
Der Betrieb am Stadtflughafen Congonhas (CGH) im Zentrum von São Paulo kehrte am 1. Dezember nach zwei Tagen sintflutartiger Regenfälle, die 115 Flugausfälle und zahlreiche Umleitungen verursachten, nahezu zum Normalzustand zurück. Die am 28. und 29. November über den Südosten Brasiliens ziehenden Gewitterzellen verringerten die Reibung auf der Start- und Landebahn unter die zulässigen Mindestwerte und führten zu Durchstartmanövern, die sich schnell zu Überschreitungen der Dienstzeiten der Crews summierten.
Der Betreiber Aena Brasil brachte gestrandete Passagiere per Bus 85 km nach Campinas/Viracopos (VCP) zur Umbuchung und richtete zusätzliche Taxistände ein, um den Mangel an Hotels auf der Luftseite abzufedern. Geschäftsreisende – viele auf dem Weg zu Monatsabschluss-Meetings in Rio – beklagten sich über widersprüchliche Informationen in den Apps der Fluggesellschaften, auf der CGH-Website und in den sozialen Medien.
Aena kündigte an, die Installation eines CAT III Instrumentenlandesystems zu beschleunigen, das derzeit für März 2026 geplant ist, um auch bei schlechter Sicht den Flugbetrieb zu ermöglichen. Zudem wird der Krisenkommunikationsplan überarbeitet. Für Mobilitätsmanager unterstreicht der Vorfall die Verwundbarkeit von Congonhas mit nur einer Start- und Landebahn: Sobald sich Rückstaus bilden, sind die Erholungsmöglichkeiten begrenzt. Experten empfehlen daher, flexible Tarife zu buchen oder eine zusätzliche Übernachtung einzuplanen, wenn wichtige Termine während der Gewittersaison von Dezember bis Februar von Ankünften am CGH abhängen.
Obwohl die unmittelbaren Störungen vorbei sind, warnen Analysten, dass die durch den Klimawandel bedingte Volatilität der Niederschläge solche Ereignisse künftig häufiger machen könnte. Unternehmen sollten alternative Flughäfen identifizieren und sicherstellen, dass ihre Bodentransportverträge bei Umleitungen schnell angepasst werden können.
Die brasilianische Luftfahrtbehörde ANAC beobachtet die Lage, hat jedoch noch nicht angekündigt, ob branchenweit zusätzliche Wetterbetriebsstandards eingeführt werden.
Der Betreiber Aena Brasil brachte gestrandete Passagiere per Bus 85 km nach Campinas/Viracopos (VCP) zur Umbuchung und richtete zusätzliche Taxistände ein, um den Mangel an Hotels auf der Luftseite abzufedern. Geschäftsreisende – viele auf dem Weg zu Monatsabschluss-Meetings in Rio – beklagten sich über widersprüchliche Informationen in den Apps der Fluggesellschaften, auf der CGH-Website und in den sozialen Medien.
Aena kündigte an, die Installation eines CAT III Instrumentenlandesystems zu beschleunigen, das derzeit für März 2026 geplant ist, um auch bei schlechter Sicht den Flugbetrieb zu ermöglichen. Zudem wird der Krisenkommunikationsplan überarbeitet. Für Mobilitätsmanager unterstreicht der Vorfall die Verwundbarkeit von Congonhas mit nur einer Start- und Landebahn: Sobald sich Rückstaus bilden, sind die Erholungsmöglichkeiten begrenzt. Experten empfehlen daher, flexible Tarife zu buchen oder eine zusätzliche Übernachtung einzuplanen, wenn wichtige Termine während der Gewittersaison von Dezember bis Februar von Ankünften am CGH abhängen.
Obwohl die unmittelbaren Störungen vorbei sind, warnen Analysten, dass die durch den Klimawandel bedingte Volatilität der Niederschläge solche Ereignisse künftig häufiger machen könnte. Unternehmen sollten alternative Flughäfen identifizieren und sicherstellen, dass ihre Bodentransportverträge bei Umleitungen schnell angepasst werden können.
Die brasilianische Luftfahrtbehörde ANAC beobachtet die Lage, hat jedoch noch nicht angekündigt, ob branchenweit zusätzliche Wetterbetriebsstandards eingeführt werden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News