
Tausende Urlauber und Geschäftsreisende müssen mit erheblichen Störungen rechnen, nachdem die portugiesische Kabinengewerkschaft SNPVAC von easyJet einen fünftägigen Streik vom 2. bis 6. Oktober angekündigt hat – mitten in den Schulferien in weiten Teilen der Schweiz. Die Billigfluggesellschaft bedient täglich bis zu 30 Verbindungen von Zürich, Genf und dem EuroAirport Basel nach Lissabon, Porto und Faro; laut Schweizer Medienberichten vom 24. September werden rund 500 Flüge europaweit ausfallen.
Obwohl der Arbeitskampf in Portugal beginnt, wird die Auswirkung das gesamte europäische easyJet-Netzwerk treffen, da Crews und Flugzeuge auf mehrstufigen Routen eingesetzt werden. Besonders betroffen ist das erste lange Ferienwochenende in Zürich (5.–6. Oktober), während Familien in Basel während der gesamten Herbstferien mit Ausfällen rechnen müssen. Passagiere ab Genf könnten verschont bleiben, da die französischsprachigen Kantone ihre Ferien erst später im Oktober beginnen.
Die Gewerkschaft wirft der Airline vor, durch kurzfristige Dienstplanänderungen und unzureichende Ruhezeiten die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Gefordert werden höhere Grundgehälter und verlässliche Dienstpläne. easyJet entgegnet, dass die portugiesischen Gehälter bereits über dem Branchendurchschnitt liegen, und hat mit proaktiven Umbuchungen begonnen, bietet Rückerstattungen oder alternative Verbindungen über Partner-Airlines an.
Für Geschäftsreisende lautet die Empfehlung: Oktober-Reisepläne mit easyJet genau prüfen, Reisende informieren und, wenn möglich, zeitkritische Flüge auf Swiss, TAP Air Portugal oder Bahnverbindungen über Paris und Madrid verlegen. Wer seine Tickets behalten muss, sollte die easyJet-App täglich checken, da kurzfristige Flugstreichungen am Streiktag wahrscheinlich sind. Nach EU-Verordnung 261 haben Passagiere Anspruch auf Betreuung und oft auch auf Entschädigung – allerdings nur bei rechtzeitiger Einreichung der Ansprüche.
Obwohl der Arbeitskampf in Portugal beginnt, wird die Auswirkung das gesamte europäische easyJet-Netzwerk treffen, da Crews und Flugzeuge auf mehrstufigen Routen eingesetzt werden. Besonders betroffen ist das erste lange Ferienwochenende in Zürich (5.–6. Oktober), während Familien in Basel während der gesamten Herbstferien mit Ausfällen rechnen müssen. Passagiere ab Genf könnten verschont bleiben, da die französischsprachigen Kantone ihre Ferien erst später im Oktober beginnen.
Die Gewerkschaft wirft der Airline vor, durch kurzfristige Dienstplanänderungen und unzureichende Ruhezeiten die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Gefordert werden höhere Grundgehälter und verlässliche Dienstpläne. easyJet entgegnet, dass die portugiesischen Gehälter bereits über dem Branchendurchschnitt liegen, und hat mit proaktiven Umbuchungen begonnen, bietet Rückerstattungen oder alternative Verbindungen über Partner-Airlines an.
Für Geschäftsreisende lautet die Empfehlung: Oktober-Reisepläne mit easyJet genau prüfen, Reisende informieren und, wenn möglich, zeitkritische Flüge auf Swiss, TAP Air Portugal oder Bahnverbindungen über Paris und Madrid verlegen. Wer seine Tickets behalten muss, sollte die easyJet-App täglich checken, da kurzfristige Flugstreichungen am Streiktag wahrscheinlich sind. Nach EU-Verordnung 261 haben Passagiere Anspruch auf Betreuung und oft auch auf Entschädigung – allerdings nur bei rechtzeitiger Einreichung der Ansprüche.
Quelle: The Local Switzerland
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