
Die brasilianische Nationale Zivilluftfahrtbehörde (ANAC) veröffentlichte am 29. November ihren Abschlussbericht, der zeigt, dass ein Einsatzteam aus 25 Inspektoren zwischen dem 10. und 21. November mehr als 80 Sicherheits-, Kontroll- und Slot-Überprüfungen an acht Flughäfen durchführte – genau in dem Zeitraum, in dem Belém die 30. UN-Klimakonferenz (COP30) ausrichtete. Die Operation mit dem Codenamen „Fiscalização Amazônia“ konzentrierte sich auf den internationalen Flughafen Val-de-Cans/Júlio Cezar Ribeiro (BEL), erstreckte sich aber auch auf São Paulo, Brasília und Manaus, um den Zubringerverkehr zu überwachen.
Trotz der Abfertigung von rund 60.000 Delegierten – das Dreifache des vorpandemischen Tagesdurchschnitts von BEL – erreichte der Flughafen eine Pünktlichkeitsrate von 87 Prozent bei internationalen Ankünften. Kein ausländischer Carrier überschritt die zugewiesene Slot-Toleranz, und die Inspektoren entdeckten nur geringfügige Unstimmigkeiten in der Dokumentation, die alle sofort behoben wurden. Besonders wichtig für die Mobilitätsplaner: ANAC bestätigte, dass die temporären E-Gates und zusätzlichen Einwanderungsschalter, die für die COP30 installiert wurden, bis nach dem Neujahrsansturm bestehen bleiben, um den Passagierfluss während der geschäftigsten brasilianischen Ferienzeit zu erleichtern.
Die Daten der Behörde liefern ermutigende Belege dafür, dass Brasilien die Luftfahrtaufsicht bei globalen Großveranstaltungen in Sekundärstädten schnell hochfahren kann. Vor dem Gipfel hatten Unternehmensreisestellen Bedenken wegen langer Warteschlangen und verpasster Anschlussflüge in Belém geäußert – einem mittelgroßen Flughafen mit begrenzten Vorfeldflächen und nur vier Fluggastbrücken. ANAC minimierte dieses Risiko durch die Vorabgenehmigung von Remote-Ständen, die gemeinsame Stationierung von Passpolizei und Vorfeldinspektoren sowie den Einsatz einer mobilen Slot-Koordinationsstelle, die in Echtzeit mit dem Network Manager von Eurocontrol verbunden war.
Für multinationale Unternehmen, die hochkarätige Incentives oder Vorstandssitzungen rund um die COP30 planen, bietet die reibungslose Abwicklung ein bewährtes Modell. „Wir wissen jetzt, dass die Behörden ganze Gruppen vorab freigeben können, wenn wir Passagierlisten 72 Stunden im Voraus übermitteln“, erklärte der Leiter der Mobilität eines Energieunternehmens mit Sitz in Rio. Auch Spediteure profitierten: Das gleiche Einsatzteam wickelte 320 Tonnen Ausstellungsmaterial mit einer durchschnittlichen Verweildauer von nur 12 Stunden ab.
Blickt man nach vorne, wird ANAC am 5. Dezember eine Nachbesprechung mit den Fluggesellschaften durchführen und die gewonnenen Erkenntnisse in ein dauerhaftes „Green Corridor“-Protokoll für künftige Veranstaltungen im Amazonasgebiet einfließen lassen. Dies könnte Belém – und damit auch Manaus und Santarém – als Veranstaltungsorte für Konferenzen und MICE-Verkehr attraktiver machen und die brasilianische Geschäftsreisekarte über die traditionelle Rio–São Paulo-Achse hinaus diversifizieren.
Trotz der Abfertigung von rund 60.000 Delegierten – das Dreifache des vorpandemischen Tagesdurchschnitts von BEL – erreichte der Flughafen eine Pünktlichkeitsrate von 87 Prozent bei internationalen Ankünften. Kein ausländischer Carrier überschritt die zugewiesene Slot-Toleranz, und die Inspektoren entdeckten nur geringfügige Unstimmigkeiten in der Dokumentation, die alle sofort behoben wurden. Besonders wichtig für die Mobilitätsplaner: ANAC bestätigte, dass die temporären E-Gates und zusätzlichen Einwanderungsschalter, die für die COP30 installiert wurden, bis nach dem Neujahrsansturm bestehen bleiben, um den Passagierfluss während der geschäftigsten brasilianischen Ferienzeit zu erleichtern.
Die Daten der Behörde liefern ermutigende Belege dafür, dass Brasilien die Luftfahrtaufsicht bei globalen Großveranstaltungen in Sekundärstädten schnell hochfahren kann. Vor dem Gipfel hatten Unternehmensreisestellen Bedenken wegen langer Warteschlangen und verpasster Anschlussflüge in Belém geäußert – einem mittelgroßen Flughafen mit begrenzten Vorfeldflächen und nur vier Fluggastbrücken. ANAC minimierte dieses Risiko durch die Vorabgenehmigung von Remote-Ständen, die gemeinsame Stationierung von Passpolizei und Vorfeldinspektoren sowie den Einsatz einer mobilen Slot-Koordinationsstelle, die in Echtzeit mit dem Network Manager von Eurocontrol verbunden war.
Für multinationale Unternehmen, die hochkarätige Incentives oder Vorstandssitzungen rund um die COP30 planen, bietet die reibungslose Abwicklung ein bewährtes Modell. „Wir wissen jetzt, dass die Behörden ganze Gruppen vorab freigeben können, wenn wir Passagierlisten 72 Stunden im Voraus übermitteln“, erklärte der Leiter der Mobilität eines Energieunternehmens mit Sitz in Rio. Auch Spediteure profitierten: Das gleiche Einsatzteam wickelte 320 Tonnen Ausstellungsmaterial mit einer durchschnittlichen Verweildauer von nur 12 Stunden ab.
Blickt man nach vorne, wird ANAC am 5. Dezember eine Nachbesprechung mit den Fluggesellschaften durchführen und die gewonnenen Erkenntnisse in ein dauerhaftes „Green Corridor“-Protokoll für künftige Veranstaltungen im Amazonasgebiet einfließen lassen. Dies könnte Belém – und damit auch Manaus und Santarém – als Veranstaltungsorte für Konferenzen und MICE-Verkehr attraktiver machen und die brasilianische Geschäftsreisekarte über die traditionelle Rio–São Paulo-Achse hinaus diversifizieren.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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