
Das US-Außenministerium hat am 18. September stillschweigend sein Visa-News-Portal aktualisiert und angekündigt, dass ab dem 1. Oktober Konsularbeamte die öffentlichen Social-Media-Profile von Antragstellern in drei weiteren Nicht-Einwanderungsvisa-Kategorien überprüfen werden: I-Visa für ausländische Medienvertreter sowie TN/TD-Visa für kanadische und mexikanische Fachkräfte im Rahmen des USMCA-Handelsabkommens und deren Angehörige. Bewerber in diesen Gruppen müssen nun alle Social-Media-Konten auf „öffentlich“ stellen, damit Algorithmen und Beamte Beiträge auf sicherheitsrelevante Hinweise durchsuchen können.
Strenge Online-Prüfungen der Präsenz sind seit 2020 bei den meisten arbeits- und studienbezogenen Visa-Klassen Standard, darunter H-1B, J-1 und F-1. Mit der Aufnahme der journalistisch ausgerichteten I-Kategorie und der beliebten NAFTA-gebundenen TN-Kategorie schließt das Außenministerium die letzten großen Lücken in seinem Datenanalyseprogramm.
Beamte betonen, dass die Änderung entscheidend sei, um „Antragsteller zu identifizieren, die unzulässig sein könnten oder eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen“, und unterstreichen, dass die Visaerteilung „ein Privileg und kein Anspruch“ sei.
Die Maßnahme hat praktische Folgen für Pendler über die Grenze und multinationale Medienunternehmen. TN-Visa sind beliebt, weil sie eine schnelle, antragsfreie Einreise an Grenzübergängen ermöglichen; die verstärkte Prüfung der Social-Media-Profile könnte jedoch die Interviews verlängern und zu Ablehnungen führen, wenn Beiträge als extremistisch oder strafrechtlich bedenklich interpretiert werden.
Personalabteilungen sollten potenzielle Entsandte frühzeitig anweisen, ihre öffentlichen Facebook-, TikTok-, X- und LinkedIn-Profile zu überprüfen. Datenschützer kritisieren die Regelung als Zwang und subjektiv, da sarkastische Memes oder aus dem Kontext gerissene historische Fotos legitime Anträge gefährden könnten. Das Außenministerium entgegnet, dass nur öffentliche Daten geprüft und Entscheidungen einer Aufsichtskontrolle unterzogen werden.
Ob weitere Visakategorien folgen, bleibt abzuwarten, Experten rechnen jedoch damit, dass L-1-Intrakonzerngeschäftsreisende im nächsten Jahr auf die Liste kommen könnten.
Strenge Online-Prüfungen der Präsenz sind seit 2020 bei den meisten arbeits- und studienbezogenen Visa-Klassen Standard, darunter H-1B, J-1 und F-1. Mit der Aufnahme der journalistisch ausgerichteten I-Kategorie und der beliebten NAFTA-gebundenen TN-Kategorie schließt das Außenministerium die letzten großen Lücken in seinem Datenanalyseprogramm.
Beamte betonen, dass die Änderung entscheidend sei, um „Antragsteller zu identifizieren, die unzulässig sein könnten oder eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen“, und unterstreichen, dass die Visaerteilung „ein Privileg und kein Anspruch“ sei.
Die Maßnahme hat praktische Folgen für Pendler über die Grenze und multinationale Medienunternehmen. TN-Visa sind beliebt, weil sie eine schnelle, antragsfreie Einreise an Grenzübergängen ermöglichen; die verstärkte Prüfung der Social-Media-Profile könnte jedoch die Interviews verlängern und zu Ablehnungen führen, wenn Beiträge als extremistisch oder strafrechtlich bedenklich interpretiert werden.
Personalabteilungen sollten potenzielle Entsandte frühzeitig anweisen, ihre öffentlichen Facebook-, TikTok-, X- und LinkedIn-Profile zu überprüfen. Datenschützer kritisieren die Regelung als Zwang und subjektiv, da sarkastische Memes oder aus dem Kontext gerissene historische Fotos legitime Anträge gefährden könnten. Das Außenministerium entgegnet, dass nur öffentliche Daten geprüft und Entscheidungen einer Aufsichtskontrolle unterzogen werden.
Ob weitere Visakategorien folgen, bleibt abzuwarten, Experten rechnen jedoch damit, dass L-1-Intrakonzerngeschäftsreisende im nächsten Jahr auf die Liste kommen könnten.
Wie VisaHQ helfen kann
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