
Das Verkehrsüberwachungsportal Gotthard-Live hat seine Prognose für den 9. bis 11. Oktober veröffentlicht: Am Samstagmorgen könnten sich die Staus auf der wichtigen Nord-Süd-Achse der Schweiz bis zu 6 km in Fahrtrichtung Süden und am Sonntagnachmittag bis zu 7 km in Richtung Norden erstrecken. Bereits um 13:45 Uhr am 9. Oktober zeigten die Live-Daten Rückstaus von 2 bis 3 km an den Portalen Göschenen und Airolo, obwohl das Wetter günstig war. Die Seite empfiehlt, vor 6:00 Uhr oder nach 18:00 Uhr loszufahren, um dem Freizeitverkehr Richtung Italien am Samstag zu entgehen, und rät Rückreisenden nach Deutschland oder in die Schweizer Mittellandregion, am Sonntag vor Mittag aufzubrechen. Sobald die Wartezeiten vier Kilometer überschreiten, sollten Autofahrer eine Umfahrung über den San Bernardino (A13) in Betracht ziehen – das verlängert die Fahrtzeit um etwa 50 Minuten, kann aber Stunden im Stau sparen. Die Prognose basiert auf historischen Mustern des Touring Clubs Schweiz (TCS) und aktuellen ASTRA-Sensordaten. Obwohl die Zuverlässigkeit als „mittel“ eingestuft wird, wird die Empfehlung von Logistikunternehmen, die den Wochenendverkehr planen, sowie von Umzugsfirmen, die Möbeltransporte über die Alpen koordinieren, breit befolgt. Mit dem Beginn einer neuen Phase der Sicherheitsrenovation im Gotthardstraßentunnel Ende des Monats sind gelegentliche nächtliche Sperrungen geplant; die nächste ist für den 14. bis 15. Oktober von 23:00 bis 01:00 Uhr angesetzt. Für Personalabteilungen, die Mitarbeiterumzüge oder Leasingwagenlieferungen organisieren, kann das Vermeiden der Spitzenzeiten die Fahrzeiten deutlich verkürzen. Gleiches gilt für internationale Mitarbeiter, die montagmorgens über Mailand oder Zürich fliegen: Staus am Gotthard am späten Sonntag führen häufig zu verpassten Flügen. Fahrer sollten Live-Updates verfolgen und Notfallausrüstung mitführen; die Schweizer Polizei überwacht streng die Spurdisziplin in Tunnelstaus, und hohe Bußgelder drohen bei „Elefantenrennen“ auf den Steigungen im Tessin. Unternehmen mit hohem Wochenendverkehr auf der A2 sollten ihre Flotten-GPS-Warnungen überprüfen, um Fahrzeuge frühzeitig umzuleiten, sobald Rückstauschwellen erreicht werden.
Quelle: Gotthard-Live