
Nach stundenlangen Warteschlangen bei der Passkontrolle am Samstag hat die Brussels Airport Company (BAC) in der Nacht vom 1. auf den 2. August die Installation von 50 zusätzlichen Self-Service-Kiosken für das Ein- und Ausreisekontrollsystem (EES) beschleunigt. Mit den neuen Kontrollspuren erhöht sich die Gesamtzahl der automatisierten Kabinen im Pier B auf 118, womit Brüssel zu den bestausgestatteten Schengen-Grenzpunkten zählt – rechtzeitig vor dem Reiseansturm im Herbst.
Die Erweiterung folgt auf ein schwieriges Wochenende, an dem Nicht-EU-Passagiere Wartezeiten von bis zu 2,5 Stunden meldeten, was dazu führte, dass fast 30 Kurzstreckenflüge ohne Anschlussreisende abflogen. BAC und die Bundespolizei machten eine Verkettung unglücklicher Umstände verantwortlich: Abflüge zum Tomorrowland-Festival, eine Störung in der Lufthansa-Crewplanung sowie ein vorübergehender Ausfall der gemeinsamen biometrischen Datenbank. Obwohl manuelle Schalter geöffnet wurden, reichte das Personal nicht aus.
Im neuen System erstellen oder aktualisieren Reisende ihr biometrisches EES-Profil am Kiosk, erhalten einen QR-Code und gehen anschließend zu einem e-Gate für die Gesichtserkennung – ein Vorgang, der laut Flughafen nun durchschnittlich 38 Sekunden pro Person dauert. Familien mit Kindern unter 10 Jahren müssen weiterhin einen besetzten Schalter aufsuchen, wobei während der Stoßzeiten spezielle „Family Assistance Hosts“ zur Unterstützung bereitstehen.
Geschäftsreisende begrüßten die Maßnahme, da Belgiens Pharma- und Luftfahrtcluster stark auf Langstreckenverbindungen über Brüssel angewiesen sind. Dennoch empfehlen sie ihren Kunden, bis zur Stabilisierung der Abläufe mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. BAC bestätigte zudem, dass Fluggesellschaften für verpasste Anschlussflüge aufgrund der Störung am Samstag gemäß den ab nächsten Monat geltenden EU-Passagierrechten entschädigt werden.
Die Erweiterung folgt auf ein schwieriges Wochenende, an dem Nicht-EU-Passagiere Wartezeiten von bis zu 2,5 Stunden meldeten, was dazu führte, dass fast 30 Kurzstreckenflüge ohne Anschlussreisende abflogen. BAC und die Bundespolizei machten eine Verkettung unglücklicher Umstände verantwortlich: Abflüge zum Tomorrowland-Festival, eine Störung in der Lufthansa-Crewplanung sowie ein vorübergehender Ausfall der gemeinsamen biometrischen Datenbank. Obwohl manuelle Schalter geöffnet wurden, reichte das Personal nicht aus.
Im neuen System erstellen oder aktualisieren Reisende ihr biometrisches EES-Profil am Kiosk, erhalten einen QR-Code und gehen anschließend zu einem e-Gate für die Gesichtserkennung – ein Vorgang, der laut Flughafen nun durchschnittlich 38 Sekunden pro Person dauert. Familien mit Kindern unter 10 Jahren müssen weiterhin einen besetzten Schalter aufsuchen, wobei während der Stoßzeiten spezielle „Family Assistance Hosts“ zur Unterstützung bereitstehen.
Geschäftsreisende begrüßten die Maßnahme, da Belgiens Pharma- und Luftfahrtcluster stark auf Langstreckenverbindungen über Brüssel angewiesen sind. Dennoch empfehlen sie ihren Kunden, bis zur Stabilisierung der Abläufe mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. BAC bestätigte zudem, dass Fluggesellschaften für verpasste Anschlussflüge aufgrund der Störung am Samstag gemäß den ab nächsten Monat geltenden EU-Passagierrechten entschädigt werden.