
Während der Grenzübergang Medyka–Shehyni wieder geöffnet ist, bleiben drei weitere polnisch-ukrainische Grenzposten – Hrebenne, Korczowa und Yahodyn – blockiert. Laut dem Sprecher der Grenzpolizei, Andriy Demchenko, standen am Morgen des 29. November rund 4.000 Lkw auf polnischen Straßen in der Warteschlange. Die Wartezeiten am Grenzübergang Yahodyn überschritten für einige Fahrer 21 Tage, was erhebliche Störungen in den Ost-West-Lieferketten verursacht.
Wirtschaftliche Auswirkungen: Die Europäische Wirtschaftsvereinigung in der Ukraine schätzt, dass der Stillstand den Exporteuren täglich 12 Millionen Euro an Liegegeldern, Verderb und entgangenen Verträgen kostet. Geflügelproduzenten berichten, dass bis zu 30 % der gekühlten Fracht über die Slowakei umgeleitet werden musste, während Autozulieferer in Schlesien von Produktionsverzögerungen aufgrund fehlender Komponenten berichten.
Politischer Hintergrund: Polnische Gewerkschaften kritisieren, dass das EU-Regime ohne Genehmigung den Markt mit kostengünstigeren ukrainischen Transportunternehmen überschwemmt habe. Kiew entgegnet, dass diese Regelung Teil der Kriegs-solidarität sei und für das Überleben der ukrainischen Wirtschaft unverzichtbar bleibe. Brüssel hat Warschau aufgefordert, die Freizügigkeit durchzusetzen, räumt aber ein, dass Schengen-Staaten bei schweren Störungen „verhältnismäßige“ Kontrollen einführen dürfen.
Ausblick: Für den 4. Dezember geplante Gespräche könnten die Spannungen entschärfen, doch die Transportunternehmen warnen, dass sie die Blockaden nicht aufheben werden, bis ein Quotensystem wieder eingeführt oder erhebliche Subventionen gewährt werden. Unternehmen sollten mit mindestens einer weiteren Woche Störungen rechnen und, wo möglich, Notfallbestände aufbauen.
Tipps zur Risikominderung:
• Prüfen Sie Schienentransporte über die Spurwechselanlage Izov–Hrubieszów.
• Verlegen Sie Lebensmittel- und Pharmafracht zum intermodalen Terminal Koroszczyn, das derzeit kürzere Warteschlangen aufweist.
• Verhandeln Sie mit Kunden über Lieferaufteilungen, um Strafgebühren bei Verspätungen zu minimieren.
Wirtschaftliche Auswirkungen: Die Europäische Wirtschaftsvereinigung in der Ukraine schätzt, dass der Stillstand den Exporteuren täglich 12 Millionen Euro an Liegegeldern, Verderb und entgangenen Verträgen kostet. Geflügelproduzenten berichten, dass bis zu 30 % der gekühlten Fracht über die Slowakei umgeleitet werden musste, während Autozulieferer in Schlesien von Produktionsverzögerungen aufgrund fehlender Komponenten berichten.
Politischer Hintergrund: Polnische Gewerkschaften kritisieren, dass das EU-Regime ohne Genehmigung den Markt mit kostengünstigeren ukrainischen Transportunternehmen überschwemmt habe. Kiew entgegnet, dass diese Regelung Teil der Kriegs-solidarität sei und für das Überleben der ukrainischen Wirtschaft unverzichtbar bleibe. Brüssel hat Warschau aufgefordert, die Freizügigkeit durchzusetzen, räumt aber ein, dass Schengen-Staaten bei schweren Störungen „verhältnismäßige“ Kontrollen einführen dürfen.
Ausblick: Für den 4. Dezember geplante Gespräche könnten die Spannungen entschärfen, doch die Transportunternehmen warnen, dass sie die Blockaden nicht aufheben werden, bis ein Quotensystem wieder eingeführt oder erhebliche Subventionen gewährt werden. Unternehmen sollten mit mindestens einer weiteren Woche Störungen rechnen und, wo möglich, Notfallbestände aufbauen.
Tipps zur Risikominderung:
• Prüfen Sie Schienentransporte über die Spurwechselanlage Izov–Hrubieszów.
• Verlegen Sie Lebensmittel- und Pharmafracht zum intermodalen Terminal Koroszczyn, das derzeit kürzere Warteschlangen aufweist.
• Verhandeln Sie mit Kunden über Lieferaufteilungen, um Strafgebühren bei Verspätungen zu minimieren.
Quelle: Ukrinform
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