Schweiz enttäuscht: Italien lehnt Dublin-Rückführungsanträge ab
Schweizer Bundesrat lehnt Volksinitiative für Grenzkontrollen ab und warnt vor Kosten eines Schengen-Austritts
Schweizer Bundesrat lehnt Grenzkontrollinitiative „Missbrauch des Asylrechts stoppen“ ab
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Schweizerisch-französische Telearbeitssteuerregelungen: 40 %-Grenze und Fristen für Datenaustausch klargestellt
Ein ausführliches juristisches Update erklärt, wie das schweizerisch-französische Telearbeitsprotokoll in der Praxis funktioniert: Die Telearbeit auf französischer Seite darf maximal 40 % der jährlichen Arbeitstage betragen (plus höchstens 10 Einsatztage), um die Besteuerung über die Schweizer Gehaltsabrechnung beizubehalten. Arbeitgeber müssen bis zum 30. November jährliche Telearbeitsbescheinigungen einreichen, bevor ab 2027 der automatische Austausch von Gehaltsdaten beginnt.
Regierungsbericht beziffert hohe wirtschaftliche Folgen eines Austritts aus Schengen/Dublin
Eine neue Regierungsstudie warnt, dass ein Austritt aus Schengen/Dublin das Schweizer BIP bis 2035 um 3,9 % reduzieren könnte, jedem Einwohner jährlich 1.300 CHF kosten würde und an den Grenzen täglich 422.000 zusätzliche Pendlerstunden verloren gingen. Der Verlust gemeinsamer EU-Sicherheitsdatenbanken sowie höhere Visahürden für Touristen und Geschäftsreisende würden die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Lage der Schweiz weiter schwächen. Die Daten liefern Unternehmen starke Argumente gegen Vorschläge zur Wiedereinführung dauerhafter Grenzkontrollen.
OSZE-Ministertreffen in Lugano löst Luftraumsperrungen und Militäreinsatz aus
Für die OSZE-Ministerkonferenz am 3. und 4. Dezember in Lugano wird die Schweiz eine 46 Kilometer lange Flugbeschränkungszone einrichten und bis zu 2.000 Soldaten stationieren. Nicht planmäßige Flüge und alle Drohnen sind verboten, was zu Umleitungen im Geschäftsflugverkehr und strengeren Reiseplanungen für Dezemberreisen ins Tessin führt.
Gesetz zur Passagierdatenerfassung tritt am 1. November in Kraft, Datenaustausch ab Februar 2027
Die Schweiz wird ab dem 1. November 2026 Fluggastdatensätze erfassen, wobei die neue Passenger Information Unit ab Februar 2027 mit der operativen Analyse beginnt. Fluggesellschaften und Firmenreiseprogramme müssen ihre Buchungsdaten und Datenschutzprozesse zügig anpassen, während Arbeitgeber ihre Reisenden über die bevorstehenden Datenweitergabe-Anforderungen informieren sollten.
Bundesbericht hebt starke Auswirkungen auf Grenzgänger hervor, falls die Schweiz den Schengen-Raum verlässt
Eine Studie des Bundesrats, zusammengefasst von Ticinonline, zeigt, dass die Wiedereinführung vollständiger Passkontrollen an den Grenzübergängen im Tessin zu stundenlangen Wartezeiten führen würde. Dies gefährdet die Existenz von 75.000 italienischen Pendlern, die täglich die Grenze überqueren, sowie der Unternehmen, die sie beschäftigen. Die Analyse ist ein Weckruf für Firmen, die auf reibungslose grenzüberschreitende Mobilität angewiesen sind.
Die Schweiz stimmt sich mit der EU ab und verhängt neue Reisesanktionen gegen Belarus
Ab dem 19. September übernimmt die Schweiz die neuesten EU-Sanktionen gegen Belarus und erweitert Einreiseverbote sowie Transitbeschränkungen auf weitere belarussische Amtsträger. Fluggesellschaften und Arbeitgeber sind aufgefordert, ihre Beobachtungslisten zu aktualisieren und geplante Reisen oder Einsätze mit Belarus-bezogenen Personen neu zu bewerten.
Sicherheitsstrategie 2026 Legt Ziele für Grenzresilienz Fest
Die neue Sicherheitsstrategie verpflichtet die Schweiz dazu, biometrische Grenzkontrollsysteme auszubauen, Notfall-Wiedereröffnungen mit den Nachbarstaaten zu proben und sich bis 2028 vollständig in das EU-Ein- und Ausreisesystem zu integrieren. Unternehmen sollten sich auf vermehrte gemeinsame Resilienzübungen und mögliche neue Compliance-Anforderungen einstellen, während die Maßnahmen umgesetzt werden.
Neue Luftfahrthinderniskarte verbessert Sicherheit bei Drohnen- und Flugplanung in der Schweiz
Die Schweizer Plattform geo.admin.ch hat ihren Datensatz zu Luftfahrthindernissen aktualisiert und bietet Piloten sowie Drohnenbetreibern nun Echtzeitinformationen auf Objektebene zu Gefahren und Flugverbotszonen. Die erweiterten Daten reduzieren das Betriebsrisiko und erleichtern die Genehmigungsverfahren sowohl für die Geschäftsfliegerei als auch für kommerzielle Drohnen.
Luftraumsperrungen für OSZE-Ministertreffen im Dezember in Lugano angekündigt
Für die OSZE-Ministerkonferenz am 3. und 4. Dezember 2026 in Lugano wird die Schweiz bis zu 2.000 Soldaten einsetzen und vom 30. November bis 4. Dezember eine Flugbeschränkungszone einrichten. Firmenflugabteilungen und Reiseplaner sollten Flüge über Mailand-Malpensa umleiten und auf kommende NOTAMs achten, die Flug- und Drohnenverbote ankündigen.
Schweizerische französischsprachige Telearbeitssteuerregelungen in neuem Rechtsgutachten klargestellt
Ein Rechtsbriefing vom 18. September erläutert, wie die 40 %-Homeoffice-Grenze im schweizerisch-französischen Steuerabkommen praktisch angewendet wird und welche Daten Schweizer Arbeitgeber ab 2027 übermitteln müssen. Grenzgänger, die diese Grenze überschreiten, werden in Frankreich steuerpflichtig, weshalb Unternehmen zuverlässige Erfassungs- und Dokumentationsprozesse benötigen.