
In einem Schritt, der die Talentströme aus der italienischen Diaspora neu gestalten könnte, wurde am 24. November ein interministerieller Erlass veröffentlicht, den das Arbeitsministerium am 27. November hervorhob. Dieser erlaubt Bürgern aus Argentinien, Brasilien, den USA, Australien, Kanada, Venezuela und Uruguay – die ihre direkte Abstammung von einem italienischen Staatsbürger nachweisen können – eine Beschäftigung in Italien außerhalb des jährlichen Flussi-Quotensystems aufzunehmen.
Die Maßnahme basiert auf Artikel 27 (1-octies) des Einwanderungsgesetzes, das Anfang dieses Jahres im Staatsbürgerschafts-Dekret eingeführt wurde. Die Behörden nutzten AIRE-Bevölkerungsdaten, um Länder mit mehr als 100.000 registrierten Italienern im Ausland zu identifizieren, und argumentieren, dass familiäre Bindungen eine erleichterte Einreise rechtfertigen.
Praktisch benötigen berechtigte Antragsteller weiterhin ein Jobangebot und die übliche Nulla Osta, müssen sich jedoch nicht um die begrenzten Quoten bewerben, die an sogenannten „Click Days“ oft innerhalb von Minuten vergeben sind. Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Lebensmittelverarbeitung und Hightech-Produktion – Branchen mit chronischem Arbeitskräftemangel – profitieren von einem tiefergehenden, kulturell passenden Talentpool.
Einwanderungsanwälte warnen, dass der Nachweis der Abstammung genau geprüft wird; Geburts-, Heirats- und Einbürgerungsurkunden aus verschiedenen Rechtsgebieten müssen eine lückenlose Linie zum italienischen Vorfahren bilden. Dennoch könnte der Weg außerhalb der Quotenregelung für Personalabteilungen, die in Amerika und Ozeanien rekrutieren, zum Wendepunkt werden.
Beobachter sehen die Politik auch im Zusammenhang mit den strengeren Regeln zur Staatsbürgerschaft durch Abstammung: Indem der Wohnsitz-basierte Erwerb der Staatsbürgerschaft erschwert wird, ermutigt Italien gleichzeitig qualifizierte Nachkommen, zunächst auf dem Arbeitsmarkt aktiv zu werden.
Die Maßnahme basiert auf Artikel 27 (1-octies) des Einwanderungsgesetzes, das Anfang dieses Jahres im Staatsbürgerschafts-Dekret eingeführt wurde. Die Behörden nutzten AIRE-Bevölkerungsdaten, um Länder mit mehr als 100.000 registrierten Italienern im Ausland zu identifizieren, und argumentieren, dass familiäre Bindungen eine erleichterte Einreise rechtfertigen.
Praktisch benötigen berechtigte Antragsteller weiterhin ein Jobangebot und die übliche Nulla Osta, müssen sich jedoch nicht um die begrenzten Quoten bewerben, die an sogenannten „Click Days“ oft innerhalb von Minuten vergeben sind. Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Lebensmittelverarbeitung und Hightech-Produktion – Branchen mit chronischem Arbeitskräftemangel – profitieren von einem tiefergehenden, kulturell passenden Talentpool.
Einwanderungsanwälte warnen, dass der Nachweis der Abstammung genau geprüft wird; Geburts-, Heirats- und Einbürgerungsurkunden aus verschiedenen Rechtsgebieten müssen eine lückenlose Linie zum italienischen Vorfahren bilden. Dennoch könnte der Weg außerhalb der Quotenregelung für Personalabteilungen, die in Amerika und Ozeanien rekrutieren, zum Wendepunkt werden.
Beobachter sehen die Politik auch im Zusammenhang mit den strengeren Regeln zur Staatsbürgerschaft durch Abstammung: Indem der Wohnsitz-basierte Erwerb der Staatsbürgerschaft erschwert wird, ermutigt Italien gleichzeitig qualifizierte Nachkommen, zunächst auf dem Arbeitsmarkt aktiv zu werden.
Quelle: Ministero del Lavoro – News
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