
Nur Stunden nach Inkrafttreten der neuen H-1B-Sponsoring-Gebühr von 100.000 USD hat das in Kalifornien ansässige KI-Recruiting-Unternehmen Metaview großflächig Plakate mit der Aufschrift „Wir sponsern weiterhin H-1Bs“ rund um das IIT-Delhi angebracht und dieselbe Botschaft auf LinkedIn verbreitet. Die am 4. Dezember bestätigte Kampagne soll indische Tech-Talente beruhigen: Das Unternehmen übernimmt die Kosten, denn „100.000 USD sind im Vergleich zum Wert, den jeder Ingenieur schafft, ein Klacks“, erklärte Mitgründer Shahriar Tajbakhsh.
Die Marketingaktion ging viral, Studierende teilen Bilder unter dem Hashtag #HireRegardless. Metaview kündigte gegenüber lokalen Medien an, trotz der Gebühr weitere Anträge in der nächsten H-1B-Lotterie einzureichen und sich so als bevorzugter Arbeitgeber für internationale Absolventen zu positionieren, die von den Kosten anderer Firmen abgeschreckt werden.
Für indische Bewerber ist das Signal bedeutsam: Historisch gesehen erhalten fast 70 Prozent der H-1Bs indische Staatsbürger, viele befürchten nun eine geringere Sponsoring-Bereitschaft. Einwanderungsanwälte vermuten, dass finanzstarke Tech-Start-ups Metaviews Beispiel folgen könnten, während kostenbewusste Beratungen ihre Anträge reduzieren oder die Einstellung nach Kanada und Mexiko verlagern könnten.
Mobilitätsmanager sollten sich auf uneinheitliche Regelungen bei den Dienstleistern einstellen: Einige Kunden werden zahlen, andere verlagern Stellen ins Ausland. Unterdessen setzt New Delhi seine Lobbyarbeit in Washington für humanitäre Ausnahmen und Schutzmaßnahmen für Studierende fort.
Die Marketingaktion ging viral, Studierende teilen Bilder unter dem Hashtag #HireRegardless. Metaview kündigte gegenüber lokalen Medien an, trotz der Gebühr weitere Anträge in der nächsten H-1B-Lotterie einzureichen und sich so als bevorzugter Arbeitgeber für internationale Absolventen zu positionieren, die von den Kosten anderer Firmen abgeschreckt werden.
Für indische Bewerber ist das Signal bedeutsam: Historisch gesehen erhalten fast 70 Prozent der H-1Bs indische Staatsbürger, viele befürchten nun eine geringere Sponsoring-Bereitschaft. Einwanderungsanwälte vermuten, dass finanzstarke Tech-Start-ups Metaviews Beispiel folgen könnten, während kostenbewusste Beratungen ihre Anträge reduzieren oder die Einstellung nach Kanada und Mexiko verlagern könnten.
Mobilitätsmanager sollten sich auf uneinheitliche Regelungen bei den Dienstleistern einstellen: Einige Kunden werden zahlen, andere verlagern Stellen ins Ausland. Unterdessen setzt New Delhi seine Lobbyarbeit in Washington für humanitäre Ausnahmen und Schutzmaßnahmen für Studierende fort.
Quelle: The Times of India