Die Flughafenpolizei musste Autofahrer über Ausweichspuren umleiten, doch der Engpass an der einspurigen Schranken-Ausfahrt begrenzte die Durchlasskapazität erheblich. Reisende berichteten, dass sie Abgabeschlusszeiten für Gepäck verpassten und vor Ort Umbuchungsgebühren zahlen mussten. Auch Fahrdienstleister beklagten finanzielle Einbußen, da eine normalerweise zehnminütige Fahrt zum Flughafen sich auf 70 Minuten mit Festpreis verlängerte.
Der Flughafenbetreiber BSCA hat zwar stark in den Ausbau der Luftseitigen Kapazitäten investiert, Kritiker bemängeln jedoch, dass die bodenseitige Straßeninfrastruktur mit dem Rekordverkehr nicht Schritt hält. CRL verzeichnete 2025 9,8 Millionen Passagiere – ein Plus von 14 % gegenüber dem Vorjahr – doch die Abholzone verfügt weiterhin über eine einzige Schranken-Ausfahrt, die vor einem Jahrzehnt installiert wurde. Ein im Mai vorgestellter Masterplan sieht einen mehrstöckigen Vorplatz und eine eigene Spur für Fahrdienste vor, doch der Baubeginn ist erst für Anfang 2027 geplant.
Für Mobilitätsmanager ist der gestrige Vorfall eine Mahnung, bei der Planung von innergemeinschaftlichen Tagesreisen über Charleroi in der Hochsaison großzügige Zeitpuffer einzuplanen. Unternehmen mit engen Anschlusszeiten sollten in Erwägung ziehen, Flüge ab Brüssel-Zaventem (BRU) zu buchen oder vorab bezahlte Parkplätze zu reservieren, um die Kiss-&-Ride-Staus bis zur Fertigstellung der dauerhaften Infrastruktur zu umgehen.
Quelle: Reddit eyewitness report