
Ein Reddit-Thread vom 14. September im Forum „Paris Travel Guide“ ging viral, nachdem Passagiere von einem „Grenzkontroll-Chaos“ am Flughafen Charles-de-Gaulle berichteten. Einige mussten trotz der vorübergehenden Aussetzung der biometrischen Erfassung durch die EU mehr als 90 Minuten warten. Nutzer stellten fest, dass nur bestimmte EU-Pässe zu den automatischen E-Gates geleitet wurden, während die meisten Nicht-EU-Reisenden zu überlasteten manuellen Kontrollstellen geschickt wurden. Flughafenmitarbeiter leiteten EU-Reisende zudem zu den britischen, für Eurostar- und Regionalflüge genutzten E-Gates der sogenannten „juxtaposed control“ um – ein Schritt, der nur teilweise erfolgreich war, da viele mit dem Verfahren nicht vertraut waren. Vielflieger wiesen darauf hin, dass die Beschilderung am CDG-Flughafen noch auf das inzwischen veraltete Stempelverfahren verweist, was für Verwirrung sorgt. Groupe ADP erklärte in einer Stellungnahme, dass innerhalb weniger Tage zusätzliche Wegweiser und Schulungen für das Personal eingeführt werden sollen. Der Vorfall zeigt, wie uneinheitliche Umsetzung des Entry/Exit-Systems trotz Aussetzung der biometrischen Erfassung weiterhin zu erheblichen Verzögerungen führen kann. Firmen-Mobilitätsteams sollten Reisende darauf hinweisen, gedruckte Reisedokumente und Nachweise für Anschlussreisen bereitzuhalten und ausreichend Umsteigezeit einzuplanen.
Quelle: Reddit – r/ParisTravelGuide
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