
Hongkongs neueste Linienfluggesellschaft, Greater Bay Airlines (GBA), reagierte am 20. November schnell, um Kunden mit Buchungen auf ihren 11 wöchentlichen Flügen nach Japan zu beruhigen. Weniger als 24 Stunden nachdem das chinesische Außenministerium und das Hongkonger Sicherheitsbüro Bürger dazu aufgerufen hatten, „nicht notwendige“ Reisen nach Japan angesichts der eskalierenden sino-japanischen Spannungen zu „überdenken“, war GBA die erste lokale Fluggesellschaft, die bedingungslose Rückerstattungen zusicherte.
Nach der neuen Regelung können Passagiere, die bis zum 15. November ein Ticket für eine Reise bis zum 31. Dezember nach Japan bei GBA gekauft haben, eine vollständige Rückerstattung in bar oder eine kostenlose Umbuchung wählen. Anträge müssen über das Callcenter der Airline oder das ursprüngliche Reisebüro eingereicht werden, und GBA verspricht eine Bearbeitungszeit von maximal sieben Werktagen – halb so lang wie die gesetzliche Höchstfrist in Hongkong.
Dieser Schritt setzt die größeren Konkurrenten Cathay Pacific, HK Express und Hong Kong Airlines unter Druck, die bisher nur Terminänderungen oder Reisegutscheine anbieten. Geschäftsreisemanager begrüßten die Klarheit, da Jahresendprojekte, Incentive-Reisen und Heimaturlaube von Expats stark auf Japan ausgerichtet sind – nicht zuletzt wegen der visafreien Einreise für Inhaber des HKSAR-Passes.
Analysten bewerten die Maßnahme als strategisch klug für GBA. Obwohl Japan etwa 18 % der Sitzplatzkapazität ausmacht, betreibt die Airline derzeit drei Boeing 737-800, die flexibel auf sekundäre Routen im chinesischen Festland umgeleitet werden können, wo die Nachfrage stabil bleibt. „Flexibilität zu zeigen stärkt die Markenbindung, gerade jetzt, wo GBA sich gegen etablierte Wettbewerber behauptet“, so Brendan Chow, Luftfahrtexperte an der Hongkonger Polytechnischen Universität.
Praktischer Tipp: Mobilitäts- und Umzugsteams mit Mitarbeitern, die in diesem Quartal zwischen Hongkong und Japan reisen, sollten die Firmenreiseversicherung überprüfen. Obwohl die Hongkonger Regierung keine Reisewarnung für Auslandsreisen herausgegeben hat, stufen viele Versicherer Japan-Reisen inzwischen als „erhöhtes Risiko“ ein, was eine Voranmeldung und höhere Selbstbeteiligungen zur Folge hat.
Nach der neuen Regelung können Passagiere, die bis zum 15. November ein Ticket für eine Reise bis zum 31. Dezember nach Japan bei GBA gekauft haben, eine vollständige Rückerstattung in bar oder eine kostenlose Umbuchung wählen. Anträge müssen über das Callcenter der Airline oder das ursprüngliche Reisebüro eingereicht werden, und GBA verspricht eine Bearbeitungszeit von maximal sieben Werktagen – halb so lang wie die gesetzliche Höchstfrist in Hongkong.
Dieser Schritt setzt die größeren Konkurrenten Cathay Pacific, HK Express und Hong Kong Airlines unter Druck, die bisher nur Terminänderungen oder Reisegutscheine anbieten. Geschäftsreisemanager begrüßten die Klarheit, da Jahresendprojekte, Incentive-Reisen und Heimaturlaube von Expats stark auf Japan ausgerichtet sind – nicht zuletzt wegen der visafreien Einreise für Inhaber des HKSAR-Passes.
Analysten bewerten die Maßnahme als strategisch klug für GBA. Obwohl Japan etwa 18 % der Sitzplatzkapazität ausmacht, betreibt die Airline derzeit drei Boeing 737-800, die flexibel auf sekundäre Routen im chinesischen Festland umgeleitet werden können, wo die Nachfrage stabil bleibt. „Flexibilität zu zeigen stärkt die Markenbindung, gerade jetzt, wo GBA sich gegen etablierte Wettbewerber behauptet“, so Brendan Chow, Luftfahrtexperte an der Hongkonger Polytechnischen Universität.
Praktischer Tipp: Mobilitäts- und Umzugsteams mit Mitarbeitern, die in diesem Quartal zwischen Hongkong und Japan reisen, sollten die Firmenreiseversicherung überprüfen. Obwohl die Hongkonger Regierung keine Reisewarnung für Auslandsreisen herausgegeben hat, stufen viele Versicherer Japan-Reisen inzwischen als „erhöhtes Risiko“ ein, was eine Voranmeldung und höhere Selbstbeteiligungen zur Folge hat.
Quelle: South China Morning Post
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