
Australiens Innenminister Tony Burke wird am 17. September eine umfassende Reform der Migrationspolitik vorstellen, die laut einem Bericht von ABC News vom 16. September internationale Studierende „praktisch daran hindern“ wird, Angehörige mit einzubeziehen. Ziel der Maßnahme ist es, die Nettozuwanderung aus dem Ausland bis 2028 von 300.000 auf 225.000 zu senken. Im letzten Finanzjahr wurden 337.427 Studentenvisa vergeben, davon fast 46.000 an Angehörige; chinesische Staatsbürger stellen dabei konstant die größte Studierendengruppe.
Nach dem Vorschlag bleiben die Hauptanträge für Studentenvisa unbegrenzt, doch sekundäre Antragsteller (Ehepartner, Partner, Kinder) sollen künftig nicht mehr zugelassen werden – mit Ausnahme möglicherweise von Doktoranden. Die Regierung plant zudem, das sogenannte „Visa-Hopping“ zu erschweren, also den Wechsel von Absolventen zu Schutzvisa oder aufeinanderfolgenden temporären Visa-Kategorien.
Für Familien aus dem chinesischen Festland könnte diese Änderung die Bildungs- und Migrationswege erheblich beeinträchtigen, da oft ein arbeitender Ehepartner den Studenten begleitet, Kinder betreut und zusätzliches Einkommen sichert. Bildungsexperten warnen, dass diese Regelung potenzielle Studierende eher nach Kanada oder Großbritannien treiben könnte, wo Angehörige bei postgradualen Studiengängen weiterhin erlaubt sind – wobei Großbritannien den Zugang bei Masterstudiengängen mit Lehrveranstaltungen einschränkt.
Australische Universitäten, die bereits mit einer 10-prozentigen Obergrenze für Auslandsmarketing zu kämpfen haben, befürchten Rückgänge bei Einschreibungen in beliebten Studiengängen wie Betriebswirtschaft und IT, die besonders bei chinesischen Studierenden gefragt sind. Interessenvertreter fordern von Canberra, wertvolle Forschungsbereiche auszunehmen und die neuen Regelungen schnell zu veröffentlichen, um einen Antragsansturm vor Inkrafttreten zu vermeiden.
Auch Arbeitgeber, die auf Arbeitsrechte von Absolventen angewiesen sind, um Fachkräftemangel in regionalen Gebieten zu beheben, könnten durch eine schrumpfende Studierendenpipeline betroffen sein. Details zu Übergangsregelungen und möglichen Bestandsschutz für aktuell eingeschriebene Studierende werden für Campus-Planer und Personalabteilungen, die Praktika mit Sponsoring verwalten, von entscheidender Bedeutung sein.
Nach dem Vorschlag bleiben die Hauptanträge für Studentenvisa unbegrenzt, doch sekundäre Antragsteller (Ehepartner, Partner, Kinder) sollen künftig nicht mehr zugelassen werden – mit Ausnahme möglicherweise von Doktoranden. Die Regierung plant zudem, das sogenannte „Visa-Hopping“ zu erschweren, also den Wechsel von Absolventen zu Schutzvisa oder aufeinanderfolgenden temporären Visa-Kategorien.
Für Familien aus dem chinesischen Festland könnte diese Änderung die Bildungs- und Migrationswege erheblich beeinträchtigen, da oft ein arbeitender Ehepartner den Studenten begleitet, Kinder betreut und zusätzliches Einkommen sichert. Bildungsexperten warnen, dass diese Regelung potenzielle Studierende eher nach Kanada oder Großbritannien treiben könnte, wo Angehörige bei postgradualen Studiengängen weiterhin erlaubt sind – wobei Großbritannien den Zugang bei Masterstudiengängen mit Lehrveranstaltungen einschränkt.
Australische Universitäten, die bereits mit einer 10-prozentigen Obergrenze für Auslandsmarketing zu kämpfen haben, befürchten Rückgänge bei Einschreibungen in beliebten Studiengängen wie Betriebswirtschaft und IT, die besonders bei chinesischen Studierenden gefragt sind. Interessenvertreter fordern von Canberra, wertvolle Forschungsbereiche auszunehmen und die neuen Regelungen schnell zu veröffentlichen, um einen Antragsansturm vor Inkrafttreten zu vermeiden.
Auch Arbeitgeber, die auf Arbeitsrechte von Absolventen angewiesen sind, um Fachkräftemangel in regionalen Gebieten zu beheben, könnten durch eine schrumpfende Studierendenpipeline betroffen sein. Details zu Übergangsregelungen und möglichen Bestandsschutz für aktuell eingeschriebene Studierende werden für Campus-Planer und Personalabteilungen, die Praktika mit Sponsoring verwalten, von entscheidender Bedeutung sein.
Quelle: ABC News (Australia)
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